Leckage f. ‘Inhaltsverlust bei Fässern auf Grund einer undichten Stelle’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 451 (STE-Tan, WO-Ro, JE2-Mi).
Lautf.: [lk].
lr Adj. ‘leer, ohne Inhalt, frei von etw.’, vgl. leddig 1., 2: vereinz. Altm. JE2, verstr. JE1, verbr. ZE, 3: vereinz. n elbostf., verstr. s elbostf., 4: verbr. omd. – ‘s Faß is lr Wb-Ak 105; lr mken ‘vollständig entladen’, vom Kahn, Elbschifferspr. 371 (STE-Tan); Mir machen lr n ’m. ‘Wir fahren ohne Ladung elbaufwärts.’ Wb-Ak 105.
Lautf.: leer, lr; außerdem: lr ZE-Ste, CA-Ca; [lr] verbr. anhalt.
Lrdpgang m. ‘Linie, bis zu der der voll ausgerü- stete, aber unbeladene Kahn eintaucht’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 109 (STE-Tan, JE2-Mi).
Lautf.: [lrdpja].
liggen Vb. 1. ‘sich in waagerechter oder stark geneigter Lage befinden, der Länge nach ausgestreckt ruhen’, von Menschen und Tieren, verbr. – in’n Bedde lijjen HA-Oh; unruhig lingen ‘schlecht schlafen’ OST-GrRo; blief lijjen HA-Bee; de janze Nacht wach län KÖ-Bre; ligg’n gaon ‘sich hinlegen’ Wb-Altm 127; dat Prd lt upper re WA-Un; upm Kachhoff ling de Din (Toten) begrun JE2-Scho; wer da boben (auf dem Friedhof) erst liet, dä is woll dran WE-Oster; Sprw.: lt Schaper, lt Hund ‘wie der Schäfer, so der Hund’ HA-Oh. – 2. ‘krank, bettlägerig sein’ verstr. – Mein Vter hat de janze Woche jeln. Wb-Ak 101. – 3a. ‘sich irgendwo befinden, auf einer Fläche vorhanden sein’, auch ‘eine bestimmte geographische Lage haben’ verbr. – d lt an Appel DE-Els; de ganse Husböhn leg full Schnee OST-Los; det Dörp Güsen liet an’ne Ihle JE2-Gü; w ljsdn Frage nach dem Liegeplatz des Kahns, Schifferspr., Elbschifferspr. 353 (STE-Tan); Rda.: de Schilbern (Scherben) lijjen wie eseit Gorges 1938,40; to Huse blifft denn alles liggen un stahn HA-Neu; Hei lätt nist ling’n as glöhnig Isen un Möllensteen. ‘Er stiehlt alles, was sich fortschaffen lässt.’ Bewohner-Altm 1,342; hei kann nist ligg’n loat’n dass., STE-Ost; de Knüppel lt b’n Hund HA-Oh. – 3b. ‘sich häufig an einem Ort aufhalten’ 3: vereinz. elbostf. – dat heunderfei lt mek’n ganzen dch in grn Wb-Nharz 118; Rda.: op der Strte lijjen ‘sich herumtreiben’, auch ‘erwerbslos sein’ HA-Oh. – 4. ‘wie eine Last wirken’ verstr. – Rda.: hei lt mik tau’r Last HA-Oh; einen in’n ren ln ‘jmdn. unablässig bitten’ Wb-Nharz 118; dne ln de hsbalken op’n koppe ‘der hält es nicht lange zu Hause aus’ a.a.O. 118. – 5. ‘wichtig sein, Wert auf etw. legen’ 3: vereinz. elbostf. – d is mek nischt ne jeljen Wb-Nharz 118. – 6. ‘verantwortlich sein, seine Ursache haben’ – dat hat nich an mik e’ln 3: HA-Oh.
Lautf.: ligg(e)n vereinz. Altm., JE1-Bü, verstr. elbostf.; [lin] OST-Ost; [lig] SA-Dä, JE2-Scho; [li] Mda-nwJe1a 42 (JE1-Gra Ih Pa); ling(e)n verstr. Altm., JE2-Gü; lingVolksspr-Altm 91 (OST-Fle), [li] Mda-Ar 27; lijjen, [lijn] verbr. elbostf.; liehen HA-Sa; li’en, [ln] Wb-Holzl 135, Dialekt-Ma 7 (verstr. nö CA, verbr. s/sw JE1), Wb-Be; [ln] Wb-We* 224, Wb-Nharz 118; [lain] Mda-Ze (ZE-Reu Stre); [lin] Mda-Ze (ZE-Gro); [ln] vereinz. nthür.; ln, [ln] OST-Sa, ZE-Roß, verstr. anhalt. – Gram.: 3. Sg. Präs.: lt SA-Dä, Mda-Ar 27, verstr. JE2, verbr. elbostf.; licht, [lt] Mda-Ar 27, WE-He; [lait] Mda-Ze (ZE-Reu Stre); [lt], lt Mda-Ze (ZE-Gro Roß), verstr. anhalt.; Imp. Sg.: lijje HA-Oh, Wb-Holzl 135; li’e Wb-Holzl 135; [li] Dialekt-Ma 8 (verstr. nö CA sw JE1); [l] a.a.O. 11 (verbr. s JE1), Wb-Nharz 118; lik Mda-Sti 5; [lai] Mda-Ze (ZE-Reu Stre); [l] a.a.O. (ZE-Gro); [l] a.a.O. (ZE-Roß); 1., 3. Sg. Prät.: lagg Wb-Altm 127; [la], lachVolksspr-Altm 91 (OST-Fle), Dialekt-Ma 11 (JE1-Lü Me Ste Zep); lk Mda-Sti 3; [l], lch Dialekt-Ma 11 (verbr. s JE1), verbr. elbostf.; leg Wb-Altm 127, OST-Los; louk Mda-Sti 53; lk Wb-Ak 101; 1., 3. Pl. Prät.: la’en Wb-Holzl 135; [lain], lein HA-Oh, Id-Eilsa 76; [ln] Dialekt-Ma 11 (verbr. s JE1), Wb-Nharz 118; [ln] Dialekt-Ma 11 (JE1-Me); len Wb-Ak 101; Part. Prät.: [--] verstr. elbostf.; [--], -ä- Wb-Altm 127, vereinz. elbostf., Wb-Ak 101; [--] Volksspr-Altm 91 (OST-Fle); -e- Wb-Holzl 135.
1Lke f. 1. ‘der tote Körper, Leichnam’ verbr. – wi hebbet ne Like in’n Huse Wb-We 82; de Lke hemm se ht bejrun JE2-Scho; ne B’n is anne Leiche anjetrem’m. Wb-Ak 104; Rda.: blaß wie ane Leiche ‘blass, kränklich’, von der Gesichtsfarbe, Vk-Anhalta 62; w ne lke tsein dass., Wb-Nharz 117; de ganze Woche krank un den Sönndag doch keine Like von einem Simulanten, Wb-We 82. – Brauch: Nach Eintritt des Todes wurde die L. von einem Verwandten (Vk-Harz 6/7,61) oder der Leichenfrau (Vk-Anhalta 177) gewaschen und angezogen. Männer wurden mit einem schwarzen Anzug, Frauen mit einem schwarzen Kleid bekleidet. Bis zum Begräbnis bahrte man den mit einem weißen Laken bedeckten Toten im Haus auf. Als Unterlage diente meist Stroh, der Kopf ruhte auf einem mit Spitzen besetzten Kissen. Im Sommer bedeckte man das Gesicht mit einem Essiglappen (Vk-Altm 266) oder den ganzen Körper mit Rasenschollen (Vk-Anhalta 179), um eine schnelle Verwesung zu verhindern. Während der Aufbahrung brannte zu jeder Seite des Sarges eine Kerze. Bevor der Sarg geschlossen wurde, traten die Angehörigen heran, um vom Verstorbenen Abschied zu nehmen. Vgl. Vk-Altm 266ff., Vk-Harz 6/7,61ff., Vk-Anhalta 179ff. – Volksgl.: Ist eine L. im Haus, werden die Uhren angehalten (Vk-Harz 6/7,62) und die Spiegel im Sterbezimmer verhängt oder entfernt, da es sonst einen weiteren Todesfall in der Familie gibt. Vk-Anhalta 175 (ZE-Jü). Aus demselben Grund soll der L. kein Kranz auf die Brust gelegt werden. Vk-Anhalta 175 (KÖ-Pro). Damit die Seele des Verstorbenen nicht im Haus bleibt, werden Fenster geöffnet (Vk-Altm 266) und die Stühle, auf denen der Sarg stand, umgekippt (Vk-Anhalta 183). Beim Heraustragen ist darauf zu achten, dass die L. das Haus mit den Füßen nach vorn verlässt, um eine Wiederkehr des Toten zu verhindern. Deshalb wird auch ein Eimer Wasser hinter der L. ausgegossen und der Torweg gleich geschlossen. Vk-Altm 268, Vk-Anhalta 183. – 2. ‘Begräbnis’, einschließlich der dabei üblichen Feierlichkeiten,  Begrfnis, auch ‘Leichenzug’ 2: vereinz. w Altm., verstr. ö Altm. n JE2 mbrdb., 3: vereinz. elbostf., aber verstr. n CA, 4: verstr. anhalt. – to Liek goahn STE-Tan; er hat ne scheene Leiche jehatt CA-Ca.
Lautf., Gram.: Like verstr. JE2, verbr. JE1, verstr. ZE, verbr. elbostf.; Li(e)k verbr. nwaltm. nbrdb.; Lieche, [l] verstr. ZE, Mda-Sti 17; lch n. Mda-Sti 17; Leiche, [lai] vereinz. n nd., verstr. s nd., verbr. omd.
Luftfänger m. ‘Entlüftungsanlage für die Wohnräume eines Kahns’, besteht aus einem dicken Bleirohr mit einer trichterartigen Öffnung am oberen Ende, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 167 (STE-Tan), 4: Wb-Ak 108.
Lautf.: [lufdfr] Elbschifferspr. 167 (STE-Tan); Luftfenger Wb-Ak 108.
Maikwer m. 1. TiN ‘Maikäfer’ verbr. – dai Maekaewa hat wechflaogng SA-Dä; De Maikwerte, d de Jungens in Busch jeschel’lt harr’n, kricht’n de Hin’ner. Wb-Ak 109; nach den unterschiedlichen Farben des Halsschildes werden u.a. Möller (weiß), Schorstnfger (schwarz) und Rtschild (rot) unterschieden; Kinderreim: Aufforderung zum Losfliegen an den auf der Hand sitzenden M.:Maikäwer fliech
dein Vader is in’n Kriech
diene Mutter is in Pommerland
Pommerland is abgebrand
Maikäwer fliech.
WA-Un;
mit Varianten ab Zeile 3:Deine Mutter ist ein Dusseltier,
was kannst du armes Kind dafür.
Vk-Anhaltb 65 (KÖ-Kle);
Deine Mutter kocht ein Gänseei
und ißt dazu Kartoffelbrei.
a.a.O. 65;
Maikäwer fleeg nah’n Himmel
breng mi’n ganzen Sack vull Kringeln.
SA-Stör;
Maikäwer fleig no Himma
bring mi Kringan un Kauken heraw.
SA-Ro;
Reime zum Anlocken des M.:Maikäfer komm,
kriegst ein Bonbon,
Bonbon willst de nicht,
Schokolade kriegst de nicht.
JE1-Zep;
Maikäfer komm!
Ich gebe Dich was von,
Butterbrot und Käse,
Macht ‘ne lange Näse.
Vk-Anhaltb 66 (BA-Fro).
– Volksgl.: Beißt man dem ersten Maikäfer, den man im Jahr sieht, den Kopf ab, bleibt man frei von Fieber oder Zahnschmerzen. Vk-Anhalta 228 und 305.  Bull(en)kwer Burrkwer Hrplster Kwer 2Knatsch Krabbelkäfer Maiducks Maifger Maikatte Maikicks Maiknatsch Maikbold Maikrabbel Maikratsch Maikz Maipter Maiquker Maischnurz; nach Schildfarbe: rotbraun/rötlich: Kaiser Knig Rtschild, dunkel: Schorstnfger, weiß: Möller. – 2. TiN ‘Marienkäfer’,  Marenkwer, 2: SA-Altm, GA-KloNeu. – 3. dass. wie  Maikäfereisen, 2: Elbschifferspr. 242 (STE-Tan, WO-Ro, JE2-Mi).
Lautf.: Maikw(e)r, [maikwr]; außerdem: [-kvr] QUE-Hau; [-kwa, mae-] verstr. s Altm., JE2-Scho, WO-Mei, HA-NHa; [-kv, mae-] verbr. sö nwaltm. Altm., WO-HWa; Maikwer verstr. HA, QUE-Di, CA-Chö Me; -kewer WE-Wa; [maikaiwa], [maekaewa] SA-Dä; [-käiv] verstr. nw nwaltm.; Maikawer WE-Zi; -käfer, -kfer verstr.; [maekf] vereinz. Altm.; [maigfr] BE-Gü; [-gwr] verstr. BE; Maikäwert, [maikwrt] JE1-Flö, ZE-Jü, verstr. n CA anhalt.; [-kwrt] CA-Ak; [-gwrd] BE-Nie; Maikäber JE2-Schar, OSCH-Gu; -käbert CA-Gli; Mei’enkäver SA-Stör; meinkwer OSCH-Schw, Mda-Weg 107.
Mann m. 1a. ‘erwachsene Person männl. Geschlechts’ verbr. – Rda.: Manns jenuch sin ‘die Energie, den Mut besitzen, etw. zu tun’ Wb-Ak 110; dao bin ick Manns väör dass., Wb-Altm 131; hei steit sn Mann ‘er ist tüchtig’ Wb-We 86; makt’n willen Mann ‘er ist unbeherrscht, wütend’ Sprw-Börde; n’n man bringen ‘eine Ware verkaufen’ Wb-Nharz 122; en man, en wrt Wb-Nharz 122; Mann schaffe, Frue fritt HA-Sü; dat kann de Mann ten, wenn de Fr in de Wochen lt HA-Oh; De Mann mütt woll all’ns äten, äöwer nich all’ns weeten. Bewohner-Altm 1,349; Sprw.: So as de Mann is, so wärd äm de Wost brao’t. ‘Jeder wird so behandelt, wie es seinem Verhalten entspricht’ Bewohner-Altm 1,349; de Menner hebben alle den Brand, un brennet se nich, sau glimmet se doch ‘alle Männer sind mehr oder weniger heftig oder erregbar’ Wb-We 86. – 1b. Dim. ‘kleiner Mann’,  Knirps, auch Fabelwesen Zwerg, 3: vereinz. elbostf. – 2. ‘Ehemann’ verbr. – mn Mann is nich te Hs HA-Oh; Rda.: n’n man bringen ‘ein Mädchen verheiraten’ Wb-Nharz 122; ’n Mann kom’m ‘sich verheiraten’, von einem Mädchen Wb-Ak 110; Sprw.: Wer töwen (warten) kann, kriegt ok’n Mann. Spr-Altm 15. – Volksgl.: Die Frau, die die letzte Garbe bindet, bekommt einen alten Mann (CALV-Je, JE2-Zo). – 3a. ‘Bootsmann’, Schifferspr., 4: Wb-Ak 110. – 3b. in der Verbdg.: dridder Mann ‘Aushilfsbootsmann neben den beiden ständigen Bootsleuten’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 336 (STE-Tan), 4: a.a.O. 336 (CA-Ak), Wb-Ak 110. – 3c. in der Verbdg.: halwer Mann ‘Ersatzkraft für einen voll ausgebildeten Bootsmann’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 336 (WO-Ro, JE2-Mi), 4: a.a.O. 336 (CA-Ak), Wb-Ak 110. – 4. Dim. – a. ‘männl. Tier’ 3: verstr. elbostf., 4: Mda-Sti 13. – b. in der Rda.: Männken mken ‘aufrecht auf den Hinterbeinen stehen’, von Tieren, 3: vereinz. elbostf. – de Hase mkt Männekens Wb-We 86. – c. in der Rda.: keine Männeken maken ‘keine Ausreden vorbringen’ 3: Sprw-Börde. – 5. Dim., nur im Pl. ‘Kapriolen, Luftsprünge’ 4: Mda-Sti 13 und 46. – 6. Dim. PflN ‘Gänseblümchen’,  Gseblme, 2: JE2-Mi Schl. – 7. in der Verbdg.: de swarte Mann – a. ‘Schreckgestalt für Kinder, die angeblich im Getreidefeld sitzt’,  Roggenmme, 2: Brauch-wAltm 94 (SA-Vie). – b. ein Spiel, 3: WO-GrRo. – 8. ‘die drei Eisheiligen’,  shilligen – a. in der Verbdg.: de dr bsen Männer 1: SA-Bar, 2: STE-Arne. – b. de dullen Männer 2: STE-Sta Sto. – c. de harten Männer 2: WO-Bl. – d. de (dr) kolden Männer 2: verbr. s STE n WO JE2 JE1 ZE, 3: WO-El Och, HA-Scha Sie, JE1-HWa Nie Wa. – e. de starken Männer 2: SA-Stei, GA-Bo, 3: WO-HWa. – 9. in der Verbdg.: older Mann ‘alter, zerlaufender Käse’ 2: ZE-Roß, 3: vereinz. Holzl., 4: Wb-Ak 110. – 10. Personifizierung von Sachen, Pflanzen und Tieren im Rätsel:höltern Mann mit’n sern Arm? – die Wasserpumpe, JE2-
Schön;
Kam’n Mann van Hoaken
Han witt Loaken
Will de ganze Welt bedecken
kunn nich öäwert Woater recken.
– Winter mit Schnee, Be-
wohner-Altm 2,173;
Hinner uns Hus steiht een Männeken.
Wenn mer’n anfoat, denn brennt he.
– die Brennnessel, SA-
Rie;
Kümmt’n Mann von Tippen-tappen
Hätt’n Kleed von dusend Lappen
Knöäkern Mul un fleeschern Boart
Hürt moal, wie de Kerdl roart.
– der Hahn, OST-Werb.
Lautf.: Mann, [man]; außerdem: mn Mda-Sti 9 und 13; Dim.: Männeken SA-Rie, JE2-Mi, vereinz. elbostf.; Männiken JE2-Schl; menneken vereinz. elbostf.; [menin] Wb-Be; mannechen Mda-Sti 13; Pl. und vom Pl. des Grundwortes abgeleitet: manderchens Mda-Sti 13; menderchens a.a.O. 46. – Gram.: Pl.: Männer SA-Bar, verbr. s STE n WO, WO-El Och, vereinz. JE2, verbr. JE1 ZE; Menner HA-Oh, Wb-We 86; [menr] Mda-Fuhne 102 (verbr. s anhalt.); Men’ner Wb-Ak 110, [mer] ZE-Roß, Wb-Be; [mer] Mda-Fuhne 102 (verbr. n anhalt., bes. ältere und mittlere Generation); Män(n)der JE1-GrLüb Grü Ro, Wb-Holzl 138; Mender JE1-Da,Wb-We 86, mender Wb-Nharz 122, Mda-Sti 9 und 46; Männe JE2-Kl; Männ JE2-Schö; Männ’rs Lieder-Ma Nr. 882; Manns Wb-Altm* 62 (2.), vereinz. sw JE2. Zuss.: zu 1.: Hampel-, Handels-, Hasch-, Haulemännchen, Heidelbeer-, Hde-, Hoff-, Holt-, Klaps-, Klocken-, Kluckemännchen, Knopf-, Koks-, Kp-, Kt-, Kuckucks-, Kund-, Lands-, Leierkasten-, Leiter-, Luck-, Lumpen-, Mei-, Mts-, Middels-, Milch-, Mostrich-, Mrer-, Opper-; zu 4. (Tierbenennungen): Hart-, Haspelmännken, Hwer-, Hrmännken, Krtsch-; zu 7.: Hkel-, Hke-, Heckelmännken, Hoff-, Klabauster-, Korn-, Lichte-, Nickel-, Nicker-; zu 8.: smänner; sonstiges: Hippel-, Holder-, Kastenmännken, Klapper-, Klimper-, Klingel-, Klipper-, Linde-.
Mastenbank f. ‘am hinteren Ende des Kahns befindliche Auflage für den gelegten Köchermast’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 200 (STE-Tan), 4: a.a.O. 200 (CA-Ak), Wb-Ak 111.
Lautf.: [masdbak] Elbschifferspr. 200 (STE-Tan, CA-Ak); Mastbanke Wb-Ak 111.
Mastenft m. ‘unterstes, stärkstes Stück des Mastes’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 194 (STE-Tan), 4: a.a.O. 194 (CA-Ak).
Lautf.: [masdfd] Elbschifferspr. 194 (STE-Tan); [-fs] a.a.O. 194 (CA-Ak).