senht m. PflN ‘Echter Sturmhut’ 2: Vk-Anhalta 286 (ZE-Na), 3: JE1-Pre – Volksgl.: Als Gegengift gegen I. soll man eine Fledermaus essen, die von den Wurzeln dieser Pflanze gefressen hat. Vk-Anhalta 286 (ZE-Na).
senkrt n. PflN ‘Eisenkraut’ 2: Vk-Anhalta 30 (ZE-Na), 3: Vk-Harz 3,50, 4: Vk-Anhalta 34 (BA-Sip) – Volksgl.: Fremde Tauben zieht man mit I. auf den eigenen Taubenboden. a.a.O. 30 (ZE-Na). Ebenso lockt man damit Mäuse in die Falle. a.a.O. 34 (BA-Sip). Soll I. für Tee zu versch. Heilzwecken verwendet werden, so sammelt man die Pflanzen bis Mittag (a.a.O. 286).
jappen Vb. 1. ‘hastig und heftig atmen’, auch ‘nach Luft schnappen’ 1: SA-Han Rist, 2: vereinz. Altm., JE2-Scho, 3: verstr. elbostf., 4: Mda-Sti 144, Wb-Be – tr jappt n Luft Wb-Be; d olle Kta jappt a wärra JE2-Scho; de Fisch jappet noch Wb-We 58; Rda.: hei jappet t’n letzten Locke ‘es geht ihm (gesundheitlich) schlecht’ HA-Oh.  jacheln jappern japsen jicheln jochen pchen prchen. – 2. ‘gähnen’,  hjnen, 1: SA-Ah, 2: SA-Ma, vereinz. ö Altm., verstr. JE2 n JE1, JE1-Ziep, ZE-Na, 3: WO-Gli, JE1-Ca Me. – 3. ‘vor Schmerzen stöhnen oder wimmern’,  stnen, 2: SA-Sa, 3: OSCH-KlQue, WA-La.
Lautf.: japp(e)n, [jap()n] Wb-Altm 91, SA-Han Ma Rie, vereinz. ö Altm., verstr. JE2 n JE1, ZE-Na, verstr. elbostf., Mda-Sti 144; [jap] SA-Sa, WO-Zie, JE2-Schön, Id-Eilsa 69; [japm] Wb-Be; jabbn SA-Ah; [jabm] SA-Rist, GA-Da; gappen JE2-Cab KlWu, JE1-We Ziep. Zus.: zu 2.: h-.
Johanniskrt n. 1. dass. wie  Johannisblut, 2: Vk-Anhalta 286 (ZE-Na), 3: Wb-We 59. – 2. PflN ‘Aronstab’ 4: Wb-Be.
Lautf.: Johanniskrd Wb-We 59; [jehaneskraut] Wb-Be.
2kren Vb. ‘fegen’ 2: vereinz. s Altm., verstr. JE2 JE1 ZE, 3: verbr. elbostf., 4: Mda-Sti 21, verbr. anhalt. – d musd noch en Hoff gorn DE-Ca; Rda.: de Tre kr’n ‘die Straße (vor der Haustür) fegen’ Wb-Ak 86 – Volksgl.: Beim Auskehren der Stube darf die Frau nicht über jmds. Füße kehren oder ihn mit dem Besen schlagen, sonst gibt es Streit und Feindschaft. Brauch-Anhalt 176 (ZE-Na).
Lautf.: kehr(e)n, kr(e)n; außerdem: kr Siedler-Je § 120 (s JE2 JE1); kern HA-Oh, [kern] QUE-Di; ker Id-Eilsa 71; [grn] Mda-Fuhne 49 (verbr. BE, vereinz. w KÖ, verbr. ö DE); [krn] vereinz. ZE, Mda-Ro; kieren OSCH-Di; [grn] Mda-Fuhne 49 (verbr. KÖ w DE, vorw. ältere Generation); kän, kr Siedler-Je § 120 (n/mittleres JE2).
knallen Vb. 1. ‘ein kurzes, heftiges Geräusch hervorbringen’, bes. von der Peitsche, 1: SA-Bee, 2: JE2-Schö, Mda-nwJe1a 43 (vereinz. n JE1), Brauch-Anhalt 191 (ZE-Na), 3: HA-Oh, Wedde 1938,28, Wb-Nharz 101, 4: Wb-Ak 92, Wb-Be, Wäschke 41919,1. – Brauch: Immer, wenn ein Mann am Hause seiner Liebsten vorbeifuhr, knallte er mit der Peitsche, das ganze Jahr hindurch bis zur Hochzeit. Brauch-Anhalt 191 (ZE-Na). – 2. ‘schlagen, ohrfeigen’,  verhauen, 3: HA-Oh, Spr-Asch 17, CA-Eick, 4: Wb-Ak 92 – Ich knalle dich ane, dasse uffen Koppe stehst Spr-Asch 17. – 3. ‘Geschlechtsverkehr ausüben’,  fickendat mken let sek knaln. 3: Wb-Nharz 101.
Lautf., Gram.: knallen Wedde 1938,28, Wäschke 41919,1; knall’n JE2-Schö, HA-Oh, knaln Wb-Nharz 101, Wb-Be; [knall] Mda-nwJe1a 43 (vereinz. n JE1), knal’l Wb-Ak 92; knalle 1. Sg. Präs. Spr-Asch 17, CA-Eick; knallt 3. Sg. Präs. Brauch-Anhalt 191 (ZE-Na); knaat 3. Sg. Präs. SA-Bee. Zus.: zu 1.: in-.
Knorrholt n. 1. dass. wie  Knorren 1a., 2: GA-Bo, ZE-Na, 3: HA-Oh, 4: QUE-Frie, DE-Lin. – 2. dass. wie  Knorren 1b., 4: DE-Or. – 3. dass. wie  Knorrdost 1a., 3: Wb-Nharz 103.
Lautf.: Knor(r)holt GA-Bo, HA-Oh, Wb-Nharz 103; -holz DE-Lin Or; Knorre- ZE-Na; Knurr- QUE-Frie.
Kbold m. 1a. ‘zwergenhafter, meist helfender, auch zu Streichen aufgelegter Hausgeist’ 1: SA-Dä, 2: verstr. Altm. ZE, 3: Wb-Holzl 123 (HA-Eil, WA-See), Vk-Ask 379, Vk-Anhaltb50 (BA-Ge, BE-GrMü), 4: Vk-Anhalta 183, verstr. w anhalt., DE-Ca, Vk-Anhaltb 50 (DE-Re) – … de sa’n doch … von eene Familie, die hann’n Kowwelt, – der sitzt inne Küche … Wäschke 41919,78. – Volksgl.: Der K. kann vielerlei Gestalt annehmen, so die eines kleinen roten Männchens (Brauch-Anhalt 170 – KÖ-Wad), einer Katze (a.a.O. 170 – ZE-Bor, Vk-Anhaltb 50 – ZE-Mü), von Feuer (Beiträge-Altm 1,149, Brauch-Anhalt 170 – KÖ-Wad) oder eines hellen Streifens am Himmel (Brauch-Rie 750). Wenn jmd. aufgrund seines Fleißes und seiner Sparsamkeit zu Wohlstand gekommen ist, so heißt es von ihm, dass er einen K. habe (Beiträge-Altm 1,149, Wb-Altm 112). Der K. wohnt unter dem  kel (Wb-Altm 112), auch in einem Fass auf dem Boden (Brauch-Anhalt 171 – ZE-Bor, Vk-Anhaltb 50 – ZE-Mü), wo er etw. zu essen und zu trinken, meist Semmeln und Milch, bekommt. Wird dies ein einziges Mal vergessen, geht der K. unter Getöse aus dem Haus und lässt es in Flammen aufgehen (Wb-Altm 112). Manchmal unterscheidet man zwischen einem reich und einem arm machenden K. Letzteren wird man durch Räuchern mit neunerlei Holz wieder los (Brauch-Anhalt 170 – ZE-Bor). Bes. nützlich macht sich der K. in der Küche, weshalb behauptet wird, dass zumeist Frauen einen K. haben (Brauch-Anhalt 171). Auf Zuruf der Hausfrau ist er in der Lage, das Essen in kürzester Zeit zuzubereiten (Brauch-Rie 750f., Wb-Holzl 123, Wäschke 41919,78). Von den nicht immer lauteren Absichten des K. zeugen die Feuermale im Gesicht mancher Menschen, die von seinem Schlag herrühren sollen (Brauch-Anhalt 171 – ZE-Bor). Die Mutter lässt ihr Kind nur dann allein im Bett zurück, wenn sie zuvor ein Gesangbuch unter das Kopfkissen gelegt hat, um den K. am Vertauschen des Kindes gegen einen Wechselbalg zu hindern (Vk-Anhalta 139 – ZE-Na). Hat jmd. einen K., so kann er nicht sterben, es sei denn, jmd. anderes lässt sich bitten, den K. zu übernehmen (Brauch-Anhalt 171 – KÖ-Ho). Ein Verstorbener, der den K. hatte, soll mit dem Kopf voran hinausgetragen werden (Vk-Anhalta 183). – 1b. ‘Schreckgestalt für Kinder, die angeblich im Getreidefeld sitzt’,  Roggenmme, 4: Mda-Fuhne 184 (KÖ-Lö, jüngere Generation). – 2a. ‘kleiner Mensch’,  Knirps, 3: Vk-Ask 106. –2b. ‘stets fröhlicher Mensch’, auch ‘munterer, lebhafter Junge’ 1: SA-Dä, 4: Wb-Ak 96, Spr-Anhalt 166, Wb-Be – t hast je woll an Kowwelt in’n Laiwe a.a.O. – 2c. ‘ungezogenes Kind’,  Lümmel, 2: JE2-Scho. – 2d. ‘tobender, Lärm hervorbringender Mensch’ 2: Wb-Altm 112. – 3. in der Verbdg.: ‘n Kowwelt han ‘übermütig sein und viel lachen’ 4: Wb-Ak 96. – 4a. ‘aus Holundermark gefertigtes Stehaufmännchen’ 2: Wb-Altm 112. – 4b. Würfelspiel, 4: Brauch-Anhalt 170. – 5. ‘Pflug ohne Fahrgestell’,  Plg – dän Kobold nm’m se tum Tüffeln anpljen 2: JE2-Scho.
Lautf., Gram.: Kobold, [kobolt] Beiträge-Altm 1,149, JE2-Scho, Brauch-Rie 750, JE1-Walt, Vk-Anhalta139, Vk-Anhaltb 50, Brauch-Anhalt 170f.; Kobolden Dat. Pl. Beiträge-Altm 1,148, STE-Ho; Kobbold, -t Wb-Altm 112, OST-Mech, Wb-Holzl 123; Koppolt Abergl-Ma 244; Kowwelt, [kowlt] Spr-Anhalt 166, Wb-Ak 96, Wb-Be, Wäschke 41919,78; [gowld] Mda-Fuhne 184 (KÖ-Lö, jüngere Generation), DE-Ca; [kobd] SA-Dä; [kowwl]Vk-Ask 106 und 379; Kubbelt SA-NFe Pre, OST-Kau. Zuss.: zu 2b.: Lach-; sonstiges: Mai-.
Krte f. 1. TiN ‘Kröte’ 1: vereinz. nwaltm., 2: verstr. Altm. JE2 JE1, verbr. ZE, 3: verstr. elbostf., 4: verstr. nthür. w anhalt., verbr. mittleres/ö anhalt. – in Gellor is anne GrdeDE-Ca. – Volksgl.: Man soll K. nicht töten, wenn sie in ein Gehöft kommen, weil sie Glück bringen (ZE-Na Reu). Sitzt dagegen eine K. im Keller, stirbt bald jmd. aus der Familie. Vk-Anhalta 271. Warzen vergehen, wenn man sie mit einer K. bestreicht. Pulver aus getrockneten K. hilft gegen Furunkel. Vk-Anhalta 305.  Eksche Ekschemugge Ekschemuggel Ekschemumme rdlorke rdschehuggel rdschelork(e) rdschemugge rdschemuggel Hoppelkrte Huckepadde Huggel Humpelpadde 1Lork(e) 1Lorks Lorksche Loske Mugge Muggel Padde Paddeks(e) Paddkröte Paddlork(e) Padduckse Papa Pogge 1Quappe Rle Rotzpadde Unke tsche; die wichtigsten Synonyme s. Kt., Belege außerhalb des Kröte-Gebiets wurden nicht kartiert, da sonst verstr. vorkommend, einige Komposita erscheinen unter dem Symbol des Grundworts. – 2. ‘kleines  Kind’, bes. ‘kleines Mädchen’,  Drn, auch ‘lebhaftes, ungezogenes Kind’,  Lümmel, 2: Wb-Altm 10 und 115, Bewohner-Altm 2,146, Mda-Ar 30, ZE-Roß, 3: verstr. elbostf., 4: Wb-Ak 97, Wb-Be – de lüttje Krte HA-Oh. – 3. ‘unangenehmer, bösartiger Mensch’, Schimpfwort, auch in der Verbdg.: bse Krte, 3: vereinz. n elbostf., 4: Vk-Anhalta 271. – 4. in der Verbdg.: oll Kräöt ‘nicht leicht zu bändigendes Pferd’ 2: Wb-Altm 116. – 5. Pl. ‘Geld’,  Zaster, bes. in der Verbdg.: n/d pr Krten ‘wenig Geld’ verstr. – dee paar Kröten dee ik hebbe OSCH-Ott.
Lautf., Gram.: Kröte, [krt] SA-Roh Wa, vereinz. Altm., JE2-HGö Wa, verstr. s JE2 JE1, vereinz. ZE, verstr. n/w elbostf., vereinz. s elbostf., CA-Brei Schw; Krö(ö)t, [krt] SA-Ah Lüd, verstr. Altm. n JE2; Kröete JE1-Ro Wo, vereinz. sw elbostf.; Kröäte, [krt] verstr. mittleres/s JE2, vereinz. n JE1; Kröät, [krt] vereinz. Altm., JE2-Scha; [krät] Siedler-Je § 84 (s JE2 n JE1); Krete WO-Me, JE1-HZi, ZE-Bur, Beiträge-Nd 65 (WO-HWa), verstr. sö/s elbostf., vereinz. omd.; Kräte, [krt] verstr. s JE1, verbr. ZE, vereinz. s WO, Wb-Holzl 126, HA-Ack Oh, WE-El, verstr. w anhalt., verbr. mittleres/ö anhalt.; [grd] vereinz. BE, Mda-Fuhne* § 410 (BE-La, verbr. KÖ DE); Krä- ete, [krt] vereinz. mittleres/s JE1; [krat] Sg., [kratn] Pl. Mda-sJe1 32 (JE1-Güt Schor Walt), vereinz. ZE; Krit SA-Dre; Kreut vereinz. nwaltm., SA-Ben, OST-De Sa Wal; (5.): Pl.: Kröten; außerdem: Kröeten JE2-Ba HSe, BA-Ali; Kröoden SA-Böd; Kröäten STE-Go; Kroten OSCH-Da; Kreten verstr. sö/s elbostf., BA-Ha Schie, BE-Neu Scha; Kräten JE1-Ca, verstr. ZE, vereinz. s WO HA, verstr. anhalt.; Kroitn SA-HDo; Kraiten SA-Schm. Zuss.: zu 1.: Hoppel-, Hopse-.
Lichtmess f. ‘2. Februar’, urspr. kirchlicher Festtag, der an die kultische Reinigung Marias am 40. Tag nach der Geburt Jesu und an dessen Weihung im Tempel erinnerte, auch Mariä Lichtmess, verbr. – Lostag für Aussagen über den Frühlingsbeginn und die Ernte: wennt t Lichtmäss stüamt un snait, is de Somma nich ma wt SA-Rist; Lichtmissen süht de Schaper lewer ‘n Wulf in’n Stall wie de Sunne HA-No; Lichtmeß dunkel, ward de Schaper an Junker un de Bur en Eddelmann OSCH-Schw; Lichtmessen hell un klar, jibt an jutet Flachsjahr Spr-Asch 49; … jift’n guues Koarnjoar Brauch-Ma 257 (GA-Mie); ab L. werden die Tage spürbar länger und der Frühling naht: n Lichtmess nimmet jede Dch ‘n Hnenkrt (Hahnenschrei) tau HA-Oh; no Lichtmeß traut de Voß det Iß nich mehr OST-Dü;Martine
Schlachten de Leute ihre Schwine,
Lichtmessen
Hab’n sie sie wieder aufgegessen
Ackerbau-Anhalt 363
(KÖ-Wü);
Mariä Lichtmessen
Können die Herrn bei Tage essen!
Und auch die Armen
Wenn sie etwas haben
a.a.O. 280 (CA-Fro).
– Brauch: Ab L. wurde die Vespermahlzeit wieder eingenommen. Brauch-wAltm 21. In den Spinngemeinschaften bekränzten die Mädchen die Lampe, da nun kaum noch Lampenlicht bei ihren Zusammenkünften erforderlich war. Brauch-Ma 257, Mda-Ohre 355, BrauchwAltm 21f. In einigen Orten zogen die Burschen von Haus zu Haus, stäupten die jungen Mädchen mit Ruten und sammelten Eier und Würste, die dann gemeinsam bei Bier und Schnaps im Wirtshaus verzehrt wurden. SA-GrGi, Brauch-wAltm 21, JE1. Verschiedentlich fanden Feiern und Zusammenkünfte statt wie z.B. das Bauernmahl in Frose, ein festliches öffentliches Essen mit festgelegter Speisenfolge für die Honoratioren des Ortes (Ackerbau-Anhalt 281), der Bauern- und Knechteball in Biederitz oder die Gemeindeversammlungen in der Altm., auf denen die jährliche Rechnungsabnahme erfolgte. Ihnen schlossen sich meist Feiern an. (BrauchwAltm 19). L. galt als kleiner Festtag, d. h. größere Arbeiten (Feldbestellung, Spinnen) durften nicht verrichtet werden und es wurden besondere Speisen verzehrt (z.B. Tiegelbraten in Wistedt, süße Milchsuppe mit Semmeln im Drömling). Brauch-wAltm 21. Die Hirten bekamen an diesem Tag ihren Vierteljahreslohn und konnten wechseln oder wieder gemietet werden. Brauch-wAltm 20, Vk-Anhalta 38. Da der Lohn der Hirten von der Zahl der zu hütenden Tiere abhing, wurde zu L. das Vieh gezählt. Brauch-Rie 746. – Volksgl.: L. geborenes Vieh taugt nicht zur Zucht. Brauch-Anhalt 160, Vk-Anhalta 25. In der Nacht liefen die Mädchen vor das Dorf. Von dort, wo Hundegebell ertönte, sollte der zukünftige Mann kommen. Vk-Anhalta 157 (ZE-Na).
Lautf.: Lichtmes(s), -meß; außerdem: [litms] SA-Rist; Lichtmess(e)n Brauch-wAltm 19, verstr. SA, STE-Ber, verbr. elbostf., verstr. anhalt.; -misse HA-Oh; -missen verstr. w JE1, HA-No; Lechtmisse Wb-We* 223; lechtmissen Wb-Nharz 115; Lichtmäten WE-Be. – Gram.: -en Belege Dativformen.