Lorkenswarm m. dass. wie  Lorkenkrt, 3: BA-Ali.
Lautf.: Lorkenschwarm.
Mnblme f. dass. wie  2Mn 2., 1: SA-Brie El, 2: SA-Ban, GA-Wiep, verstr. ö Altm., JE2-Fe HGö Reh, vereinz. ö JE2, JE1-Grü Kra Wo, ZE-KlLei Mö We, 3: vereinz. n elbostf., OSCH-Ad Gu, WA-So, BA-Ali GrAls, 4: CA-Su, DE-Bo.
Lautf.: Mahnblom OST-Gies Polk; -blaume vereinz. n elbostf., OSCH-Ad, WA-So, BA-Ali GrAls; -blume JE1-Kra; Moa(h)nblome JE2-Fe; -blo(o)m SA-Brie, OST-GrGa Ho Los, STE-Ost, JE2-HGö; -bloam OST-GrBeu, STE-Ri; -blaum SA-El; -blume STE-Grie, JE2-Grü Mö; -blum OST-GrBa, GA-Wiep; -blueme JE2-Ki; [mnblm] WO-Zie; Mohnblome STE-Hä, WO-Bu Ri; -blo(o)m GA-Vo, STE-Schi, JE2-Reh; -blaume OSCH-Gu; -blaum SA-Ban; -blume STE-Je, ZE-KlLei Mö We, CA-Su; Mntblme DE-Bo.
sterei n. ‘gefärbtes und gekochtes Hühnerei, das zu Ostern verschenkt wird’ verstr. – dat Eostai is gruin fft SA-Dä. – Brauch: Die O. wurden vornehmlich mit Zwiebelschalen (verstr.), Zichorie (Vk-Altm 226, Brauch-wAltm 35) oder grüner Saat (Wb-Ak 123) gefärbt, z.T. wurden Abziehbilder auf die Eier geklebt. Vk-Anhaltb 28 (verstr. ZE, vereinz. BA). Die versteckten O. mussten von den Kindern gesucht werden. verstr. Sowohl Kinder als auch Erwachsene tauschten die bemalten oder verzierten Eier untereinander. Brauch-wAltm 35. Die Kinder erhielten von ihren Paten O. verstr. In den Orten des Kalbeschen Werders zogen zu Ostern die Kinder durch den Ort, um Eier zu erheischen. BrauchwAltm 36. Die Bewohner eines Ortes hatten an Pfarrer, Kantor oder Lehrer eine festgelegte Anzahl von O. zu zahlen. Brauch-wAltm 37f., Vk-Anhalta 224. O. standen auch im Mittelpunkt versch. Spiele zu Ostern: Die Kinder ließen sie von einem Abhang herunterrollen. Dessen Ei unversehrt blieb, wurde Sieger und bekam die Eier der anderen Mitspieler. verstr. ( Eierkullern, Eiertrdeln). Statt des Herunterrollens wurden auch die Eier zweier Kinder aneinander geschlagen. Bewohner-Altm 2,250, Brauch-Ma 262 (HA-Sü), Vk-Anhaltb 28 (vereinz. ZE, BA-Ali Ba, vereinz. BE). In Klein Paschleben wurde zu Ostern ein Eierlaufen veranstaltet. Vk-Anhalta 29. – Volksgl.: Die Vorstellung, dass der Osterhase die Eier bringt (verstr.), hat sich erst allmählich im 19. Jh. durchgesetzt. Daneben sind es Kuckuck (verstr. nwaltm. w Altm.), Wiedehopf (Brauch-wAltm 37 – SA-Has), Hahn (Brauch-wAltm 37 – SA-Böd, verstr. ZE, HA-Oh, verstr. w anhalt.), Huhn (ADVk Kt. 32 – Einzelbelege Altm. JE1 ZE WE BLA, Vk-Anhaltb28), Auerhahn (ADVk Kt. 32 – 2 Belege WE) und Fuchs (ADVk Kt. 32 – verstr. ö Altm. JE1, Vk-Anhalta 225 – BE-GrMü). Durch das Hochwerfen von O. auf einer Wiese soll deren Fruchtbarkeit gefördert werden. Vk-Anhaltb 29 (BA-Schie Sip, vereinz. anhalt.).
Lautf.: Osterei; außerdem: ester- HA-Oh, Mda-Weg 101; [eosti] SA-Dä.