dellock n. dass. wie  delpl, 1: SA-Dan.
Lautf.: hllock.
Eierschle f. dass. wie  Eierschelle, vgl. Eischle, 1: SA-Dan Scha, 2: verstr. Altm., verbr. n/mittleres JE2 mbrdb., 3: verstr. elbostf., 4: verstr. w omd., DE-Lau – schmt ml d Aiaschle d Hünna hen JE2-Scho. – Volksgl.: E. darf nicht verbrannt werden, sonst hören die Hühner zu legen auf. Vk-Anhalta 29.
Lautf., Gram.: Eierschale, -schle Sg., -n Pl. vereinz. JE1, verstr. ZE elbostf. nthür., vereinz. s CA, DE-Lau; -schaole, -schle Sg., -n Pl. vereinz. s Altm., verstr. n WO, verbr. n/mittleres JE2, verstr. s JE2 JE1, WA-La, verstr. CA; -schoale verstr. mbrdb.; [airl] BE-Sa Wa; [aia-] JE2-Scho; Eierschal, -schaol, -schoal, -scho(h)l SA-Dan Scha, verstr. Altm.
hden Adj. ‘aus Werg hergestellt’ 1: SA-Dan.
Heinotter m. TiN ‘Storch’,  Stork, 1: verbr. nwaltm., 2: Bewohner-Altm 1,338 und 2,88, verbr. SA GA w OST w STE, vereinz. ö Altm. – dai Hannodda fangt sik Poggng SA-Dä; Rda.: Hei ät, as wenn de Heinötter Padd verslückt. ‘Er isst hastig, gierig.’ Bewohner-Altm 1,338; Wenn jmd. es zu etw. gebracht hat und sehr stolz darauf ist, sagt man: so ist es wenn ut’n Späling (Sperling) ‘n Hanotter wärd OST-Kau; Rätsel:Jeit en Mann im Grase,
het ne lange Nase,
het rote Strümpe an
un dreht sick wie en Edelmann
. – der Storch, GA-Ho
Kinderreime:Hanotter met de lange Bee’n
stieg herum un hoal mi ee’n
klein Schwesterken t’n Pul
. SA-Dan;
Hannotter du Langbn,
steit upp’n roden Sandstn,
geit as’n Eddelmann,
steit as’n Beddelmann
. Wb-Altm* 55
;Hanotter, schitt Bodder,
vern Dreier fif Pund,
Hanotter sien Bodder
is nich gesund
. SA-Mel.
– Volksgl.: Wenn dee Hanotter sien witt Färrer swart sind, gift Rägn. GA-Pe.
Lautf.: Heinotter Wb-Altm 7, Id-Altm, Albrecht21822 1,90, SA-Win, verstr. nw OST, GA-La KloNeu Wal, STE-Scher; Hainotter OST-Na, GA-Wet; Hainodder OST-Hö; Heinötter Bewohner-Altm 1,338; Hanotter, Hannotter Bewohner-Altm 2,88, verbr. SA GA, w OST, STE-Klä Kre, WO-San; Hanodder, Hannodder vereinz. n SA nw OST; Hannder STE-Ka; [hnód] SA-Rist; [hanód] SA-Dä; [handrr] GA-Da; Hanoddert SA-Ra; Heinotte GA-Ber; Heinotten STE-Bü; [hand] Mda-Ar 29; Hanotte SA-Dre Scha We, GA-Tri Wen; Hanodde SA-Jah; Hernotter Schwerin 1859,142; Notter SA-HTr; Nodder vereinz. SA; Norrer SA-Re.
klabastern Vb. 1. ‘sich geräuschvoll fortbewegen’, bes. vom Laufen mit Holzpantoffeln und vom Aufschlagen der Pferdehufe auf das Straßenpflaster, auch ‘geräuschvoll hantieren, Lärm verursachen’ 1: SA-Dan, 2: Wb-Altm 101, STE-Wa, ZE-Roß, 3: verbr. elbostf., 4: Wb-Ak 89, Vk-Anhalta 60 (KÖ) – Hör maol, wu dat klabastert. Wb-Altm 101. – 2. ‘ergebnislos umhereilen’ 2: STE-Wa.
Etym.: entweder Entlehnung aus ital. calpestare ‘mit den Füßen treten’ oder lautnachahmende Bildung, vgl. Pfeifer 1989,837. Zus.: zu 1.: hen-.
Oldentn m. NeckN für den ON Altensalzwedel, 1: SA-Dan.
Lautf.: Ollentun.