Mittelelbisches Wörterbuch, Band 1 (A-G), Spalte 1081
Furchengewende n. ‘der Rand eines Ackerstücks, auf
dem beim Pflügen gewendet wird und der zuletzt quer zu
den übrigen Furchen gepflügt wird’,  Anwend(e), 3:
vereinz. sö elbostf., 4: verstr. s CA, BE-Gier, vereinz. w/s
DE – es Frjewenge muss noch jefld worn DE-Ca.
Lautf.: Fuhrjewenne BE-Gier KlMü, vereinz. CA; -jewenge,
[frjwe]
CA-KlRo, vereinz. s CA w/s DE. – Etym.: bei den
versch. Benennungen für die Pflugwendestelle mit Fr-/Vr-,
Fr-/Vr-, Fr-/Vr-, Fr-
ist eine klare Entscheidung darüber,
ob ein Bezug zu ‘Furche’ oder ‘vor’ gegeben ist, nicht immer
möglich. Unter Berücksichtigung lautlicher Gegebenheiten sind
die anderen Komposita unter Vr- eingeordnet worden, vgl.
ausf. Vrgewende.
Expandiere:
Lemma
Furchengewende
Grammatische Angabe
n.
Bedeutung
‘der Rand eines Ackerstücks, auf dem beim Pflügen gewendet wird und der zuletzt quer zu den übrigen Furchen gepflügt wird’,  Anwend(e)
Verbreitung
  • 3: vereinz. elbostf.
  • 4: verstr. s CA, BE-Gier, vereinz. w/s DE
Belege
es Frjewenge muss noch jefld worn DE-Ca.