Botterstulle f. 1. dass. wie  Botterstücke 1., 1: SA-Dä, 2: Wb-Altm 215, Albrecht 21822 1,3, 3: vereinz. ö elbostf. (außer nö) – giff mik an Boddaschtull! SA-Dä. – 2. in der Verbdg.: Botterstullen smten ‘flache Steine so auf eine Wasserfläche werfen, dass sie mehrmals springen’ 1: SA-Bre, 2: SA-Kri Sie, verstr. mittlere/s Altm. JE2, vereinz. JE1, 3: HA-Hi, WA-Sü.  Vorgang: Bachstelze Bemme Blauwippstrt Botter Botterblme Botterbrt Botterklatsche bottern Botterstücke Brtworst Bratwurstbemme Brtstulle Butterbemme butterbemmen Butterscheiben danzen Drker Drüttker fispern fitschen Fladder(e) fladdern Fledderms fleddern fletschern flibbern Fliddern fliddern flittkern flitzen fluddern flutschen föpsen Fossschuppen Frosch Froschhucken Froschhuppen gletschern glitschen glitschern Hkt Jumfer jumfern Jumferntöppken Ksenapp Katte Kattensprung Kattenswanz Kwitt Klappstulle klsen klitschen klitschern Klucke-und-Kken-smten klten kltjern Kken Kutsche Leitjumfer Musbemme 1Muschel Prd Pt pitscheln Pitschelstne pitschen Plte Scharwe Scharwelstn schellern Schelwer scherbeln schwern Schwerstne Schwe schweln schrillen schützeln sgeln Sgelstn Sjumfer sweln Slackworststullen slickern Smaltstulle smten Spgel Spinnejumfer Stulle Teller tellern titscheln Titschelstne titschen titschern trullern Twittker tsche Vder Wterjumfer Wterratte wippen wuppen zilkern zingeln zitschern zitzeln; Stein: Fladderstne Hoppstn Huppstn Jumfernstn Plätscher Sgelstn Wtergletscher.
Lautf., Gram.: Botterstulle HA-Hi, vereinz. ö elbostf. (außer nö); -stull Wb-Altm 215, Albrecht 21822 1,3; -stullen Pl. vereinz. SA s Altm. JE2, JE1-Dan Stei; Bodder- Pl. GA-Wiep; [bodtul] SA-Dä; Butterstullen Pl. GA-Ga, vereinz. STE, JE2-Fe Gü, JE1-Ih Zep.
düchtig Adj. verstr. (außer mbrdb., dort nur vereinz.). 1. ‘fleißig, gewissenhaft, geschickt’ – ... et war en düchtig Fruensminsche, ... Lindauc o.J. 10; Lieschen is düchtig in d’ Wirtschaft ... Heimatkalender-Ma 1931,86 (Altm.); ... dat deit nist, wenn du män düchtig arbeid’n kannst. Pohlmann 1905 ff.,119. – 2. ‘von beachtlicher Größe, Menge, Qualität’, auch ‘sehr, überaus, stark’,  bannigs hat tichtich jefrrn Wb-Be; sick düchdig inmummeln SA-Kri; ... anne dichdije Hucke Holz ... Spr-Asch 39; unse Hünna hem’m düchtich jeld JE2-Scho; den hat hei düchtig aneführt Id-Eilsa 59; smere man düchtich Botter op’t Stücke (Brotscheibe) HA-Oh; Un denn gaww deatt ’n düchtig’n Schupp ... Matthies 1903,31.
Lautf., Gram.: düchtig, -ch vereinz. nwaltm., verstr. nbrdb., Heimatkalender-Ma 1932,46 (JE2-Vie), verstr. n/w elbostf.; düchtig’n gem. Dekl. m. Akk. Sg. Matthies 1903,31; düchdig, -ch, [düdi] SA-Dä Rist, vereinz. Altm., HA-Bel, Wedde 1938,61; dichtig, -ch verstr. ö/s elbostf.; dichdije gem. Dekl. f. Akk. Sg. Spr-Asch 39; tichtig, -ch ZE-KlLei, verstr. omd.; ticht’ger gem. Dekl. m. Nom. Sg. Vk-Anhalta 82 (BA-Ha); duchtig Wb-Altm 42, Wb-We 31.
flmig Adj. ‘trübe, unrein’, vom Wasser,  glmig, 1: verbr. nwaltm., 2: SA-Kri Sa.
Lautf.: flömig, [flmi] SA-Kri Pü Sa Zie; fleumig, [floimi] verbr. ö/s nwaltm.; [fluimi] verbr. n/mittleres nwaltm.
Gemengsel n. dass. wie  Gemenge 2a., vgl. Mengsel, 2: SA-Kri, vereinz. ö Altm. (außer sö), 3: JE1-Pre.
Lautf.: Gemengs(e)l, J-.
Mtsgeld n. dass., 1: SA-Han Sla, 2: SA-Kri, OST-Na, STE-Döl Gra Ste, JE2-HSe Neu.
Lautf.: Me(e)tsgeld SA-Kri, STE-Döl Gra, JE2-Neu; -jeld JE2-HSe; Metzgeld SA-Sla; Miets- STE-Ste; Mehjeld OST-Na; Meigerd SA-Han.
Ntrecker m. dass. wie  Ntrecke, 1: SA-Bre, 2: SA-Kri Sie.
Lautf.: Naotrecker SA-Bre Sie; -träkker SA-Kri.