Mittelelbisches Wörterbuch, Band 1 (A-G), Spalte 707
Dolk m. 1. ‘Nebel’,  Nwel, 2: vereinz. ö ZE. – 2.
‘Rauch, Qualm’ – Ut ville Ritzen in’t Lehmfachwerk kam
der dicke Dolk man immer so rut ’equalmt.
2: Heimat-
kalender-Ma 1932,45 (JE2-Vie).
Etym.: die Verbreitung des Wortes setzt sich nach O hin fort, es
findet sich als Dulk ‘qualmender, schwarzer Rauch, Dunst’ auch
im Wb-Rhein 1,1548, ein direkter Bezug zum Ndl. liegt wohl
nicht vor, vgl. Teuchert 1964,100 f.
Expandiere:
Lemma
Dolk
Grammatische Angabe
m.
Gliederung
1.
Bedeutung
‘Nebel’,  Nwel
Verbreitung
2: vereinz. ö ZE.
2.
Bedeutung
‘Rauch, Qualm’
Belege
Ut ville Ritzen in’t Lehmfachwerk kam der dicke Dolk man immer so rut ’equalmt. 2: Heimatkalender-Ma 1932,45 (JE2-Vie).