pe m. 1. 1: SA-Dä, 2: verstr. Altm., JE2-GrWu Scho, JE1-Zie, 3: verstr. elbostf., 4: vereinz. anhalt. – a. TiN ‘Affe’ – ... un hadde ’n richtijn, lewendijn Affn uffn Leierkasten sitzn. Krause 1964,96; Rda.: ick schwitze wie’n Affe JE2-GrWu; He is so neitschierig as’n Ap. Spr-Altm 83; dat is grade wie wenn en Affe in’n Kalender kucket, von einem unverständigen Menschen, Sprw-Harzvorlg 264; he süt t, ass wenn äm ’n Aop lst! ‘er sieht vergnügt aus’ Wb-Altm 8; Ick denk, mäi lust’ de Aop. Ausruf der Bestürzung, Bewohner-Altm 1,320; et hat sek’n Ape elusetAusruf der Enttäuschung, Wb-We 9; Sprw.: je höhger de Affe stigt, je mehr wieset hei ’n Aars WO-Gu; wat von’n Affen kimmt, will sich lusen, wat von’n Kater kimmt, will musen Sprw-Börde; Wat doo’k dänn met’n Aopen, wenn’r nich danzen kann. ‘Was tue ich mit einem Unternehmen, wenn es keinen Nutzen bringt.’ Bewohner-Altm 1,320. – b. Schimpfwort ‘dummer, einfältiger Mensch’,  Dussel, auch ‘alberner, eingebildeter, hochmütiger Mensch’ – diu Aop diu SA-Dä; Bist ’ne ape. zu einfältigen Mädchen oder Frauen gesagt, Id-Eilsa 49; wutte ml ’n Affen seihn? – kk in’n Speijel! HA-Oh; Sprw.: Wat’n Ap is, dat süt’n ant Mul. Bewohner-Altm 2,130. – 2. bes. in der Verbdg.: pe, Ber, Klsener ... Ballspiel der Kinder, ausf. vgl. Abe-Babe, 2: OST-Rä, JE2-NSchl Scho, 3: verstr. n elbostf., CA-KlRo. – 3a. in versch. Verbdg.: ‘betrunken sein’,  dn, 2: vereinz. STE, 3: verstr. elbostf., 4: BA-Ha – he hät Aopen STE-Go; ’n Affen upgehuckt WO-GrGe; dreget ’n Affen haime BA-Ha. – 3b. bes. in der Verbdg.: sik nen pen kpen ‘sich betrinken’ 2: Bewohner-Altm 1,320, 3: Spr-Maa 428 (WO-Ol), 4: Wb-Ak 13 – Reim.: Kannst du nich slaopen, köp däi ’n kleinen Aopen. Bewohner-Altm 1,320. – 4. ‘Tornister des Soldaten’ 3: HA-Oh.
Lautf., Gram.: A(a)pe, pe, [p] verstr. n/w elbostf., Id-Quea 142; oape, [p] JE2-Scho, vereinz. s WO; A(a)p, Aop, Oap, [p] verstr. Altm.; [aop] SA-Dä; Aopen, Oapen Dat./Akk. Sg. Bewohner-Altm 1,320, STE-Ho Wi; Aopen Akk. Pl. STE-Go; Affe GA-Bo, JE2-GrWu, JE1-Zie, verstr. elbostf., vereinz. anhalt.; Aff GA-La; Aff(e)n Akk. Sg. verstr. elbostf., BA-Ha, Krause 1964,96; f. belegt (1b.) vereinz. w elbostf.
penrs m. ‘eingebildeter, hochmütiger Mensch’, Schimpfwort, 3: HA-Bee.
penrslock n. dass., 3: HA-Bee.
pendr n. Schimpfwort, 3: Sprw-Börde, Wb-Nharz 3.
Lautf.: Affendir, affendr.
pending n. ‘eingebildetes, hochmütiges Mädchen’, Schimpfwort, 3: Id-Quea 142.
Lautf.: apendink.
penkopp m. dass. wie  pe 1b., 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Be.
Lautf.: Aff(e)nkop(p), [afnkop].
penswanz m. ‘alberner, auffällig herausgeputzter Mensch’, Schimpfwort, 3: HA-Oh, Wb-We 2, 4: Wb-Be – dat Mäken is en ganzen Affenschwanz Wb-We 2.
Lautf.: penswanz HA-Oh; Affenschwanz Wb-We 2, [afnwants] Wb-Be.
per f. ‘Alberei, albernes Benehmen’ 3: Wb-We* 200, Wb-Nharz 17.
Lautf.: per Wb-Nharz 17; Apere Wb-We* 200.