Mittelelbisches Wörterbuch, Band 1 (A-G), Spalte 161
Angewende n. ‘der Rand eines Ackerstücks, auf dem
beim Pflügen gewendet wird und der zuletzt quer zu den
übrigen Furchen gepflügt wird’,  Anwend(e), 2: verstr.
s JE1 ö ZE, verbr. w ZE, 3: WO-Mei.
Lautf.: Angewende, [anjvend] JE1-Zep, ZE-Hu Stre, WO-
Mei; -wend verstr. w ZE; Ahngewende JE1-Ho, vereinz. w ZE;
Aohn-, Oan- JE1-Mo, ZE-Mühl; Oangewend, Ohn-, oanjewendt
JE1-Kä Wer, ZE-Nu; [njvend] WO-Mei; Angewenne JE1-
Flö Walt, vereinz. sw ZE; -wenge ZE-Buk Ned; Ahngewenne
ZE-We; -wenge ZE-Mü; Aongewenne ZE-HLe.
Expandiere:
Lemma
Angewende
Grammatische Angabe
n.
Bedeutung
‘der Rand eines Ackerstücks, auf dem beim Pflügen gewendet wird und der zuletzt quer zu den übrigen Furchen gepflügt wird’,  Anwend(e)
Verbreitung
  • 2: verstr. s JE1 ö ZE, verbr. w ZE
  • 3: WO-Mei.