Kerke f. 1. ‘Kirche (das Gebäude)’ allg. – De Kriche hatt’ne näe Jlocke. Ldk-Anhalt 2,64 (ZE-Kö); Wenn’s Brautpr inne Korreche jt, hl’s de Kin’ner vorre Korreche uf. Wb-Ak 95; Rda.: sau schtille w in der karche Wb-Nharz 92; De Kerk’ is keen Pogg’ (Kröte), dat se wegspring’n deiht. Ausrede säumiger Kirchgänger, Spr-Altm 83; de karche is j kein frosch, d wechhupt, in de karche kan ek k en andermal gn dass., Wb-Nharz 92; de Karche in’n darpe lten ‘etw. im vernünftigen Rahmen lassen, nicht übertreiben’ a.a.O. 92; det man immer de Korche in’t Dorf bleiwet! dass., ZE-Roß; Kirch’ mütt mitt’n in Dörp blieb’n dass., SA-Ban; dat is sau wisse, w’t men in de Kirche HA-Oh; Rätsel: Wer geit upp’n Kopp nao d’ Kerk? – der Schuhnagel, Wb-Altm 272; Wer geiht vorquer in de Kirche?– der Täufling, WO-Gu; Wer iss d’ erst in de Kerk? – der Kirchenschlüssel, Wb-Altm 272; In dem suluen Jare [1417] da wart dy kerche czu hakenstede gepucht, dar ussgenomen an golde, silbere und an cleidern als dat dy armen lude in der kirchen hatten, den schaden wy achten uff LX schok bemessche groschen. Klageschrift des Erzbischofs Günther v. Magdeburg gegen Markgraf Friedrich v. Brandenburg 1420, Cod. dipl. Brdb. 2.3,323. – 2. ‘Gottesdienst’ verbr. – de Bur und sin Frau sin no Kerch SA-Bee; än Sunndach jn w inne Krke JE2-Scho; De Korreche fenget um zne n. Wb-Ak 95; de Kerk iss t ‘der Gottesdienst ist beendet’ Wb-Altm 233; de swere Arbeit heil’n w nich t, Herr Paster, wenn dat betten Kirche nich wörre! HA-Oh; Rda.: in de karche ln ‘zum Gottesdienst läuten’ Wb-Nharz 92; under de Kerche ‘während des Gottesdienstes’ Wb-Holzl 117; Sprw.: So lang’ as se noch singen, is de Kirch non nich ut. ‘Solange ein Geschehen noch im Verlauf ist, besteht Hoffnung auf einen positiven Ausgang.’ Bewohner-Altm 1,344.
Lautf.: Kerke Mda-Ohre 343 (GA-Rä), OSCH-Ba, WE-He La; Kerk’ Wb-Altm 272, Spr-Altm 83; Kärke Id-Eilsa 70; Krk, [krk] Wb-Altm 99, Id-Altm, Mda-Ar 28, STE-Wa; [krk] JE2-Scho; [krk] SA-Hö Rie; Karke Wb-We 62 – alle unverschobenen Lautf. veralt.; Kirche, [kir] Mda-nwJe1a 43 (JE2-HSe, JE1-Pa), vereinz. n/w elbostf., Wäschke 41910,21, Richter o.J. 31; Kirch’ SA-Ban, Bewohner-Altm 1,344; [gir] vereinz. s DE; [kr] verstr. s Altm., JE2-Scho; [kr] verbr. nwaltm. n/mittlere Altm.; [k] vereinz. nwaltm., SA-Ma; Kerche, [ker]CALV-Zo, WO-HWa, verstr. HA OSCH, Sprw-Harzvorld 374, Wb-We 62, BLA-All, BA-GrAls, CA-Me; Kerch SA-Bee; Kärche Mda-Ro, krche Mda-Sti 5, [kr-] Nd-Börde § 59; [gr] KÖ-Wa; [kr] BA-Ha; Karche, [kar- ] verbr. WA, verstr. s elbostf.; [kar] QUE-Di; [kari] BLA-Be; [gar] vereinz. s DE (veralt.); Korche, [kóre] Sprw-Börde, verbr. WA, verstr. CA, Wb-Be; [k r] ZE-Roß; Korreche WA-Ost, Wb-Ak 95; Körche Lindaub o.J. 36, WE-Dar; [kur] Mda-Ze (verstr. ZE), WA-HDo, Alt-Cöthen 63; Kürche, [kür] Mda-nwJe1a 43 (verstr. nw JE1), Lieder-Ma Nr. 502 (WO-Ol, HA-Gro); Kriche, [kri] veralt. verstr. JE1, verbr. ZE. Zuss.: zu 2.: Kantor-, Nmiddags-.
Krl m. 1a. ‘Bursche, junger Mann’ 1: SA-Rist, 2: verstr. Altm., Siedler-Je § 136g, ZE-Kö, 3: OSCH-Di – n poer jung Kerls SA-Rist; Sprw.: Jung’ Kärdel, half Edelmann. ‘Einem jungen Menschen stehen viele Möglichkeiten offen.’ Bewohner-Altm 1,342. – Brauch: In der Altm. wurden die jungen Burschen nach ihrem 18. Geburtstag zum K., indem sie durch Einhänseln in die  1Koppel 3c. aufgenommen wurden (Brauch-wAltm 46f.). – 1b. ‘(kräftiger, stattlicher) Mann’ verstr. – dat is en grten krl Wb-Nharz 95; n’ smucken Kerl HA-Oh; Hei war eigentlich enn staatscher Keerl. Hbl-Ohre 1925 Nr. 7/Wöhlbier (HA-Eim); Datt iss noch’n Krl. Wb-Altm 96; dr is süss immor n lun un jn (ein lieber und guter) Krl ewest Teuchert o.J. 83 (JE2-GrMa); Rda.: dr is Karl jenuch dds ‘er ist stark genug dazu’ CA-Ak; Dat war en Keerl, de konn’ mehr wi Brot eten. Lindauc o.J. 67; Sprw.: wu kein Keerl liet, da kann ook kein Keerl oppstahn HA-No. – 1c. ‘Mann’, abw., 1: SA-Dä, 2: Wb-Altm 96, Matthies 1903,3, ZE-Roß, 3: WO-Dru, HA-Oh, Wedde 1938,62, Wb-Nharz 95, 4: Wäschke 41919,111 – ful is de Keerel WO-Dru; n’ slechten Kerl HA-Oh; … hei war en olen Stänker, en gnietschigen un köhlkanzigen (ein geiziger und mäkliger) Keerl … Wedde 1938,62; dat is an sdrainigng (sturer) Keal SA-Dä. – 2a. ‘Ehemann’ 3: vereinz. elbostf. – mien Kerel Wb-Holzl 118; mn krl is noch nich te hs Wb-Nharz 95. – 2b. ‘Liebster’, auch abw., 4: Wb-Be. – 3. ‘ Schellenober’, Spielkarte, 3: GA-Bös, WE-Il Ve. – 4. ‘die drei Eisheiligen’,  shilligen, in der Verbdg. – a. dulle Krls 1: verbr. nwaltm., 2: verbr. Altm. – b. kolle Kärls 2: JE2-Par. – c. de slimmen Krls2: CALV-Uth, 3: JE1-Ca. – d. strenge Krls 1: SA-We, 2: SA-Im. – 5. in der Verbdg. – a. der böse Kerl ‘Schreckgestalt für Kinder, die angeblich im Getreidefeld sitzt’,  Roggenmme, 2: JE2-Wo. – b. Kärls un Deerns ‘ Gesinde’ 2: GA-Sche; die Karls und die Mächens dass., 4: DE-Que.
Lautf.: Keerl, Krl vereinz. Altm., verstr. elbostf.; Kerl HA-Oh, [kerl] Id-Eilsa 71; Kearl OST-Gla Schö; [keal] JE2-Scho; Krl, Kä(ä)rl, krl SA-Pü, Wb-Altm 96, verstr. s Altm., Teuchert o.J. 83 (JE2-GrMa), Siedler-Je § 136g, WA-We, Wb-Nharz 95, BLA-Brau; [krl] SA-Al, STE-Steg; [kl] verbr. nwaltm., SA-Sal, GA-Ku; [kl] SA-Dä Rist; [karl] ZE-Kö; [k(ä)rl] Siedler-Je § 136g; Ke(e)rel SA-Ma, WO-Dru, Wb-Holzl 118; Kärel OST-Go, Wb-Holzl 118 (WA-KlWa); Krel Wb-We* 218; Kerl, [kerl] vereinz. nwaltm., verstr. nbrdb., JE1-Ca; Kärl GA-Al, vereinz. mittleres STE, JE2-Par; Karl ZE-KlLei Roß, GA-Bös, WE-Il Ve, vereinz. anhalt.; [kárl] Wb-Be; Kerd(e)l, [kerdl] SA-Meh Pa, OST-Mech Werb, vereinz. s OST n STE; Keerdel STE-Ost; Kärdel Bewohner-Altm 1,342, GA-KloNeu, vereinz. s OST n STE; Kädl STE-GrMö; Kärtel OST-Na. Zuss.: zu 1.: Hgel-, Hden-, Hingst-, Hft-, Jung-, Kasten-, Ktel-, Kpen-, Knper-, Leddern-, Leinwands-, Lerkasten-, Ler-, Lumpen-, Lse-, Mai-, Manns-, Melk-, Molden-, Mords-, Msefallen-, Orgel-; zu 4.: skerls; zu 5.: Nickel-, Nicker-; sonstiges: Mai-.
1Kettel f., m. ‘Kette oder Riemchen mit Vorsteckpflöckchen zum Verschließen von Türen oder Fenstern’, auch ‘Riegel’ 2: Wb-Altm* 59, ZE-Kö, 4: verbr. anhalt. – mache m en Geddel vor! BE-Nie; de Geddel fonne Jrdendre is gabudd DE-Ca; De Schpritzenhaustiere war … bloß anjelät, un schtatts Schloß war an Pflock inne Kettel jeschtochen … Wäschke 61920,115.
Lautf.: Kett(e)l, [két()l] Wb-Altm* 59, vereinz. anhalt.; Keddel Wb-Altm* 59; [gedl] verstr. anhalt.; ktl ZE-Kö. – Gram.: f.: CA-Ak, verbr. BE, DE-Ca; m.: vereinz. BE. – Etym.: Für die Belege im nd. Gebiet ist mndl. Ursprung anzunehmen, für die anhalt. Belege ist auch ein Zush. zu dem ostthür. und obersächs. Wort mit gleicher Bed. denkbar, vgl. Spr-Elbe/ Saale 147, Teuchert 21972,261.
klickern Vb. 1. ‘kleine Mengen Flüssigkeit oder feuchter, breiiger Masse herabtropfen lassen und dadurch Flecke verursachen’ 1: verstr. nwaltm., 2: verstr. Altm., ZE-Kö, 3: verstr. elbostf., 4: Mda-Sti 108, CA-Ak, Wb-Be.  TZ: klackern kladdern kleckern klecksen. – 2. dass. wie  klicken 2., 3: Wb-Holzl 120.
Lautf., Gram.: klickern; außerdem: [klikrn] ZE-Kö; [klikn] vereinz. nwaltm., OST-Kru Meß, STE-Ro; [klikn] SA-Dä, [klikn]GA-Le, CALV-Zo, WO-Mei, HA-NHa; [klikt] Part. Prät. vereinz. w SA ö STE, WO-Zie; [klikt]Part. Prät. CALV-Uth, WO-Col.
Kledrank m. ‘Gemisch aus Kleie und Wasser’, als Viehfutter, 2: ZE-Kö.
Lautf.: [klaidrak].
2Knack m. ‘abgebrochene oder vom Baum gefallene dürre Zweige, Reisig’ 2: vereinz. ö GA, STE-Sta Sto, verstr. n WO JE2 n JE1, JE1-Dan, ZE-Kö, 3: JE1-Wa, HA-NHa, CA-GrRo Pö, 4: Wb-Ak 91.  Bleuster Bleusterholt Bündelholz Bundholt Busch 1Buschholt Buschwse(n) 1Hecke Heinotterholt Heinottersprt Hrntacken Knbusch Klapperholz Klapperstorchenholz Knackbusch Knäckerholt Knackholt Knäppnerholz Knäppnersbrk Knickholz Knisterholt Knitsch Kreienholt Kreienrser Lsehecke Rs Rsholt Sprock Spröckel Tacke(n) Tackholt Wse(n) Wsholt Wellholt Wpholt.
Lautf.: Kna(c)k; außerdem: Knaik JE2-GrWud.
1Knast m. 1a. ‘Baumast’ 2: Wb-Altm 109, JE2-Schön, 3: HA-Bee Oh – de Wind hat wedder ‘n schönen Knast von’n ohl’n Beernbohm awwerett’n HA-Bee; Up däen höchsten Knast van de jröttste Linne satt de Aemsel … JE2-Schön. – 1b. ‘knorriger Ast’ 3: HA-Bee. – 1c. ‘Aststelle im Holz’ 1: SA-Dä, 2: ZE-Kö. – 2. ‘verwachsener Holzklotz, der schwer zu spalten ist’,  Knorren, 1: SA-Dam GrGe Ty, 2: SA-HTr, GA-Klö, verstr. ö Altm., 3: WA-Ha, CA-Pö We. – 3a. ‘alter Mann, Greis’ 1: SA-Dä, 3: HA-Bee, CA-Fö – mit öhne is nich mehr veel los; hei is nu ‘n ohl’n Knast HA-Bee. – 3b. ‘grober Mensch’,  Klotz – Rda.: Datt iss’n groww’n Knast 2: Wb-Altm 109. – 4. ‘Hinterkopf, Schädel’, abw., 3: OSCH-Di.
Lautf., Gram.: Knast; außerdem: Knastn Pl.(?) SA-GrGe; Knäst GA-Klö; Knost OST-Bre; Nbf.: Qunast GA-KloNeu.
knpen Vb. 1a. ‘jmdn. kneifen, zwicken’ 2: Wb-Altm 110, Bewohner-Altm 1,343, Brauch-wAltm 59, STE-Wa, JE2-Scho, verbr. JE1, verstr. ZE, 3: verstr. elbostf., 4: vereinz. omd. – Dabie kneep hei sei in de nakigen Arme … Rauch 1929,49; Awer sienen Vader siene Jachthunne kwälen, datt kunne mesterlich, hai kneepse in’n Schwanz oder hitzese hinder de Lie här oder oppet Vaih. Firmenich 1854,159 (WA-Ost); Rda.: de hat sau veel Gefühl als wenn’n Ossen in’t Höörn knippt HA-No; du bist woll nich recht in de Nse kneppen! ‘du bist wohl nicht recht gescheit’ HA-Oh. – Brauch: Im ö Teil des Kreises Salzwedel war es an den Pfingsttagen üblich, dass sich die Mädchen und Burschen gegenseitig in den Arm kniffen oder mit Nadeln stachen. Am ersten Pfingsttag kniffen die Jungen die Mädchen in den Arm, am zweiten Pfingsttag war es umgekehrt, wobei die Mädchen zu den Jungen ‘Bräutigam’ sagten. BrauchwAltm 59 (SA-Sal Vie). – 1b. ‘beißen’ – de hunt knipt dek. 3: Wb-Nharz 102. – 2a. ‘kneifen, drücken, weh tun’ 2: Wb-Altm 110, ZE-Kö, 3: HA-Oh, Wb-Nharz 102, 4: Mda-Fuhne 90 – de schau knipt. Wb-Nharz 102; m kniptet in de Kaldn’n ‘ich habe Bauchschmerzen’ ZE-Kö. – 2b. in der Verbdg.: et knpt ‘es ist recht kalt, es friert’ 2: Wb-Altm 110, 3: Mda-Weg 102. – 3. ‘jmdn. hart bedrängen, bestrafen’ 2: Wb-Altm 110, 3: Sprw-Börde, Wb-Nharz 102 – se hebben ne jehörig ekneppen Sprw-Börde. – 4a. ‘etw. knapp wiegen, messen’ 4: CA-Ak. – 4b. ‘etw. für sich abzweigen’ – de Bäcker hat ekneppen der Bäcker hat von dem zum Backen gebrachten Teig etw. für sich zurück behalten, 3: Id-Eilsa 73. – 5. in der Verbdg.: knpen gn – a. ‘heimlich weglaufen’ 2: Wb-Altm 110, 3: Wb-We 70. – b. ‘sterben’,  starwen, 3: a.a.O. 70, Wb-Nharz 102.
Lautf., Gram.: kni(e)pen, knpen Bewohner-Altm 1,343, STE-Wa, vereinz. elbostf.; kniep’n, knp’n Wb-Altm 110, HA-Bee, Mda-Sti 162; knpm verstr. JE1 ZE ö CA, QUE-Di, Wb-Be; knp’m Wb-Ak 93, [knp] JE2-Scho, Id-Eilsa 73; [gnb] Mda-Fuhne 90; [gnaib] a.a.O. 90; knip(p)t 3. Sg. Präs. ZE-Kö, HA-No; kneep 3. Sg. Prät. Rauch 1929,49, Firmenich 1854,159 (WA-Ost); Part. Prät.: geknieptVk-Anhalta 81; [j-knpm] Dialekt-Ma 9 (CA-We); ekneppen Sprw-Börde; [knepm] Dialekt-Ma 9 (verstr. JE1, ZE-Göd, vereinz. ö CA); [knapm] a.a.O. 9 (verstr. JE1, ZE-Göd).
2köddern Vb. 1. ‘stochern’ 2: ZE-Kö Roß, 4: DE-Ca – keddere ma in’n Ausjuß, där scheint vorrstoppt zu sinn ZE-Roß; Zus.: gellere nich inne Hunnehidde rum! DE-Ca. – 2. ‘sticheln, jmdn. mit Worten reizen’ 2: ZE-Roß, 4: Mda-Fuhne 32 (DE-Ca) – wenn sich die zwee bei de Haare hann, denn steht e dorrnäm un keddert noch … ZE-Roß.
Lautf.: [kedrn] ZE-Roß; [ktrn] ZE-Kö; [gelrn] Mda-Fuhne 32 (DE-Ca). – Etym.: zu ndl. koteren ‘mit einer Stange stochern’ mit Nbf. keuteren, vgl. Kieser in Nd.Kbl. 90 (1983), S. 22; bei (2.) ist auch Zush. zu  1köddern denkbar, vgl. Mda-Fuhne 32.
krpeln Vb. 1. ‘sich langsam und mühevoll fortbewegen’ 2: Wb-Altm 115, Kredel 1929,39, 4: Mda-Sti 96, Wb-Ak 97. – 2. ‘langsam, mühevoll, ohne rechten Erfolg arbeiten’,  trdeln, auch ‘herumhantieren’ 2: ZE-Kö, 3: vereinz. elbostf., 4: Mda-Sti 96 – De Ratskelderwart war drute oppen Howwe un harre da en been te krepeln. Vk-Harz 3,23 (BLA-Be).
Lautf., Gram.: kräöpeln Wb-Altm 115; [krplt] 3. Sg. Präs. Kredel 1929,39; krpeln, [krpln]Vk-Harz 3,23 (BLA-Be), Mda-Sti 96, Wb-Be; krpel’l Wb-Ak 97; krepeln Mda-Weg 104; [krap] ZE-Kö; kröppeln HA-Oh, Wb-We* 222; kreppeln a.a.O. 222, Wb-Nharz 106, Id-Queb 6. Zuss.: zu 1.: hen-, n-.