afmurksen Vb. 1. ‘heimlich umbringen, töten’ 2: ZE-Roß, 3: vereinz. elbostf., 4: Mda-Sti 120, verstr. anhalt. – dor had ’n abjemrgsd Mda-Fuhne* § 35 (DE-Ca). – 2. ‘schlachten’ 2: JE2-Scho, 3: vereinz. w elbostf., Spr-Asch 44 – d Schlchta het än Schwn afemakst JE2-Scho.
Lautf., Gram.: af(f)murksen, [afmurksn] vereinz. n/w elbostf.; f- Wb-Nharz 5, Id-Quea 141; [afmaksn] JE2-Scho; abmurks(e)n Spr-Asch 44, KÖ-GrPa, Krause 1964,39; -murkste 3. Sg. Prät. Heimatkalender-Börde 1925,63 (CA-Sa); [apmurksn] Wb-Be; abmurreksen Wb-Ak 7; [abmrgsn] Mda-Fuhne 63 (verstr. anhalt.); abmorksn ZE-Roß; [abmrgsn] Mda-Fuhne 63 (KÖ-Tre); opmurksen Mda-Sti 120.
afsnden Vb. 1. ‘durch Schneiden abtrennen, abschneiden’ 1: vereinz. nwaltm., 2: verstr. Altm., JE2-Scho, JE1-Zi, 3: verstr. elbostf., 4: Vk-Anhaltb 76 (BA-Sip), vereinz. anhalt. – schneile mich m anne Bemme ab DE-Ca; Dei Seisse glisse man sau dorcht dichte Wieschengras, un sung un klung, wenn se de Koornhalme afsnien mußte. Rauch 1929,10; Rda.: da kannste dik en Stücke von afschnieden ‘daran kannst du dir ein Beispiel nehmen’ CA-Fö; Sprw.: wer seck de Näse afsnitt, de verschüppt (verunstaltet) seck sin Gesichte ‘wer schlecht über jmdn. aus der eigenen Familie spricht, schadet sich selbst’ OSCH-Schw. – 2. ‘den Weg abkürzen’ 3: Lindauc o.J. 28, HA-Oh, 4: Wb-Ak 10 – Jk dn Wch lank, denn schnittste anne janze Ecke ab. a.a.O. 10. – 3. ‘etw. verhindern, vereiteln’, auch ‘jmdm. etw. vorenthalten, entziehen’ 3: HA-Bee Oh – sne mick nich dat Wert af HA-Oh; jüt mal mien Beirglass rijtij vull un sniet nich de Hälfte af! HA-Bee.
Lautf., Gram.: Inf.: awsnied’n Pohlmann 1905,60; afsnen HA-Oh; af(f)snien, -snie’n, aw- vereinz. n/w elbostf. (außer sw); -snäijn OST-Ho; af(f)schnied(e)n, -schnd’n Matthies 1912,27 (SA-Dre), Firmenich 1854,131 (STE-Ste), Spr-Maa 431 (JE1-Ran), CA-Fö; af(f)schnieen, -schnen JE1-Zi, Spr-Maa 431 (WO-Ol); afschnien Sprw-Börde, awschnien SA-Dam; -schni’n SA-Dre; fschnn Wb-Nharz 2; abschnei’n Wb-Ak 10; [apnai] Wb-Be; 1. Sg. Präs.: schneid ab Vk-Anhaltb 76 (BA-Sip); 3. Sg. Präs.: afsnitt vereinz. Altm., OSCH-Schw; affschnitt, [afnit] SA-Dä, Spr-Maa 436 (WO-An); schnitt af Vk-Harz 3,63 (QUE-Tha); schnadet ab Spr-Asch 38; 1. Pl. Präs.: sniet aff Lindauc o.J. 28; 3. Sg. Prät.: snitt af/aw Lieder-Ma Nr. 352 (WE-Ha), WE-Wa; snett aw WE-Dar; schnet - WA-Un; snt - WE-Zi; snait af/aw vereinz. w elbostf. (außer s WE); snait aaf OSCH-Ba; sneit aof Lieder-Ma Nr. 351 (WE-Ro); 1. Pl. Prät.: snädden aff Hbl-Ohre 1929 Nr. 10/Wöhlbier (HA-Eim); Imp. Sg.: sniet aff HA-Bee; sne af HA-Oh; schniet - BLA-Ben; snitt - Vk-Harz 3,63 (WE-Schau); schnitt – Vk-Harz 3,63 (QUE-Que); schnidd aff Matthies 1912,27 (STE-Na); [nail ab] DE-Ca; Part. Prät.: affesnetten Held 1963,103; [afni] JE2-Scho; [fschnedn] QUE-Di; abjeschnittn Krause 1964,61.
aftappen Vb. ‘eine Flüssigkeit abziehen, entnehmen’ 2: Mda-nwJe1a 46/Mda-sJe1 12 (JE2-HSe, verstr. JE1), vereinz. ZE, 3: Mda-nwJe1a 46/Mda-sJe1 12 (verstr. w JE1), vereinz. elbostf. (außer w JE1), 4: Wb-Be, DE-Ca – et Blaut aftappen Sprw-Börde; beier ftappen Wb-Nharz 8; dr is in Gellor Wain abdsabb’m DE-Ca.
Lautf.: af(f)tappen Bauernwelt-Ze, vereinz. n elbostf. (außer w JE1), Sprw-Börde; [aftapm] Mda-nwJe1a 46/Mda-sJe1 12 (JE2-HSe, verstr. JE1, ZE-Dor Göd); ftappen Wb-Nharz 8; [ftap] Id-Eilsa 47; [aftsapm] Mda-sJe1 12 (vereinz. w JE1); [aptsapm] Wb-Be; [abdsab] DE-Ca.
Aftritt m. ‘Toilette’ 1: verbr. nwaltm., 2: verbr. n/mittlere Altm. (außer n OST), verstr. s Altm. JE2 n JE1, JE1-Mö, verstr. ZE, 3: verstr. w elbostf., verbr. ö elbostf., 4: verstr. omd. – ick mott mal nan Aftritt HA-Um; mache m en Abdridd rne DE-Ca.  z.T. handelt es sich um verhüllende oder scherzh. Benennungen: Ab Abort Afsde Appartement Donnerbalken Drths Drtmle Hs Kabse Kackhs Kl Klsett Klster Latrne Lkus 1rt Ppst Rths Schths Sekrt Tante (Verbdg.) Trittjen.
Lautf., Gram.: Af(f)tritt, Aw-, [aftrit]; außerdem: [aftrt] vereinz. mittleres/s JE2; Aaftritt, Ahf-, f- HA-Oh, OSCH-Ad, verstr. sw elbostf.; f- QUE-Di; Ab- (anhalt.: [abdrid]) OST-Ar, STE-Ta, JE2-Ste, vereinz. s JE2 nö JE1, JE1-Mö, verstr. ZE, WA-Un, vereinz. sw elbostf., verstr. n CA omd.; Aptritt, [aptritt] ZE-Gri, Wb-Be; Obtritt BLA-Sti, BA-Neu; n. belegt WA-Dom.
alleml Adv. 1. dass. wie  all(e)bott 1a., 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 15, Wäschke 71913,74 – D kimmest allem zu spte. Wb-Ak 15. – 2. dass. wie  all(e)bott 1d., bes. Ausruf der Zustimmung, 2: ZE-Roß, 3: vereinz. elbostf., 4: vereinz. anhalt. – kimmsde mid? allem! DE-Ca; Rda.: was r kennt (könnt), das kenn mr allem Wb-Be.
Lautf.: allema(a)l, -ml vereinz. elbostf.; -male Chr-Em 428, BA-GrAls; -ma Wäschke 71913,74; -m, [alm] ZE-Roß, vereinz. anhalt.
1an verbr. I. Präp. – 1. räumlich – a. (mit Dativ – wie auch nachfolgend mit Bezug zur Standardspr.) zur Bezeichnung des Ortes/zur Angabe der Lage, der Nähe, der Berührung – de Jawwel schdd ne Dre DE-Ca; dai Msk sitt an Fensta SA-Dä; doa stund ant Morjenenge ene Windmelle ZE-Ste; An’n Krüzdamm keem w’ tosamm un vödrewen uns de Tiet ... Hausfr-Altm 1927,43 (STE-Ber); d hängt dät schne Bild anne Wand JE2-Schö; Un nu kukt man vons Ziwwelputzen odder vons Riebenlangen jaornich mehr uff, wenn son Zuch aon eenen längrattert. Heimatkalender-Börde 1925,64 (CA-Sa); Sprw.: ter Horricher ne Want hrt saine jene Schant Wb-Be. – b. (mit Akk.) zur Bezeichnung der Richtung ‘in Berührung kommen’ – n de re fallen Wb-Nharz 10; ... , der nahmpse hok un naeltese omn an’n Jewwel (Giebel). Wäschke 61915,63; n Land jn Schifferspr., Wb-Ak 16; Db km’n se an’n Seelschen See. Tiedge 1954,39 (HA-Ost). – c. in räumlich übertr. Wendungen – das Mchen schummelt sich n dn Bengel rn ‘das Mädchen schmeichelt sich bei dem Jungen ein’ CA-Ak; an daene is kein gdes Hr ‘er taugt nichts’ BLA-Brau; dr is ne Bne ‘er arbeitet bei der Bahn’ CA-Ak; Rda.: Das jt ’n ne Nr’n. ‘Das erregt einen sehr.’ Wb-Ak 121; hei sittr bis an de Ohren inne ‘er hat sehr viel zu tun; er hat viele Schulden’ Wb-We 6; n tn hawwich main Mtchen jeklt ‘an ihm habe ich meinen Zorn ausgelassen’ Wb-Be; Fasse dich man n deine Nse! ‘Kümmere dich lieber um deine eigenen Angelegenheiten!’ Wb-Ak 119. – 2. zeitlich – a. (mit Dativ) zu einem best. Zeitpunkt – n hellicht’n T Wb-Ak 68; wat is et n der tt? ‘wie spät ist es?’ Wb-Nharz 10. – b. (mit Akk.) mit der Präp. bet bis zu einem best. Zeitpunkt – ... un wie die Kossäten dunnemals alle, hadde seine Arweet von friehmorjens bes an’n schpäten Amnt. Wäschke 41920,45. – 3. in festen Wendungen, in Verbdg. mit best. Vb. – Das lt n dich ... Wb-Ak 16; et is an däm! da vorlat dick op! HA-Bee; Rda.: et an sek hebben ‘eine best. Gewohnheit haben’ Wb-Nharz 10. – II. Adv. – 1. ‘eingeschaltet, angezündet’ – Ist’t Fr all an? Wb-Altm 4; hest’n all Fa an up’m Farait (Feuerherd)? JE2-Scho; s’ Licht is n Wb-Ak 16. – 2. zeitlich, mit der Präp. vonVon der Tied aan, wu de Minschen in’n kleinen Städten aanfungen, seck der Aarbäd tau schämen ... Firmenich 1854,138 (BA-Ba). – 3. als Kurzform von  dran ‘daran’ – du bist an ‘du bist an der Reihe’ Wb-We 6; hei wil an dn Kp nich n ‘er ist nicht geneigt zu kaufen’ Wb-Nharz 10; da is kein Selt anne HA-Oh; he kann’t nich an warn ‘er kann sich nicht daran gewöhnen’ Wb-Altm 4; an dänn Jungng is kne Hülpe an ‘er begreift schwer, lernt schlecht’ JE2-Scho.
Lautf.: die Verteilung von Kurz- und Langvokal s. Kt.; Präp.: an(n); außerdem: aan, ahn, n vereinz. HA (Hötenslebener Winkel), verstr. sw elbostf. (außer w WE), WA-Wel, Mda-Sti 16; aon, oahn, n Mda-Sti 2, verstr. n CA anhalt. (außer ö DE – dort vereinz. und z.T. veralt.), Mda-Fuhne 43 f. (vereinz. sö DE); mit Enklise des nachfolgenden Art. Dat./Akk. Sg.: m.: an’n; außerdem: ahn’n, aan’n, [] HA-War, WA-We, CA-Ak; f.: anne, [an]; außerdem: ahne, ne Wb-We* 199, Serimunt 1929 Nr. 46; ne, [n] Wb-Ak 16, CA-Ak; n.: ant, an’t verstr. nd. (außer s elbostf.); Adv.: an Wb-Altm 4, JE2-Scho, Wb-We 6 (II. 3.); anne (II. 3.) HA-Oh; aan, n vereinz. w elbostf. (außer w WE), Mda-Sti 3; ane, [n] vereinz. sw elbostf. (außer w WE), Mda-Sti 3, 13 und 16; n Wb-Ak 16.
ander Indefinitpron. verbr. I. allg. zum Ausdruck einer Nichtübereinstimmung: – 1a. jmd. oder etw. ist nicht identisch mit dem, dem es gegenübergestellt wird – jän- öwwer up de ändere Siete JE2-Gü; As Willem dreeuntwintig Jahr olt weer, keem Neijahr ’n anner Mad up’n Hoff: ... Heimatkalender-Ma 1931,84 (Altm.); n ännern Freint JE1-Wol; dor annere jd hinnordrch BE-Dro; dsig annere Schg n, es is madschich draußen DE-Ca; Rda.: Vor ander Lüe Dör sien Brot seuken ‘betteln’ Sprw-Harzvorld 374; anner Lü to Munn snacken ‘anderen nach dem Mund reden’ OST-Meß; Sprw.: froag nich, wat ännern moaken, acht upp dien eigen Sachen GA-So. – 1b. in Korrelation mit vorangehendem n/nerein b’t ander schtn ‘dicht stehen’, bes. von Feldfrüchten, Wb-Nharz 11; Rda.: half ein, half ander ‘zu gleichen Teilen’ Wb-We 45; ’t mihrt sick, sä jenn Mann, dunn kreeg häi een Uhrfig’ nao de änner. Bewohner-Altm 1,349; Met n Og in’t Gesicht, met ‘t änner in d’ Fick. von einem schielenden Menschen, Wb-Altm* 72; Sprw.: ’n sn Deod is annan sn Breot SA-Dä; den einen sien Uhl is den andern sin Nachtigall HA-Va. – 2. ‘anders geartet, von verschiedener Art’ – Der Wäschkenvater war awwer o an janz anderter Mauer wie die annern. Wäschke 71913,72; dat is wat andersch Wb-Nharz 11; Rda.: anderen Sinnes wren ‘seine Meinung ändern’ HA-Oh; in an’nere Umsten’ne sin ‘schwanger sein’ Wb-Ak 22; dat steit in’n ander Kapittel ‘das ist ein ganz anderes Problem, das ist noch völlig offen’ HA-Oh; Wetterregel: wenn sick de Häuner lusen, giwt et ander Wäder BA-GrAls. – II. in der Funktion eines Numerals: – 1. ‘der Nächste, Folgende’ – Dän ändern Dag wurre nu en Ploanwan turechte mockt ... Heimatkalender-Je 1927,118 (JE2-Vie); ... bet änner Woch ... Albrecht 21822 1,101; ... ‘n annern Morjen sahk der Harr Pfarre das Loch in sein’n Holzdiemn. Wäschke 61915,4; ... bet anner Jhr um düsse Tiet ... Brauch-wAltm 67 (GA-Nie); up jede Satte koam en poar Schplett, det man de ändere weder druppschtell kunne ZE-Ste. – 2. ‘der Zweite’ – ek hewwe noch en andern jungen Wb-Nharz 11; Rda.: al um’n andern Dach ‘alle zwei Tage’ Sprw-Börde.
Lautf. (ohne Berücksichtigung gram. Kategorien): ander-, [andr-] JE2-HSe, Dialekt-Ma 9/Mda-Ma 61 (JE1-Prö Walt, vereinz. ZE), Heimatkalender-Ze 1961,89 (ZE-Ze), verstr. elbostf., vereinz. anhalt.; nder- Mda-Sti 2; anner-, [anr-] vereinz. Altm., JE2-Gü Scho, ZE-Roß, Brauch-wAltm 67 (GA-Nie), Spr-Asch 22, BA-Ali GrAls, verstr. anhalt.; an’ner Wb-Ak 22; [an-] SA-Dä; [anr-] DE-Ca; [anrd-] BE-Fr KlSchie; änder-, [ändr-] vereinz. JE2, ZE-Ste; änner-, [nnr-] SA-Rist, verstr. Altm., JE2-Fi, Nd-KlWu 16, JE1-Wol, ZE-Hu; [äna] JE2-Scho; ender-, [endr-] Mda-nwJe1a 34/Dialekt-Ma 9/MdasJe1 2 (JE2-HSe, verstr. JE1, ZE-Göd, CA-Gli).
angewennen Vb. ‘angewöhnen’, vgl. anwennen, 2: ZE-Roß, 4: Wb-Ak 19, Mda-Fuhne 13 (DE-Ca) – Jewenne dich doch’s Rchen nich rscht n! Wb-Ak 19.
Lautf., Gram.: njewen’n Wb-Ak 19; [njwend] Part. Prät. Mda-Fuhne 13 (DE-Ca); [anjw] ZE-Roß.
anhebben Vb. 1a. ‘tragen, angezogen haben’, von Kleidungsstücken, 1: verbr. nwaltm., 2: verstr. Altm., ZE-Roß, 3: vereinz. elbostf., 4: vereinz. anhalt. – was hasd d de for Schg ne? DE-Ca. – 1b. ‘angespannt haben’, von Zugtieren – dai hat doch son Krückng fan Paia (altes, schlechtes Pferd) an 1: SA-Dä. – 2. in der Negation: ‘jmdm. nichts Nachteiliges zufügen, ihm nichts anhaben können’ 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 19 – Ich hawwe anne rne Weste, d ken’n uns nischt nhan. a.a.O. 19; Rda.: et is ne nischt antehebben ‘ihm ist nicht beizukommen’ Sprw-Börde.
Lautf., Gram.: Inf.: anhebben HA-Oh, Wb-We 7; ante- Inf. mit zu Sprw-Börde; anhebbm Spr-Maa 437 (WO-Ol, HA-Sü); -hemn HA-Oh; [anhe] SA-Rie, GA-Ku; [-hem] vereinz. STE; anhann ZE-Roß; nhebben Wb-Nharz 13; nhan Wb-Ak 19; 1. Sg. Präs.: [anheb] vereinz. nwaltm., verstr. ö SA OST, STE-Bad Ro; [-hep] OST-Krum, STE-Sa; [-hew] vereinz. s Altm., WO-HWa; [-hef] verstr. nwaltm., vereinz. n Altm. GA; [-hi] STE-Je; hebbe ne OSCH-Di; 2. Sg. Präs.: [hast n], [hasd n] Wb-Be, DE-Ca; 3. Sg. Präs.: hat an vereinz. n/mittleres elbostf.; [ht an] SA-Dä; hat anne HA-Oh; - ahne KÖ-Ra; het an GA-Ho.
anhpeln Vb. dass. wie  anhpeln, 2: JE1-Scha, 3: BE-He, 4: Wb-Be, DE-Ca Vo – mor wol’l mrjen unse Gardoffel’l nhfel’l DE-Ca.
Lautf.: anhöpeln JE1-Scha; [nhoif] BE-He; anheefeln DE-Vo; [nhfln] Wb-Be; [nhf] DE-Ca.