Mittelelbisches Wörterbuch, Band 2 (H-O), Spalte 194
hgen Vb. 1. ‘nach etw. gieren, heftig verlangen’,
gpern, 2: OST-Klei, GA-KloNeu, STE-Ho. – 2. refl.
‘sich erfreuen an etw.’ 2: Wb-Altm 76, Bewohner-Altm
2,133, SA-Rie, Mda-Ar 32, STE-GrMö Schi Wa – he
het sik wat
STE-Schi; So, nu häg di! sagt die Mut-
ter zum Kind, wenn sie es zu Bett bringt und zudeckt,
Bewohner-Altm 2,133. – 3. ‘heimlich und schadenfroh
lächeln’,  grnen, 1: SA-Han Rist, 2: SA-Meh Rie,
OST-Ar, GA-Wern.
Lautf., Gram.: hö(ö)g(e)n vereinz. Altm.; het 3. Sg. Präs.[195]
STE-GrMö Schi; höch 3. Sg. Prät. GA-Wern; [hj] Mda-Ar 32;
[h] SA-Rist; höägen STE-Ho; häög’n Wb-Altm 76, SA-Meh;
hägen Bewohner-Altm 2,133.
Expandiere:
Lemma
hgen
Grammatische Angabe
Vb.
Gliederung
1.
Bedeutung
‘nach etw. gieren, heftig verlangen’,  gpern
Verbreitung
2: OST-Klei, GA-KloNeu, STE-Ho.
2.
Grammatikalische Angabe
refl.
Bedeutung
‘sich erfreuen an etw.’
Verbreitung
2: Wb-Altm 76, Bewohner-Altm 2, 133, SA-Rie, Mda-Ar 32, STE-GrMö Schi Wa
Belege
  • he het sik wat STE-Schi
  • So, nu häg di! sagt die Mutter zum Kind, wenn sie es zu Bett bringt und zudeckt, Bewohner-Altm 2,133.
3.
Bedeutung
‘heimlich und schadenfroh lächeln’,  grnen
Verbreitung
  • 1: SA-Han Rist
  • 2: SA-Meh Rie, OST-Ar, GA-Wern.