Kwittblme f. PflN ‘Wiesenschaumkraut’,  Wischenschmkrt, 2: SA-Meh, vereinz. n OST, GA-Trü, 3: HA-Scha.
Lautf., Gram.: Kiewittblom OST-Vie, GA-Trü; Kiewits- OST-Los, Kiewitz- OST-Bö; Kiewitzblömer Pl. OST-Neu; Ki(e)bitzblom SA-Meh, OST-GrGa, -blömer Pl. OST-Ze; -blume HA-Scha.
Klotz-Kl-Hmer ein Knabenspiel, 2: Wb-Altm 106, GA-Trü, 3: Id-Eilsa 72, WA-GrOt – Die Jungen bilden einen Kreis, in dessen Mitte ein Haufen zerbrochener Steine liegt, der in jedem Moment zusammenzubrechen droht. Die Mitspieler versuchen nun durch Ziehen und Zerren, dass jmd. von ihnen den Steinhaufen umwirft. Dem dies zuerst widerfährt, ist der Klotz, der zweite ist der Keil und der dritte der Hammer. Der “Klotz” stellt sich an eine Wand, hinter ihn der “Kl”. Der “Hammer” wird von den übrigen Mitspielern angehoben und in der Horizontalen liegend dreimal gegen den “Kl” gestoßen, wobei jeweils die Wörter Klotz, Kl, Hammer gerufen werden.
Lautf.: Klots-Kiel-Hamer Id-Eilsa 72, Klotz, Kiel, Hamer WA-GrOt; Klotz-Kl-Haomer Wb-Altm 106, Klotzkielhoamer GA-Trü.
2Kolk (Genus?) TiN ‘Dohle’,  Dle, 2: OST-Kö, GA-Trü.
Kuhstallfähnrich m. ‘Dienstmädchen’, scherzh., 2: ADVk Nr. 238e (SA-Sta, GA-Trü), 3: a.a.O. 238e (CA-Pö).
Lichtkittel m. 1. ‘leichtfertiger, oberflächlicher Mensch’,  Luftikus, 2: ADVk Nr. 211 (GA-Trü), 3: a.a.O. Nr. 211 (verstr. n/sö elbostf.). – 2. ‘eitler, übertrieben herausgeputzter Mensch’,  Monsieur, 3: Vk-Ask 76.
Lautf.: LichtkittelADVk Nr. 211 (HA-War); Leicht- a.a.O. Nr. 211 (GA-Trü, verstr. n/sö elbostf.); laichtkittl Vk-Ask 76.
Lfgericht n. ‘Leibgericht, Lieblingsessen’ 2: GA-Trü, 3: verstr. elbostf., 4: Wb-Ak 104, Wb-Be.
Lautf.: Liefgericht, Liew- GA-Trü, verstr. elbostf.; Laabjerichte QUE-Di; Leib- Wb-Ak 104; [laipjerite] Wb-Be.
Melkgrpen m. dass. wie  Melksatte, 2: SA-Bru, verbr. OST, GA-Trü Vo, STE-Bu Schö.
Lautf.: Melkgroapen OST-Drü GrRo, STE-Bu; -groap’n OST-Bö; [melkgrpm] OST-Har; Melkjroapen STE-Schö; -groabn OST-Bi Ca Thie; -jroawen OST-Ho; -grop(e)n SA-Bru, OST-GrBeu Möl Sto, GA-Vo; -jropn GA-Trü; -grob’n OST-Sta.
Mettworst f. 1. ‘Wurst aus rohem gehacktem Schweine- und Rindfleisch, die in einen rund gebogenen, an den Enden zusammengebundenen Rinderdarm gefüllt wird’ 2: JE2-Scho, 3: vereinz. w elbostf. – Rda.: hei well ümmer bles mit de Mettwost na de Speckste smten ‘er sucht immer nur seinen Vorteil’ HA-Oh. – 2. ‘Wurst aus rohem gehacktem Schweine- und Rindfleisch, die in einen lang gezogenen Mastdarm vom Schwein gefüllt wird’ 1: SA-Roh, 2: STE-Hä. – 3. ‘Wurst aus rohem gehacktem Schweine- und Rindfleisch, bei der die Füllmenge in einen Beutel gestopft ist, der aus der dünnen Haut des Bauchfetts des Schweins genäht wird’,  Flsenworst, 1: SA-Dä, 2: vereinz. nö OST, OST-Sto, GA-Trü, STE-Bis Scho – dai Flaisan (Haut um das Bauchfett des Schweins) wrn tusammnit un dao wt Mettwost inschtoppt SA-Dä.
Lautf.: Mettworst, met- OST-Fe, Wb-We 88, BLA-Brau; -wost, [metwost] SA-Dä Roh, OST-GrBeu GrHo, STE-Bis Hä Scho, JE2-Scho, HA-Oh, WE-He; Medwost OST-Sto; Mätt- GA-Trü. Zus.: zu 2.: Meidarm-.