Mittelelbisches Wörterbuch, Band 1 (A-G), Spalte 757
drängeln Vb. 1. ‘schieben und drücken, um an eine
bestimmte Stelle zu gelangen’ 2: Francke 1904,56, ZE-
Roß, 3: vereinz. elbostf., 4: vereinz. anhalt. – nich dren-
geln
HA-Oh; Da lahßen sich de Leite schuppsen un
drängeln ...
Heese 21919,31. – 2. ‘unablässig, in lebhaf-
ter und lästiger Weise um etw. bitten’,  beddeln, 3:
OSCH-KloGrö, WA-KlWa.
Lautf.: drängeln Francke 1904,56, Wb-Holzl 78, OSCH-KloGrö,
vereinz. nö QUE anhalt.; drengeln vereinz. mittleres elbostf.;
drengel’l, [dre] ZE-Roß, Wb-Ak 48, DE-Ca; [treln] Wb-
Be.
Expandiere:
Lemma
drängeln
Grammatische Angabe
Vb.
Gliederung
1.
Bedeutung
‘schieben und drücken, um an eine bestimmte Stelle zu gelangen’
Verbreitung
  • 2: Francke 1904, 56, ZE-Roß
  • 3: vereinz. elbostf.
  • 4: vereinz. anhalt.
Belege
  • nich drengeln HA-Oh
  • Da lahßen sich de Leite schuppsen un drängeln ... Heese 21919,31.
2.
Bedeutung
‘unablässig, in lebhafter und lästiger Weise um etw. bitten’,  beddeln
Verbreitung
3: OSCH-KloGrö, WA-KlWa.