werwinden Vb. 1. ‘besiegen, mit etw. fertig werden’ 2: Bewohner-Altm 2,44, Spr-Altm 77, 3: vereinz. elbostf., 4: Wäschke 31919,94 – … dassemer de Armut ewwerwinget … Wäschke 31919,94. – 2. refl. ‘sich zu etw. entschließen, was einem widerstrebt’ – hei kann sik nich werwinnen 3: HA-Oh.
Lautf., Gram.: werwinnen HA-Oh; äwerwunnen Part. Prät. Bewohner-Altm 2,44, Spr-Altm 77; öwwerwinn’n Wb-We* 230; -wunnen Part. Prät. Klaus 1936,53; ewerwinnen Wb-Nharz 53; ewwerwinn’n Wb-We* 230; -winget 3. Sg. Präs. Wäschke 31919,94.
werwintern Vb. 1. ‘den Winter über zubringen’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 54 – op’n bod’n ewerwintern Wb-Nharz 54. – 2. ‘den Winter über geschützt lagern’ – de Kartuffeln in de Mte werwintern 3: HA-Oh.
Lautf.: werwintern HA-Oh; ewer- Wb-Nharz 54.
werwkern Vb. ‘etw. wachsend bedecken, überwuchern’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 53.
Lautf.: werwuchern HA-Oh; ewerwaukern Wb-Nharz 53.
werworp m. Verschluss für Türen, Kisten u.a., bestehend aus 2 Ösen, von denen eine an der Tür, die andere am Türrahmen angebracht ist, zum Verschließen werden sie übereinander gelegt, so dass ein Pflock oder ein Schloss hindurchgesteckt werden kann, 3: HA-Oh.
Lautf.: werwurf.