Botter f. 1. ‘Butter’ verbr. – ... in’t Pann’ Speck un Bodder broit ... Hausfr-Altm 1927,44 (STE-Ber); hölten Botter ‘Pflaumenmus’ WE-Oster; Ertragsregel: sauvl Mt (1,14 l) Melk an De, sauvl Sticken (250 g) Botter de Woche BA-Re; zur Butterherstellung s. bottern 1a.; Rda.: da stund hei da wie dä Bottere an dä Sunne ‘er stand beschämt, verblüfft da’ OSCH-Ba; er jinnt an annern nich de Butter uff’s Brot von einem neidischen Menschen, Spr-Anhalt 167; ... daran konn’e nich de Botter taun Brote vorrdeinen. ‘... er verdiente dabei sehr wenig Geld.’ Hbl-Ohre 1925 Nr. 7/Wöhlbier (HA-Eim); ... dat hei sick nich sau mir nist dir nist de Botter vont Brot nehmen lett. ‘... dass er sich nicht so ohne weiteres übervorteilen lässt.’ Rauch 1929,10; Häi horkt, wat de Botter in Hamborg kost’t. ‘Er ist noch unschlüssig, zö- gerlich.’ Bewohner-Altm 1,322; hier herrscht Ordnung, sä de Fru, da lag de Kamm op de Botter QUE-Nei; Sprw.: W’s m Butter rnt, haste kne Teppe. ‘Wenn einmal das Glück kommt, kann man es nicht auffangen.’ Wb-Ak 43; Wenn de Botter up is, is’t Smär’nt ut. über die Verschwendungssucht, Bewohner-Altm 1,322; Bastlösereim:Zipp, zapp, zunn,
Bodder geiht to Grunn.
All Wien goahn aff,
musst du Hund auk aff.
SA-Str.
– Brauch: Der Wöchnerin schickt man B. in Form von Glucke und Küken. Abergl-Ma 229 (HA-Alv). – Volksgl.: Wer B. anschneidet, darf 7 Jahre lang nicht heiraten. CA-Lö, Vk-Anhalta 212. – 2. in Verbdg.: ‘flache Steine so auf eine Wasserfläche werfen, dass sie mehrmals springen’,  Botterstulle. – a. Botter klatschen 4: BA-Gü. – b. Buddor fwel’l 4: BE-Nie. Mit dreimaligem Auftreffen des Steins: – c. Butter-Brot-Käse 4: vereinz. s CA. – d. Butter-Brot-Speck 4: CA-Me. – e. Butter-Bemme-Käse 2: vereinz. ZE. – f. Butter-Stulle-Käse 2: ZE-Bra.
Lautf.: Botter, [bot()r], [nwaltm., nbrdb.: -, -] vereinz. n nwaltm. nw Altm., verbr. ö/s Altm. JE2 JE1, verstr. w/mittleres ZE, verbr. elbostf., BA-Gü; potter Mda-Sti 41; Bottere, bottere vereinz. sw elbostf.; Bodd(e)r HA-Um, Mda-Ro; Bodder, [bod] verbr. nwaltm. Altm. (außer Ostrand/s); [bod], [bod] SA-Dä Rist, vereinz. sw Altm.; [bd] Mda-Ar 29; Butter, [but()r] JE2-Alt Kü, vereinz. sw JE1, verbr. mittleres/s ZE, verstr. sö elbostf., BA-Ha Sil, verbr. anhalt.; [budr] BE-Nie; Putter, [putr] ZE-Dü Gö, Wb-Be; [putr] ZE-Kö.
Botterfatt n. ‘rundes, ca. 1 m hohes, sich nach oben verjüngendes Fass, in dem gebuttert wird’, darauf befindet sich ein trichterförmiger Aufsatz, der das Herausspritzen verhindern soll. Durch dessen Loch in der Mitte läuft der Stößel, eine Stange mit einer durchlöcherten Holzscheibe am Ende, durch dessen ständige Bewegung die Butter entsteht. Daneben gibt es auch kleinere, aber breitere B. zum Drehen (mit einer Kurbel), verstr. – Volksgl.: Damit das B. nicht verhext wird, muss es verhängt werden, wenn man es über die Straße trägt. Abergl-Ma 233 (WO-Ol).
Lautf.: Bott(e)rfatt vereinz. Altm., JE2-Gü, Bauernwelt-Ze, Mda-Ohre 350 (GA-Rä), Hbl-Ohre 1928 Nr. 25/ohne Verf. (Hötensleber Winkel); -fa(a)t verstr. elbostf.; -foat Mda-Ohre 350 (GA-Rä), OSCH-Har; [btäfat] Nd-KlWu 18; [bodrfat] SA-Die Ku; [bod-] SA-Rist; [butrfas] DE-Els; [putr-] Wb-Be.
bottern Vb. 1. verstr. – a. ‘Butter herstellen’ – Wenn de Melk uten Stall kom, wurre se dörch’n Seiduek in Satten e’ joten un up 8 Dah int Melkschapp estellt, denn wurre se met’n Lepel affesohnt, de Sohne kam in Botterfatt un denn jing det Pumpeln (Stampfen) los. Wenn’t nu Botter wor, wurre se rutekrigt un düchtig met kolt Woter dorcheknät bes se schön stif wor. JE2-Gü. Anschließend wurde die Masse in Formen gepresst. – b. ‘zu Butter werden’ – et bottert nich WA-Schw; Sprw.: wennt nich boddern will, dänn bodderts nich ‘manchmal kann man nichts gegen das Misslingen von etw. tun’ STE-Do. – Volksgl.: Um erfolgreich zu b., werden zu Beginn des Vorgangs 3 Kreuze auf das Butterfass gemacht. Abergl-Ma 233 (WO-HWa). Wenn es nicht b., konnte eine Behexung die Ursache davon sein. Um diese zu lösen, holte man den Dorfhirten herbei, damit er die Reifen des Butterfasses von oben nach unten zählt (BE-Gn). Daneben wurde u.a. ein Kupferstück in die Sahne geworfen (ZE-Na), die Sahne an einen Kreuzweg getragen, wo die Hexen tanzen (BA-Fro) oder das Butterfass mit neunerlei Holz, das nachts zu sammeln war, geräuchert (ZE-Ke). Vk-Anhalta 211. – 2. ‘sich durch Geldzahlung lösen’, durch den Bräutigam, wenn der Hochzeitszug durch eine gespannte Leine aufgehalten wird, 2: Hochzeit-Altm 24. – 3. dass. wie  Botterstulle 2., 2: ZE-Ned, 4: BA-Schie. – 4. ‘sumpfig, morastig sein’, vom Acker, vgl. aber 1buttern 2., 4: Wb-Ak 43.
Lautf., Gram.: bottern Inf., bottert 3. Sg. Präs.; außerdem: [botan] JE2-Scho; boddern Inf., boddert 3. Sg. Präs. SA-Die, STE-Do, JE1-Ziep, WE-Schie, BA-GrAls; [bodn] SA-Rist; pettern Mda-Sti 104; buttern ZE-Ned, verstr. anhalt.; [putrn] Wb-Be.
1Brt n. 1. ‘aus Mehl, Wasser, Salz und Sauerteig durch Backen hergestelltes Grundnahrungsmittel’, auch der Brotlaib, allg. – bemehltes Brot SA-Sa; runnes Brot WA-Dom; wittet Brot ‘Weißbrot’ JE1-Bü; dröh (trockenes) Brot äten JE2-Red; hammer tennoch Prt tse Hause? Wb-Be; d Plötz frett jan Brt anne Angel JE2-Scho; Deatt Mehl was schöeun; deatt Brout woard got. Matthies 1903,17; ... und schnitt sich mits Messer an Happ Brot na’n annern ... ab. Wäschke 61915,52; Den andern Morjen brochte Winnemann öhne en Pott vull heiten Kaffee un en Stücke Brot. Wedde 1938,54;Un männichenns was d’ Not so grot,
Dat s’ nich ‘maol Tüffeln ha’ un Brot.
Pohlmann 1905,14;
Rda.: dat leiwe Bret HA-Oh; hei verlrt dat Brt t der Kipe von jmdm., der einen Verlust erleidet, Wb-We 65; der kann mehr wie Brot eten von einem klugen Menschen, Sprw-Börde; fon denne nimmet keinder ’n Stücke Bret von einem von der Gesellschaft verachteten Menschen, HA-Oh; ach, dr is nt bret ewnt, der blift nich te! ‘jmd. kommt immer wieder dorthin zurück, wo er Vorteile genießen kann’ Mda-Weg 89; Wer söcht Brot in Hunnestalle? ‘von armen Leuten kann man nichts verlangen’ WE-Be; der ett ken Brod mihr ‘er ist tot’ JE2-Brie; et geiht ’ne w lenspei’, ml harre keine Wost un ml harre kein Bret HA-Oh; Danzen ahn Musik, dat is aber grad, as wenn’n drög Brot ett. Bewohner-Altm 2,135; Jenn’ Frau woll Brod spar’n, har Koken backt. a.a.O. 1,323; Sprw.: Breot wt allawaigngs (überall) backt ‘auch in der Fremde findet man sein Auskommen’, bes. zu jmdm. gesagt, der die Heimat nicht verlassen will, SA-Dä; Lang töw’n iss kn Brot spaorn. ‘Langes Zögern ist oft nicht förderlich.’ Wb-Altm 275; Vöärgäten Brot (Brot, das bereits vor dem Bezahlen aufgegessen ist) is Sorgenbrot. Spr-Altm 52; Beddelbrot is ’n bitter Brot HA-No; ile (ohne Belag) Brd mkt de Wangen rd Wb-We 22; in där aldergrötsten Not, smecket Wost ok one Brot WE-Be; Weck’r schimmlig Brt itt, de find’ Geld. ‘Sparsamkeit führt zu Wohlstand.’, vgl. aber auch Volksgl., Wb-Altm** 46; Denn sn Brot ick t, denn sn Ld ick sing. Wb-Altm 275. – B. gehört(e) zu den wichtigsten Nahrungsmitteln, was sich in der Wendung dat lwe Brt widerspiegelt. verbr. Bei jeder Mahlzeit lag B. zur beliebigen Benutzung auf dem Tisch. Kost-Ma 75. Bis ins 20. Jh. hinein wurde der Teig noch zu Hause bereitet und nur zum Backen dem Bäcker des Ortes gebracht. verstr. Verschiedentlich wurde es auch im eigenen Backofen, der sich häufig im Garten befand, gebacken. EssennwAltm 19, Kost-Ma 75. Zu den Zutaten gehörten u.a. zu 65 % ausgemahlenes Roggenmehl (Vk-Anhalta 44), an das man Gerstenschrot mengte, um es kräftiger werden zu lassen (Kost-Ma 75) und Sauerteig als Treibmittel. Der angesäuerte Brotteig befand sich im Backtrog und stand über Nacht auf dem Ofen. Am folgenden Morgen wurde der Teig geknetet und geformt. verstr. Zu der früher verbreiteten runden Form des B. (wie z.T. noch im Kreis ZE), trat zunehmend die längliche. Vk-Anhalta 44. Die B. wogen teilweise vier bis sechs Pfund, die zu backende Anzahl hing von der Größe des Haushalts ab, pro Tag und Person rechnete man fünf große dicke Scheiben. Essen-nwAltm 19. Aufbewahrt wurde es im Keller oder in der Speisekammer, das B. für den täglichen Gebrauch befand sich im Brotschrank. verstr. – Volksgl.: Auf den angesäuerten Teig werden drei Kreuze gemacht, ebenso auf den fertigen Teig, damit soll ein Missraten vermieden werden. verstr. Dies wiederholt sich vor dem Backofen nach dem Hineinschieben des B., dabei wird folgender Vers gesprochen:Dat Brot is in’n Oawen,
de Herrgott ist doa boawen.
Wenn’t nu kein Brot werd’n will,
müt’t luter Semmel un Bodderkok’n werde’n.
Spr-Altm 52.
Der Strohwisch, mit dem der Ofen gesäubert wurde, wird anschließend verbrannt. Bewohner-Altm 2,289, Vk-Anhalta 45. Reißt im Backofen ein Brot auf, gibt es ein Unglück (Vk-Anhalta 45) oder es stirbt jmd. in der Familie. Bewohner-Altm 2,290, Abergl-Ma 235 (JE1-Ran). Auch ein im Backofen vergessenes B. kündigt den Tod eines Mitbewohners an. Vk-Altm 266. Das B. darf nicht angeschnitten werden, solange es noch warm ist. Bewohner-Altm 2,290, Abergl-Ma 235 (GA-Mie). Vor dem Anschneiden eines frischen B. werden mit dem Messer ein oder drei Kreuze auf die mehlige Unterseite des Brotes gemacht. verbr. Angeschnittenes B. soll mit der Schnittfläche zur Tischmitte zeigen, sonst geht der Segen aus dem Haus. Ähnlich verhält es sich, wenn das B. auf der runden Seite liegt. verstr. Schneidet jmd. das B. schief an, so hat er an diesem Tag gelogen (Bewohner-Altm 2,290, Vk-Anhaltb 58), ist es ein junges Mädchen, wird sie sich nicht verheiraten (Abergl-Altm 18). Wer schimmliges B. isst, findet Geld (Bewohner-Altm 2,290, Vk-Anhalta 46) oder verfügt danach über die Gabe des Hellsehens (a.a.O. 46). Das Wegwerfen von B. ist eine Sünde. Vk-Anhaltb 58. Wer B. auf die Straße wirft, muss es später mit blutigen Augen wieder aufsuchen (Bewohner-Altm 2,290), wer es tritt, wird einmal Hunger leiden. a.a.O. 2,290, Brauch-Anhalt 17. Weiteres  Hochtt, Kant(en), Knst. – 2. ‘Brotscheibe’,  Stulle, 3: verstr. elbostf., 4: verstr. omd. – Rda.: sich nich de Butter vons Brt n’m lßen ‘sich nicht alles gefallen lassen’ Wb-Ak 118; er jinnt an annern nich de Butter uff’s Brot von einem neidischen Menschen, Spr-Anhalt 167. – 3. ‘Nahrung, Lebensunterhalt’ verstr. – Rda. (z.T. noch semantische Nähe zu 1.): b einen in ln un br schtn Wb-Nharz 33; dat leiwe Bret fordeinen HA-Oh; De mütt sick sin Brod met’t Mul verdeenen. von Menschen, in deren Beruf das Sprechen eine große Rolle spielt, Bewohner-Altm 1,323; vor andere Lüe Dör sin Brot seuken ‘betteln’ Sprw-Börde.
Lautf.: Brot, Brod, [brt], [brd]; außerdem: prt Mda-Sti 23, Wb-Be; Bret, Broed HA-Oh, vereinz. OSCH, WE-Wa; Broat OST-Flee; Braout GA-Mie, vereinz. mittlere Altm.; Brout, [brout] SA-Ben, verstr. sw Altm.; Braut, Braud, [braut] SA-Ku Zie, verbr. w Altm.; bruot OSCH-Di Schl; Bruet, bret, [brd] Mda-Gö/Is 142, Mda-Ro, Wäschke41910,9, Mda-Fuhne 79 (vereinz. sw KÖ, KÖ-Me, DE-Ca Que, veralt.); [breot, -d] verbr. nwaltm.
Dstel f. PflN 1. ‘Distel’, in versch. Arten vorkommend, verstr. – sik ne Dssele inrten HA-Oh; Ich will man jlei noch an pr Deist’l forre Schweine stechen. Wb-Ak 45; Se harr’n sick bei’e redlich e quält mit dat Utro’n von Stemm’n un Wörteln, Disteln un Doorn ... Rauch 1929,4. – Volksgl.: D. lässt man in Korn- und Flachsfeldern zum Schutz gegen Hexen stehen. Abergl-Ma 234 (WO-HWa). – 2. ‘Gemeine Eberwurz’ 4: Vk-Anhalta 74 (DE-So).
Lautf., Gram.: Diest(e)l, [dst()l] OST-Kru, Siedler-Je § 253 (s JE2), verstr. JE1 ZE, vereinz. n elbostf.; Disteln Pl. Rauch 1929,4; Dstele Wb-We* 206; Dieß(e)l, Diess(e)l, [ds()l] Wb-Altm 36, SA-Sa, verstr. ö Altm., Siedler-Je § 253 (n JE2), JE2-Scho, verstr. n elbostf., Id-Eilsa 57, QUE-Di Hau; Dießele, Dssele vereinz. w elbostf., Wb-Holzl 76 (WA-KlWa); [ds], [dso] verstr. w/mittleres nwaltm.; [dzl] verstr. w Altm., vereinz. ö Altm., Siedler-Je § 253 (n JE2); [dz], [dzo] verstr. ö/s nwaltm.; [dtsl] GA-Bo Le, CALV-Uth Zo; [distl] Mda-Ze (ZE-Gro); Deist(e)l Wb-Ak 45, Wäschke41910,8; [daisdl] Mda-Fuhne 78 (verstr. anhalt., außer ö DE); [taistl] Wb-Be; [distl] ZE-Roß; [disdl] Mda-Fuhne 78 (verstr. ö DE); m. belegt: HA-Bee; n. belegt: SA-Dä.
nml verstr. 1. Adv. – a. ‘ein (einziges, weiteres) Mal’ – ewer noch eml sau fl ‘über das Doppelte’ Wb-Nharz 53; Das hawwich m jemacht un nich wedder. Wb-Ak 52; ... drehete se eema rechtsrum un eema linkschrum. Krause 1964,20; Dä Zeitung brochte ole Simon ... alle acht Da’e einmal ... Klaus 1936,2; Sprw.: besser tweemal fragen, als einmal irre gahn WO-Gu; Eenmaol is keenmaol, tweemaol is nich oft. Bewohner-Altm 1,330; twei ml umme trecken is sau gt w einml afbrennen HA-Oh. – Volksgl.: einmal Niesen schit wat, zweemal Niesen bedit wat Sprw-Börde. – b. ‘zu einer unbestimmten Zeit, irgendwann’ – nu secht de eine Bure ta sin’n Knecht Krischan eimal ... OSCH-Wu; Dene will’ck emal ’en Dezem (Strafe, Denkzettel) ge’m. Heimatland-Ga 1930 Nr. 10; im Rätsel: t’ wer eml n Mann; de harre einen Kamm, ... HA-Oh; im Büßespruch: Es waren einmal drei Mädchen, Die gingen hillige Wege, ... Abergl-Ma 251 (GA-Kas); Sprw.: wer einmal hinder de Dör eseten hat, söcht ok da den andern ‘man traut anderen dann etw. Schlechtes zu, wenn man selbst dazu in der Lage wäre’ WA-Re. – c. in der Verbdg. mit/up nml ‘plötzlich’, auch ‘zugleich’ – met enmoal ZE-Mü; ... un woar met eenmal in’n Himmel. Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie); ... uff eema warre alles mucksmeischen schtille ... Wäschke 41919,17; Wenn de nu all’ up enmol solln Knecht wän, ... Hausfr-Altm 1928,93 (Kredel). – 2. Pt. – a. verstärkend, bes. in Aufforderungen – eie (streichele) mek eml Id-Quea 150; nu gucke dich das em an! DE-Je; ... jif meek man emal dien Dauk hä! Wille 1927,XV (BLA-Be); hei hat einml en helschen Hang tau’n Spen BLA-Brau. – b. eingrenzend, einschränkend – det kann ick nu eem nich leidn! ZE-Roß.
Lautf.: e(e)nmal Heimatkalender-Ma 1931,86 (Altm.), Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie), JE1-Stei; Eenmaol, n-, -moal, enml verstr. Altm., ZE-Mü, Heimatkalender-Börde 1925,63 (CA-Sa); em(m)al, eml Heimatland-Ga 1930 Nr. 10, verstr. w elbostf., Id-Quea 150; eema, ma verstr. anhalt.; m, [m] ZE-Roß, Wb-Ak 52; eeinmoal Matthies 1903,3; einmal, -ml Abergl-Ma 251 (GA-Kas), verstr. elbostf.; eimal, -ml vereinz. w elbostf.; amol BA-Ha.
Erne f. 2: vereinz. OST, verstr. ö/s GA (n der Ohre) n STE CALV, HA-Sa, verbr. sö Altm. mbrdb., 3: verbr. elbostf., 4: verbr. omd. 1. ‘Ernte(zeit)’, vgl. Aust, bezogen vor allem auf die Getreideernte – in de Ährn JE2-Gü; eirn sick datt vorrsüht, is dee Eern all rann HA-Eim; jedsd jn mer inne orn BE-He; de Ärnde is nau balle vorbei ZE-Mü; ... un reden von diß un von jenns, in’n Summer ewwer de Ärnte ... Heese 21919,100; ... van der vasten wente to der erne, dat men dat koren sniden scholde. 1316, Schöppenchr-Ma 186. – Brauch: Die Verwendung von Maschinen bei der E. hat zwar die Arbeit sehr erleichert, drängte aber zugleich das vielfältige Brauchtum zurück, das bereits in der 1. Hälfte des 20. Jhs. nur noch in Resten greifbar war. In versch. Orten legte der Gemeindevorsteher nach vorheriger Prüfung des Getreides den Termin der E. fest. Brauch-wAltm 91 (SA-Roh), Vk-Anhalta 275 (ZE). Am Abend vor dem Erntebeginn richtete der Bauer ein gemeinsames Festessen aus. Brauch-wAltm 91 (SA-Dam Se). Der Beginn der E. wurde feierlich begangen, indem man sich zu einem Gottesdienst versammelte, in dem der Geistliche Segensworte sprach. verstr. Altm., Vk-Anhalta 277. Anschließend bestiegen die Mäher und Binder(innen), die mit Sträußen und bunten Bändern geschmückt waren, die ebenfalls verzierten Erntewagen und fuhren singend zum Feld. verstr. Altm. Jeder Mäher erhielt von dem Mädchen, das hinter ihm das Getreide auflas, einen Blumenstrauß (Vk-Altm 239) oder ein rotseidenes Band, das er während der E. am Strohhut trug (Vk-Anhalta 276). In Teilen Anhalts gingen dagegen die Schnitter schweigend auf das Feld. a.a.O. 276. Vor dem Beginn der Mäharbeiten hielt dort der erste Schnitter eine kurze Ansprache, deren Form häufig vorgegeben war, erbat Gottes Segen und machte ein Kreuz über der am Abend zuvor gedengelten Sense (zum Aufbau  Seiße). Vk-Harz 8,78 (QUE-Wa), Vk-Anhalta 275 und 277. Es durfte erst dann mit dem Mähen begonnen werden, wenn dieser den ersten Schnitt getan hatte. verstr. Altm., Vk-Harz 8,78. Hinter den Schnittern gingen die Frauen her, die das gemähte Getreide zusammenrafften und ablegten bzw. aufnahmen, um es zu Garben zu binden, die wiederum in bestimmter Anzahl zusammengestellt wurden. verstr. Die Mahlzeiten spielten bei dieser körperlich anstrengenden Arbeit eine große Rolle. Zu diesem Zweck wurden vom Schlachten Schinken und besonders hochwertige Würste aufgehoben, Hammel geschlachtet, Kuchen gebacken usw. Kost-Ma 75, Vk-Anhalta 276. Als Getränke kamen kalter Malzkaffee, (Braun-)Bier und auch Schnaps mit auf das Feld. verstr. Gegen 9 Uhr gab es ein zweites Frühstück mit vorw. Brot, Wurst und Käse. Ein warmes Mittagessen wurde auf das Feld gebracht, nur slt. nahm man die Mahlzeit im Haus ein. Zu den gereichten Gerichten gehörten u.a. Hammelbraten, gebratene Schinken dazu Kartoffel- oder Hirsebrei (Vk-Anhalta 276 – ZE), Hühnersuppe mit Klößen, Fleisch und Kartoffeln oder auch Milchreis (Bewohner-Altm 2,266). Nach dem Mittagessen wurde eine Ruhepause eingelegt und dann bis zum späten Abend weitergearbeitet, unterbrochen nur von der Vesper, bei der zwischen 16 und 17 Uhr Brot, Wurst oder auch Pflaumenmus verzehrt wurden. verstr. Das Abendbrot, das es erst nach der Rückkehr vom Feld gab, bestand aus Biersuppe, Rührei, Tiegelwurst. Vk-Anhalta 276. Besuchte der Bauer oder eine andere Person zum ersten Male das Feld, wurde er gebunden, wofür er sich bes. durch Zahlung von Geld lösen musste (vgl. binden 2.). verstr. Altm., Vk-Harz 8,78. Nach der Ernte herrschte überall Freude, die schwere Arbeit überstanden zu haben, kurz nach dem Schneiden der letzten Halme wurde der  Ernekranz 1. bzw. die  Ernekrne 1. gebunden, der/die nach der Ankunft des letzten Fuders im Gehöft dem Herrn überreicht wurde. verstr. Zum Erntefest  Ernekranz. – Volksgl.: Der günstigste Tag für den Beginn der E. ist der Sonnabend (Abergl-Ma 246 – WO-Ol, Vk-Anhalta 277), daneben auch der Dienstag oder Donnerstag (a.a.O. 277). Um Geister fern zu halten, wurden die Kirchenglocken geläutet. Vk-Anhalta 277. Die erste Garbe musste von einem jungen Mädchen gebunden werden, weil sonst kein Glück auf der Familie ruhte. Vk-Harz 8,78. Einen Rest des Getreides ließ man als Zuflucht für den Erntegeist stehen. verstr. In den zuletzt gemähten Halmen sitzen angeblich Gestalten, nach denen auch die zuletzt gebundene Garbe benannt ist: u.a.  Foss 3a., Hne 2., Kter 2., Olde 4., Wulf verstr., vgl. bes. ADVk Kt. 91 und 92. Diese Garbe ist bes. groß und dick (ADVk Kt. 91 – vereinz. ö Altm. s elbostf.), wer sie bindet, muss einen Trunk ausgeben (a.a.O. Kt. 91 – Einzelbelege SA ZE) oder wird ein Kind zur Welt bringen (a.a.O. Kt. 93 – vereinz. mittlere Altm.). Halme daraus werden zum Binden des Erntekranzes verwendet. vereinz. elbostf. Beim Einfahren des ersten, bes. geschmückten Erntewagens wurden Knechte, Pferd und Wagen mit Wasser begossen. Vk-Harz 8,79, Vk-Anhalta 280. Um das Getreide vor Schädlingsbefall zu schützen, musste das Tor geschlossen werden, sobald das Gespann auf dem Hof eingetroffen war. WO-San. Aus diesem Grund sollte das erste Bund, das in die Scheune kam, dort liegen bleiben, wohin es gefallen war oder man zog einige Halme heraus, die gebunden und anschließend in jede Ecke getragen wurden. Vk-Anhalta 280 (DE-GrKü). Anderenorts stapelte man die ersten drei Bunde kreuzweise übereinander. a.a.O. 280. – 2. ‘Gesamtheit des Ertrags von angebauten pflanzlichen Produkten’ – die Ärn diss Joar iss gut CA-Lö.
Lautf.: Erne JE2-Go Pap; Ä(h)rne vereinz. s JE1, verstr. ZE, vereinz. anhalt.; Earne ZE-Nu; äarne, [arn] Mda-Ze (vereinz. ZE), Mda-Ro; Äarn, [arn] ZE-Göd, Vk-Unterharza 36; Äerne Heimatkalender-Ma 1932,45 (JE2-Vie); [arn] Mda-Ze (ZE-Stre); E(h)ren WO-Be, vereinz. HA mittleres elbostf., WE-Heu, BLA-Ben, QUE-Ga; Ehern HA-All; E(h)rn vereinz. s GA (n der Ohre), WO-Wo, verstr. s WO, sonst vereinz. ö elbostf., verbr. nw elbostf. OSCH, verstr. WE, BLA-Hei; ern, ern HA-Oh, Id-Eilsa 60; Erent WE-Schau; Ähren, ëren JE1-Mo, WO-Li, WA-KlWa, Wb-Nharz 51, CA-Atz Kü, BA-Ha; [rn] Brugge 1944,66 (GA-Miest, vereinz. nö HA); Ä(h)rn, [rn] (OST, nö GA: [n], s Altm.: [n], anhalt.: [rn]) OST-De Gies, vereinz. ö/s GA (n der Ohre) CALV, HA-Sa, verbr. sö Altm., vereinz. s JE2, verbr. w/mittleres/s JE1, ZE-Dor, verstr. n/sö elbostf. WA, vereinz. OSCH sw elbostf. nthür., verbr. anhalt. (außer ö Rand); Iern, ern OSCH-Di Schl, vereinz. nw WE; Ernte (anhalt.: [ernd]) vereinz. JE1, ZE-Eich, WA-KlGe, CA-Ca, BE-Gü, BA-Sil, verstr. w/mittleres anhalt., DE-Ra; E(h)rnt, Eernt Mda-Ost 46 (OST-Me), Firmenich 1854,124 (OST-Hav), OSCH-Ad, vereinz. nw WE, QUE-Que; Eernde BLA-Brau; Ärnte JE1-Schor, vereinz. BLA, Heese 21919,100; Ä(h)rnt, [rnt] vereinz. ö GA (n der Ohre), verstr. STE, JE1-Walt, WE-Da, BA-Ha, vereinz. KÖ, DE-Ra; Ärnde vereinz. ZE DE; Arnte, [arnt] (anhalt.: [arnd]) JE1-Schor, verstr. ZE, vereinz. n CA, BA-Ha, verbr. BE, verstr. KÖ DE; rnte, rnt Mda-Sti 28.
fallen Vb. verbr. (außer 7.). 1a. ‘aus einer bestimmten Höhe durch die Schwerkraft nach unten bewegt werden’ – ... um nich vons Soofa zu fallen ... Richter o.J. 18; Bei dn Storm f’l de Eppel man blß s. Wb-Ak 54; Rda.: Karl fiel’n Schteen von’s Harze ... Heimatkalender-Ze 1964,94 (ZE-Ze); dik fällt woll de Bude opn Kopp? ‘du langweilst dich wohl zu Hause?’ CA-Fö; davon fällt dick keine Perle ut de Krone ‘du vergibst dir dabei nichts’ Sprw-Börde; Dat harr ik nich dacht, see de Buur, do füll he von’n Wagen. Berufe-Altm 251; Sprw.: wie et fällt, sau buldert et Sprw-Börde; de Appel fällt nich wit van’n Stamm OST-GrAu; wu jehuwwelt wart, falln Schpäne Wb-Be; Wenn’t Kind in’n Pütt’n fallen is, denn ward’r todeckt. Spr-Altm 14; Wetterregel: Fällte eerste Schnee op’m Dreck, Dänn iß ’te Wintr ’n Jäck. Abergl-Ma 245 (WO-Ol). – 1b. in der Verbdg.: fallen lten ‘bewirken, dass sich etw. nach unten bewegt’ – ’n Anker fal’l ld’n ‘den Anker zu Wasser bringen’ Elbschifferspr. 391 (JE2-Pa); Färesemmeln (Pferdeäpfel) lassn se jetzt falln Spr-Asch 43; Un Anneken leit de letzte Kartuffel un et Messer fallen ... Lindaua o.J. 13. – 1c. ‘(nicht aus der Höhe, sondern in der Bewegung) den festen Halt verlieren und mit dem Körper zu Boden schlagen, hinstürzen’ – biste denn efalln? HA-Bee; ... datt de Mäkens vorr Schreck un Ang’st an de Äre failen. Firmenich o.J. 160 (WA-Ost); Rda.: hei fallt wer sne eigenen Feute HA-Oh; Ick bin ok nich upp’n Kopp ’efalln. Bewohner-Altm 2,22. – 2. ‘sich plötzlich heftig an eine bestimmte Stelle bewegen’ – Rda.: se sin sich um en’ Hals efall’n CA-Fö; He kümmt mit d’ Däör int Hus to falln. ‘Er bringt ein Anliegen ohne Umschweife zur Sprache.’ Wb-Altm 206. – 3. ‘in einen anderen Zustand geraten’ – dat folt mek in’t lachen ‘das brachte mich zum Lachen’ Wb-Nharz 206. – 4. ‘eine bestimmte Richtung, Tendenz haben’ – et fallt int Gele ‘es hat einen gelblichen Farbton’ Wb-We 149. – 5. in der Verbdg.: licht/swr fallen ‘keine/große Anstrengung erfordernd’ – et felt mek schwr, dat jelt op te bringen Wb-Nharz 206. – 6. in festen Verbdg. mit Präpositionalobjekt – up de Nerven fahn SA-Ch; in dat ge fallen ‘auffallen’ BLA-Brau; to Last fall’n ‘jmdm. Mühe und Kosten verursachen’ OST-Je; ... fuln Vetter Keil ins Wort ... Wäschke 61915,69. – 7. ‘geboren werden’ 3: Wb-We 149, Wb-Nharz 206. – 8. ‘im Krieg, Kampf getötet werden’ – hei is in’n Kr falln HA-Oh. – 9. ‘geringer, niedriger werden, sinken’ – de hitze felt Wb-Nharz 206; ’s Wter had efal’l Elbschifferspr. 405 (WO-Ro); de Prse fallt HA-Oh. – 10. ‘zu einer bestimmten Zeit stattfinden, zeitlich zusammenfallen’ – Pingesten fallt jedet Johr 50 Dare na Ostern ZE-Gro; Rda.: wenn ick dick in de Schnute schlage, fällt Ostern un Pingesten op einen Dach Androhung von Prügel, Sprw-Börde; Sprw.: man mott de Feste fiern, wie se fallt HA-Mo. – 11. ‘ausgesprochen, geäußert werden’ – n’ Woert fallen laten HA-Oh; sei hat sick wat fallen laten ‘sie hat eine Andeutung gemacht’ HA-Bee.
Lautf., Gram.: Inf.: fall(e)n; außerdem: fal’l, [fa] Elbschifferspr. 391 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), JE1-Go, Mda-Ze (verstr. ZE), Elbschifferspr. 391 (CA-Ak), Wb-Ak 54, BE-Fr; fahn, [fn] verbr. nwaltm.; [fn] vereinz. n nwaltm.; flln Mda-Sti 2; 3. Sg. Präs: fällt; außerdem: fel(l)t vereinz. w elbostf., Wb-Ak 102; [fet] SA-Dä; fallt, [falt] Wb-Altm 272, Winter-Altm 73, JE1-Go, verstr. ZE, vereinz. HA OSCH; 1./3. Sg. Prät.: feel, fl vereinz. Altm., Dialekt-Ma 11 (verstr. w JE1); feil, fail verstr. elbostf.; [fl] verstr. mbrdb.; fiel, [fl] Mda-Ze (ZE-Roß), Heimatkalender-Ze 1964,94 (ZE-Ze), Krause 1964,39; [fl] Dialekt-Ma 11 (JE1-Ste, vereinz. sw JE1, ZE-Dor); [fl] a.a.O. 11 (verstr. s JE1, ZE-Göd); ful, [fl] Mda-Ze (ZE-Roß), vereinz. w/mittleres anhalt.; füll Berufe-Altm 251; fol(l)t HA-Oh, Wb-Nharz 206.
Frmann m. 1a. ‘Besitzer oder Führer eines Gespanns, Fuhrmann’ 2: vereinz. Altm., ZE-Roß, 3: verstr. elbostf., 4: Wb-Ak 63, Wb-Be – Hatter denn for eiern Rocken all an Frmann? Wb-Ak 63; Sprw.: De Pär’ lop’n besser, wenn de Fuhrmann ’n Sluck kriegt. Spr-Altm 81; wenn de Fauermann nich mehr feuern kann, denn klappet’e mit d’r Pitsche WE-Oster. – 1b. in der Verbdg.: dei junke Fauermann ‘der jüngste Knecht, der für das Gespann verantwortlich ist’,  Kleinknecht, 3: BLA-Rü. – 2. in den Verbdg.: Dmsch/Dmke(r)/Dnker Frmann ‘Stern im Sternbild Großer Wagen’, auch für das gesamte Sternbild, 2: Wb-Altm 37, 59, 259, Abergl-Ma 245 (GA-Mie), 3: HA-Bee.
Lautf.: Fauermann vereinz. w elbostf.; Fau(h)r- verstr. w elbostf.; Fuhr-, Fr-, [frman] Spr-Altm 81, STE-Scha, ZE-Roß, Wb-Ak 63, Wb-Be; Furr- vereinz. Altm. n elbostf., Wb-Holzl 93 (WA-KlWa).
Gräffnis n., f. ‘Begräbnis’, einschl. der dabei üblichen Feierlichkeiten,  Begrfnis, 2: Volksspr-Altm 91, Berufe-Altm 252, verbr. ö Altm., verstr. JE2, 3: Abergl-Ma 240 (WO-Ol), Id-Quea 155, QUE-West – d Jreffnis is jistan ewest JE2-Scho; Rda.: Wenn ’t Hart man swart is, see de Köster, do dröög he en rode West bi ’t Gräffnis. Berufe-Altm 252.
Lautf.: Gräf(f)nis, Gräw-, J- Berufe-Altm 252, verstr. ö Altm. JE2; -nisse JE2-Go HSe; Gräf(f)nitz, Gräw-, J- Volksspr-Altm 91, vereinz. ö Altm.; Gräbnis (Kürze?) vereinz. STE; [jrefnis] OST-Krum, JE2-Scho; Gräfnis, grf- Id-Quea 155, QUE-West; jraefniß Abergl-Ma 240 (WO-Ol); Jräafnis STE-Sta. – Gram.: n. und f. ohne räumliche Differenzierung nebeneinander.