Holthocken m. dass. wie  Holtdme(n), 2: OST-Gies, STE-Ei, 3: WE-Schie, QUE-Di.
Lautf.: Holthucken.
Kkhals m. 1. dass. wie  Kkerhals 1., auch ‘nackter Hals’ 3: Wb-Holzl 115, WE-Dee, Wb-Nharz 91 (WE-Schie). – 2. dass. wie  Kker 1., 3: Wb-Nharz 91 (WE-Schie).
1kkig Adj. 1. dass., 3: Wb-We* 217. – 2. ‘mit dünnem Hals’ 3: Wb-Nharz 91 (WE-Schie).
Knorrending n. dass. wie  Knorren 1a., 3: WE-Schie.
kntschen Vb. 1a. ‘(zer-)drücken, pressen’,  knatschen, auch ‘etw. zerknittern, zerknüllen’, bes. von Stoff und Papier,  kndeln, 2: Wb-Altm 109, STE-Wa, 3: HA-Bee, vereinz. s elbostf., 4: Mda-Sti 118f. – 1b. ‘sich in Falten legen’,  1krselnDes Kld knautscht. 4: Wb-Ak 92. – 1c. ‘heftig und lange küssen’, dabei auch ‘sich liebevoll umarmen’ 2: STE-Wa, ZE-Roß, 3: vereinz. sw elbostf., CA-Fö, 4: Wb-Ak 94, Wb-Be, BE-Grö La – die hann sich jeknutscht BE-La. – 2a. ‘in feuchten, breiigen Schmutz, Schlamm treten’, auch ‘in flüssigen Kot treten, dass er spritzt’, vgl. knatschen 1b., 3: Wb-We 69, Wb-Nharz 101. – 2b. ‘jmdn. treten’,  trden, 3: QUE-Nei. – 3a. ‘mit zahnlosem Mund kauen’,  mummeln, 3: WE-Schie. – 3b. ‘etw. schmatzend aussaugen’, bes. von Obst, 4: Wb-Be.
Lautf., Gram.: knutsch(e)n, [knt()n] Wb-Altm 109, STE-Wa, ZE-Roß, vereinz. sw elbostf., CA-Fö, Mda-Sti 118f., Wb-Ak 94, Wb-Be, BE-Grö; jeknutscht Part. Prät. BE-La; knautsch(e)n, knautsch’n, [knautn] Wb-Altm 109, STE-Wa, HA-Bee, vereinz. sw elbostf., Wb-Ak 92, Wb-Be.
Krück(e) m., f. 1a. ‘Stock für Gehbehinderte mit gebogenen Querhölzern zum Stützen des Körpers unter der Achselhöhle oder an den Unterarmen’ 2: Mda-Ze (verstr. ZE), 3: vereinz. elbostf., 4: vereinz. omd. – hei geit an Krücken HA-Oh. – 1b. dass. wie  Krückstock, 2: GA-Ga, 3: WE-Schie, 4: BA-Ha. – 1c. ‘grober, beschädigter Stock’ 3: Mda-War 15. – 2a. ‘Querholz an der  Krück(e) 1a. zum Stützen des Körpers unter der Achselhöhle oder an den Unterarmen’, auch ‘Griff am Spazierstock’ 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Be – hei hat’n Stock mit’n silbern Kruck HA-Bee. – 2b. ‘das Querholz der Harke, an dem die Zinken sitzen’,  Harkenhft, 1: SA-Die. – 3a. ‘Griff an der Haspel’ 3: Wb-Holzl 127. – 3b. ‘Griff in der Mitte des Stiels der Getreidesense’ 1: SA-Die, 4: DE-Ra. – 3c. ‘Griff am oberen Ende des Stiels der Grassense’ 4: BE-Grö La. – 4a. ‘Gerät zum Herauskratzen der Asche aus dem Backofen’, besteht aus einer schmalen Schaufel, die an einer langen Stange angebracht ist, 2: Bewohner-Altm 1,347, 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 97, Wb-Be – Rda.: Krick un ’mstl ‘viele verschiedene Leute’ Wb-Ak 97; Krück un Ow’nstaoken dass., Bewohner-Altm 1,347. – 4b. ‘Gerät zum Zusammenkratzen des (Straßen-)Schmutzes’, ähnelt einer Hacke, 3: vereinz. elbostf. – 4c. ‘hölzernes Gerät zum Rühren des kochenden Pflaumenmuses’,  Mskelle, 3: vereinz. sw elbostf. – 5a. ‘Krümmung’ 3: Wb-Nharz 107. – 5b. ‘gekrümmtes Ackerstück’, auch in FlN, 3: vereinz. mittleres/s elbostf. – 6a. ‘alter, gebrechlicher Mann’ 3: HA-Oh. – 6b. ‘Krüppel’ 4: Wb-Be. – 7a. ‘altes, schlechtes Pferd’,  Gaul, 1: vereinz. nwaltm., 2: vereinz. mittleres OST, STE-Bir Gra, verstr. mittleres/s JE2 JE1, ZE-Bur Kö We, 3: vereinz. w JE1, 4: BE-Ad Al Gier. – 7b. ‘alte, auch abgemagerte Kuh’ 2: GA-Da, JE2-Scho.
Lautf., Gram.: Krücke, [krük] f. GA-Ga, STE-Gra, verstr. mittleres/s JE2 n JE1, HA-Oh, BE-Grö, DE-Ra; Krück, [krük] f. vereinz. nwaltm., OST-Me, GA-Da, Krück m. WE-Schie, Krück Bewohner-Altm 1,347, OST-Ca De Po; Kricke, [krik] f. STE-Bir, verstr. mittleres/s JE1 ZE, Wb-Nharz 107, Id-Queb 6, vereinz. omd.; Krick Wb-Ak 97; [grig] f. BE-Ad Al Gier, Mda-Fuhne 18 (DE-Ca); Krucke, [kruk] f. vereinz. n JE1 elbostf., Mda-Sti 165 (slt.); Kruck m. verstr. elbostf.; [kru] f. Mda-sJe1 30 (JE1-Ho). Zus.: zu 4c.: Ms-.
Krztn m. ‘Holzzaun, bei dem sich die (halb-)runden Stangen scherenartig kreuzen’,  Tn, 3: WE-Schie.
Lautf.: Krieztun.
Lkewter n. dass. wie  1Lke 2., 3: WE-Schie.
l Adj. ‘lodernd, mit heller Flamme brennend’ – dei luhe Flamme 3: WE-Schie.
Zuss.: hellerlichter-, hellichter-, lichter-.
Lnung f. ‘Lohnauszahlung’ 3: Firmenich o.J. 172 (WE-Schie).