Mittelelbisches Wörterbuch, Band 1 (A-G), Spalte 1224
Grpen m. 1. ‘irdener oder eiserner Topf ( Pott),
irdenes Gefäß, irdene Schüssel’, zu versch. Zwecken
gebraucht, 2: Wb-Altm 69, vereinz. ö Altm., Siedler-Je
Kt. 11d (JE2) – ... eyne tunne, dar sint inne scottelen,
kannen unde gropen.
1461, StB-Neuhaldensleben 593.
– 2. ‘flache Steingutschale, in der man Milch stehen
lässt, damit sie Sahne bilden und dick werden kann’,
Satte, 2: Wb-Altm 262, vereinz. ö SA, verstr. ö Altm.,
vereinz. n JE2.
Lautf.: Graop(e)n, Grop(e)n, J-, [grpm], [jrpm]; außerdem:
Chraopm SA-Jee; Graob(e)n, Grob(e)n, -bm, J- verstr. OST,
GA-Vol, vereinz. nö STE; Growen OST-De; Jrouben STE-Steg.
– Etym.: zu mnd. grpe, grpe ‘irdener oder metallener Topf’,
vgl. HWb-Mnd 2,168.
Expandiere:
Lemma
Grpen
Grammatische Angabe
m.
Gliederung
1.
Bedeutung
‘irdener oder eiserner Topf ( Pott), irdenes Gefäß, irdene Schüssel’, zu versch. Zwecken gebraucht
Verbreitung
2: Wb-Altm 69, vereinz. ö Altm., Siedler-Je Kt. 11d (JE2)
Belege
... eyne tunne, dar sint inne scottelen, kannen unde gropen. 1461, StB-Neuhaldensleben 593.
2.
Bedeutung
‘flache Steingutschale, in der man Milch stehen lässt, damit sie Sahne bilden und dick werden kann’,  Satte
Verbreitung
2: Wb-Altm 262, vereinz. ö SA, verstr. ö Altm., vereinz. n JE2.