btze-btze nur in der Verbdg.: btze-btze mken Kinderspr. 1. ‘sich anschmiegen, anlehnen’, bes. von kleinen Kindern,  ankuscheln, 3: BE-He. – 2. ‘schlafen’,  slpen, 4: BE-KlSchie Wa.
Lautf.: butze-butze BE-He; [bds-bds] BE-KlSchie Wa.
Dracht f. 1a. ‘Traglast’, auch ‘(auf dem Rücken) getragenes Bündel’ 1: SA-Rist, 2: vereinz. Altm., 3: verstr. elbostf., 4: Mda-Sti 2, Wb-Ak 172 – ne Dracht Räuben Sprw-Börde; anne Tracht Hols Wb-Ak 172; ... kam einer mit ne Dracht Böme ... Klaus 1936,36; Rda.: du hast ja ’ne schöne Dracht oppelahdt HA-Bee. – 1b. ‘zwei Eimer Wasser’, z.T. bes. dann, wenn sie mit einem Trageholz geholt werden (vgl. Mda-Fuhne 166), 1: vereinz. nwaltm., 2: verbr. Altm., verstr. JE2, verbr. JE1, verstr. w ZE, vereinz. ö ZE, 3: verbr. elbostf., 4: Mda-Sti 2, verbr. anhalt. – ne Dracht elanget? ‘Wasser geholt?’ QUE-Di; ik hl noch ne Dracht Wta ha JE2-Scho.  Drge Reise Wterreise Wucht. – 2. ‘gehörige Menge an Schlä- gen, Prügel’ 1: SA-Pü, 2: vereinz. Altm., JE2-Kar Schön, ZE-KlLei Roß, 3: verbr. elbostf., 4: verstr. omd. – ne Dracht opdrücken WE-Dee; krist een Dracht Prügel OST-Sa; dor had ne Drachd jegrichd BE-He; ... wobei der enne mordsmäßije Tracht vorpaßt krichte. Krause 1964,86. – 3. ‘quer über dem Langbaum des Wagens befestigter Träger zur Unterstützung des Wagenbodens’, sowohl in der Wagenmitte als auch am Wagenende, 3: QUE-Hau. – 4. ‘Gebärmutter von weibl. Vieh’ 2: ZE-Roß, 3: Wb-Holzl 78, HA-Oh, 4: vereinz. anhalt. – de Kau hat sik de Dracht tedränget HA-Oh. – 5. ‘Nachgeburt von Kuh und Pferd’,  Hmen, 2: WO-Sa, 3: vereinz. n/mittleres/sö elbostf., 4: verstr. w/mittleres anhalt. – 6. ‘regionaltypische Kleidung’, auch ‘Kleidermode’ 3: Wb-Holzl 78.
Lautf.: Dracht, [drat] vereinz. nwaltm., verbr. brdb. elbostf.; Tracht, [trat] vereinz. n/mittleres nd., verstr. s nd. omd.; [drad] BE-Gü He, verbr. anhalt.; trcht Mda-Sti 2.
Drge f. 1. dass. wie  Drgbre, 2: verstr. ZE, 3: vereinz. w elbostf., 4: Wb-Ak 171, Wb-Be. – 2. ‘meist leiterartiges Tragegestell zum Transport von Mist’, wird von zwei Personen getragen,  Messbörge, 2: STE-KlSchwa, JE1-Wö, 3: vereinz. HA, WE-Strö, BE-He. – 3. ‘Leichenbahre’ 1: SA-Ch, 2: STE-Je, 3: WO-Ma. – 4a. ‘Tragegestell für zwei Wassereimer’,  2Schande, 1: SA-Dä, 4: vereinz. sö anhalt. (veralt.) – dai mün’n dat Waoda all midd’n Draoch aran haon (heranholen) SA-Dä. – 4b. ‘zwei Eimer Wasser’,  Dracht, 2: verstr. sö JE2 nö JE1, ZE-Stre – ene Dra Woater JE1-Stei. – 5. dass. wie  Drg(e)band 1., 3: Wb-We* 207.
Lautf.: Drage JE1-Wer, vereinz. n elbostf.; Trage JE1-Wö, ZE-Stre, HA-Em Ma; Drae, dre vereinz. w elbostf., Mda-Fuhne 13 (DE-Ca, mittlere Generation); Dra, [dr] vereinz. sö JE2 nö JE1, verstr. ZE, vereinz. w elbostf. sö anhalt. (ältere Generation); Tra, Tr JE2-Kar, JE1-Dö, Wb-Ak 171; Draoge STE-KlSchwa, JE2-War; [dr] BE-He; [tre] Wb-Be; [dr] Mda-Ze (ZE-Roß); [drao] SA-Ch Dä; [dru] STE-Je.
Drg(e)schande f. dass. wie  Drge 4a., 2: GA-Je, 3: QUE-Hau, BE-He.
Lautf.: [dran] QUE-Hau; [dran] BE-He; Drogschann GA-Je.
Drf m. 1. ‘(hölzerner) Griff’, bes. ‘Griff bzw. Kurbel des Handbohrers’ 2: Wb-Altm 41, 3: vereinz. elbostf. – 2. ‘Kurbel am Drehbrunnen’,  1Krickel (n.Z.), 3: BE-He. – 3. ‘starker eiserner Bolzen mit einem Knopf am oberen Ende des Helmholzes’, Schifferspr., ausf. vgl. Sterdmen, 2: Elbschifferspr. 173 (JE2-Mi).
Dsendschn n. dass. wie  Dsendschnken, 2: Kredel 1927,76, 3: BE-He – Witt Dusndschön Hell’ lücht un lacht ... Kredel 1927,76.
Lautf.: Dusndschön Kredel 1927,76; [dzndn] BE-He.
Dwentempel m. dass. wie  Dwentorn, 3: BLA-Ta, BE-He.
Lautf.: Dubentimpel BLA-Ta; [ddembl] BE-He.
Ecke f. 1. ‘Kante, spitzes Ende eines Gegenstandes’ verstr. – Rda.: an all Eckng un Kand’n ‘überall’ SA-Dä; n allen ekken un ennen dass., Wb-Nharz 50. – 2a. ‘Winkel eines Raumes’, auch ‘(letztes, spitzes) Stück einer Fläche’ verstr. – ... junk nuh mit seinen Koffer in de Ecke un kramte drin rum. Heese 21919,111; In de eine Ecke von’n Garen, op’n Komposthupen ... Wedde 1938,20. – Volksgl.: Die E. eines Ackers oder eines Raumes sind gegenüber einem Zauber anfällig, aber auch für Zauberhandlungen geeignet. Bei Beginn der Getreideernte nehmen die Mäher aus einer E. des Feldes einige Ähren, die zusammen mit Feldblumen an der Sense befestigt werden. Gegen Raupenbefall umgeht man das Kohlfeld, lässt aber eine E. frei, aus der die Raupen herauskriechen können. Sind Haustiere behext worden, kehrt man den Schmutz aus allen vier E. in die Mitte zum Räuchern. Vk-Anhalta 329. – 2b. ‘durch einen Vorhang abgetrennter Kleiderbehälter in einer Zimmerecke’ 4: Wb-Be. – 2c. ‘Stelle, an der zwei Straßen zusammenstoßen, Straßenecke’, auch ‘Biegung, Krümmung eines Verkehrsweges’,  Bgen, verstr. – n te Ecke wrtich uff tiche Wb-Be; ... as he sou um de Eck herümmer lep ... Matthies 1903,2; Rda.: um Eck bringn ‘heimlich verstecken’ SA-Win; was um de Ecke brengen ‘etw. vernichten, verlieren, unbrauchbar machen’ Wb-Ak 50; um de Ecke hilpen ‘töten’ HA-Oh; um de Ecke gahn ‘sterben’ JE1-Bu. – 2d. ‘innere Uferseite einer Flusskrümmung’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 414 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), 4: a.a.O. 414 (CA-Ak). – 2e. auch in der Verbdg.: slimme Ecke(n) ‘Ausschlag, Entzündung am Mund’, bes. in den Mundwinkeln,  Kibbeke(n), 2: vereinz. sö Altm. sw JE2, JE1-Bu GrLüb, vereinz. s mbrdb., 3: BE-He, 4: vereinz. w anhalt. – 2f. in der Verbdg.: fle Ecken dass., 2: vereinz. mittlere Altm. – 3. ‘Gegend’ – der Wind kimmed aus de kalde Ecke (von Norden) 4: Elbschifferspr. 436 (CA-Ak). – 4. ‘(Weg-)Strecke’ 1: SA-Dä, 2: vereinz. Altm., 3: vereinz. elbostf., 4: Mda-Sti 141, Wb-Ak 50, Wb-Be – dat is ne Ecke wech Wb-Holzl 81; ick wer noch gärn ’n Eck metgaon, hebb öäwer keen Tied STE-Wa. – 5. ‘(längere) Zeitspanne’ 2: vereinz. Altm., 3: Wb-Nharz 50, 4: Mda-Sti 141 – ne ekke teblben Wb-Nharz 50; ’t iss all’n Eck Jaor hr Wb-Altm 45.
Lautf.: Ecke, [ek]; außerdem: [eg] vereinz. anhalt.; Eck, [ek] vereinz. nwaltm., verstr. n/mittlere Altm.; Äcke Heimatkalender-Ze 1964,91 (ZE-Ze), DE-Ho; [k] SA-Rist; Dim.: eckchen Mda-Sti 141, [ekn] Wb-Be; ekkelken Wb-Nharz 50.
Erne f. 2: vereinz. OST, verstr. ö/s GA (n der Ohre) n STE CALV, HA-Sa, verbr. sö Altm. mbrdb., 3: verbr. elbostf., 4: verbr. omd. 1. ‘Ernte(zeit)’, vgl. Aust, bezogen vor allem auf die Getreideernte – in de Ährn JE2-Gü; eirn sick datt vorrsüht, is dee Eern all rann HA-Eim; jedsd jn mer inne orn BE-He; de Ärnde is nau balle vorbei ZE-Mü; ... un reden von diß un von jenns, in’n Summer ewwer de Ärnte ... Heese 21919,100; ... van der vasten wente to der erne, dat men dat koren sniden scholde. 1316, Schöppenchr-Ma 186. – Brauch: Die Verwendung von Maschinen bei der E. hat zwar die Arbeit sehr erleichert, drängte aber zugleich das vielfältige Brauchtum zurück, das bereits in der 1. Hälfte des 20. Jhs. nur noch in Resten greifbar war. In versch. Orten legte der Gemeindevorsteher nach vorheriger Prüfung des Getreides den Termin der E. fest. Brauch-wAltm 91 (SA-Roh), Vk-Anhalta 275 (ZE). Am Abend vor dem Erntebeginn richtete der Bauer ein gemeinsames Festessen aus. Brauch-wAltm 91 (SA-Dam Se). Der Beginn der E. wurde feierlich begangen, indem man sich zu einem Gottesdienst versammelte, in dem der Geistliche Segensworte sprach. verstr. Altm., Vk-Anhalta 277. Anschließend bestiegen die Mäher und Binder(innen), die mit Sträußen und bunten Bändern geschmückt waren, die ebenfalls verzierten Erntewagen und fuhren singend zum Feld. verstr. Altm. Jeder Mäher erhielt von dem Mädchen, das hinter ihm das Getreide auflas, einen Blumenstrauß (Vk-Altm 239) oder ein rotseidenes Band, das er während der E. am Strohhut trug (Vk-Anhalta 276). In Teilen Anhalts gingen dagegen die Schnitter schweigend auf das Feld. a.a.O. 276. Vor dem Beginn der Mäharbeiten hielt dort der erste Schnitter eine kurze Ansprache, deren Form häufig vorgegeben war, erbat Gottes Segen und machte ein Kreuz über der am Abend zuvor gedengelten Sense (zum Aufbau  Seiße). Vk-Harz 8,78 (QUE-Wa), Vk-Anhalta 275 und 277. Es durfte erst dann mit dem Mähen begonnen werden, wenn dieser den ersten Schnitt getan hatte. verstr. Altm., Vk-Harz 8,78. Hinter den Schnittern gingen die Frauen her, die das gemähte Getreide zusammenrafften und ablegten bzw. aufnahmen, um es zu Garben zu binden, die wiederum in bestimmter Anzahl zusammengestellt wurden. verstr. Die Mahlzeiten spielten bei dieser körperlich anstrengenden Arbeit eine große Rolle. Zu diesem Zweck wurden vom Schlachten Schinken und besonders hochwertige Würste aufgehoben, Hammel geschlachtet, Kuchen gebacken usw. Kost-Ma 75, Vk-Anhalta 276. Als Getränke kamen kalter Malzkaffee, (Braun-)Bier und auch Schnaps mit auf das Feld. verstr. Gegen 9 Uhr gab es ein zweites Frühstück mit vorw. Brot, Wurst und Käse. Ein warmes Mittagessen wurde auf das Feld gebracht, nur slt. nahm man die Mahlzeit im Haus ein. Zu den gereichten Gerichten gehörten u.a. Hammelbraten, gebratene Schinken dazu Kartoffel- oder Hirsebrei (Vk-Anhalta 276 – ZE), Hühnersuppe mit Klößen, Fleisch und Kartoffeln oder auch Milchreis (Bewohner-Altm 2,266). Nach dem Mittagessen wurde eine Ruhepause eingelegt und dann bis zum späten Abend weitergearbeitet, unterbrochen nur von der Vesper, bei der zwischen 16 und 17 Uhr Brot, Wurst oder auch Pflaumenmus verzehrt wurden. verstr. Das Abendbrot, das es erst nach der Rückkehr vom Feld gab, bestand aus Biersuppe, Rührei, Tiegelwurst. Vk-Anhalta 276. Besuchte der Bauer oder eine andere Person zum ersten Male das Feld, wurde er gebunden, wofür er sich bes. durch Zahlung von Geld lösen musste (vgl. binden 2.). verstr. Altm., Vk-Harz 8,78. Nach der Ernte herrschte überall Freude, die schwere Arbeit überstanden zu haben, kurz nach dem Schneiden der letzten Halme wurde der  Ernekranz 1. bzw. die  Ernekrne 1. gebunden, der/die nach der Ankunft des letzten Fuders im Gehöft dem Herrn überreicht wurde. verstr. Zum Erntefest  Ernekranz. – Volksgl.: Der günstigste Tag für den Beginn der E. ist der Sonnabend (Abergl-Ma 246 – WO-Ol, Vk-Anhalta 277), daneben auch der Dienstag oder Donnerstag (a.a.O. 277). Um Geister fern zu halten, wurden die Kirchenglocken geläutet. Vk-Anhalta 277. Die erste Garbe musste von einem jungen Mädchen gebunden werden, weil sonst kein Glück auf der Familie ruhte. Vk-Harz 8,78. Einen Rest des Getreides ließ man als Zuflucht für den Erntegeist stehen. verstr. In den zuletzt gemähten Halmen sitzen angeblich Gestalten, nach denen auch die zuletzt gebundene Garbe benannt ist: u.a.  Foss 3a., Hne 2., Kter 2., Olde 4., Wulf verstr., vgl. bes. ADVk Kt. 91 und 92. Diese Garbe ist bes. groß und dick (ADVk Kt. 91 – vereinz. ö Altm. s elbostf.), wer sie bindet, muss einen Trunk ausgeben (a.a.O. Kt. 91 – Einzelbelege SA ZE) oder wird ein Kind zur Welt bringen (a.a.O. Kt. 93 – vereinz. mittlere Altm.). Halme daraus werden zum Binden des Erntekranzes verwendet. vereinz. elbostf. Beim Einfahren des ersten, bes. geschmückten Erntewagens wurden Knechte, Pferd und Wagen mit Wasser begossen. Vk-Harz 8,79, Vk-Anhalta 280. Um das Getreide vor Schädlingsbefall zu schützen, musste das Tor geschlossen werden, sobald das Gespann auf dem Hof eingetroffen war. WO-San. Aus diesem Grund sollte das erste Bund, das in die Scheune kam, dort liegen bleiben, wohin es gefallen war oder man zog einige Halme heraus, die gebunden und anschließend in jede Ecke getragen wurden. Vk-Anhalta 280 (DE-GrKü). Anderenorts stapelte man die ersten drei Bunde kreuzweise übereinander. a.a.O. 280. – 2. ‘Gesamtheit des Ertrags von angebauten pflanzlichen Produkten’ – die Ärn diss Joar iss gut CA-Lö.
Lautf.: Erne JE2-Go Pap; Ä(h)rne vereinz. s JE1, verstr. ZE, vereinz. anhalt.; Earne ZE-Nu; äarne, [arn] Mda-Ze (vereinz. ZE), Mda-Ro; Äarn, [arn] ZE-Göd, Vk-Unterharza 36; Äerne Heimatkalender-Ma 1932,45 (JE2-Vie); [arn] Mda-Ze (ZE-Stre); E(h)ren WO-Be, vereinz. HA mittleres elbostf., WE-Heu, BLA-Ben, QUE-Ga; Ehern HA-All; E(h)rn vereinz. s GA (n der Ohre), WO-Wo, verstr. s WO, sonst vereinz. ö elbostf., verbr. nw elbostf. OSCH, verstr. WE, BLA-Hei; ern, ern HA-Oh, Id-Eilsa 60; Erent WE-Schau; Ähren, ëren JE1-Mo, WO-Li, WA-KlWa, Wb-Nharz 51, CA-Atz Kü, BA-Ha; [rn] Brugge 1944,66 (GA-Miest, vereinz. nö HA); Ä(h)rn, [rn] (OST, nö GA: [n], s Altm.: [n], anhalt.: [rn]) OST-De Gies, vereinz. ö/s GA (n der Ohre) CALV, HA-Sa, verbr. sö Altm., vereinz. s JE2, verbr. w/mittleres/s JE1, ZE-Dor, verstr. n/sö elbostf. WA, vereinz. OSCH sw elbostf. nthür., verbr. anhalt. (außer ö Rand); Iern, ern OSCH-Di Schl, vereinz. nw WE; Ernte (anhalt.: [ernd]) vereinz. JE1, ZE-Eich, WA-KlGe, CA-Ca, BE-Gü, BA-Sil, verstr. w/mittleres anhalt., DE-Ra; E(h)rnt, Eernt Mda-Ost 46 (OST-Me), Firmenich 1854,124 (OST-Hav), OSCH-Ad, vereinz. nw WE, QUE-Que; Eernde BLA-Brau; Ärnte JE1-Schor, vereinz. BLA, Heese 21919,100; Ä(h)rnt, [rnt] vereinz. ö GA (n der Ohre), verstr. STE, JE1-Walt, WE-Da, BA-Ha, vereinz. KÖ, DE-Ra; Ärnde vereinz. ZE DE; Arnte, [arnt] (anhalt.: [arnd]) JE1-Schor, verstr. ZE, vereinz. n CA, BA-Ha, verbr. BE, verstr. KÖ DE; rnte, rnt Mda-Sti 28.
Fselswn n. 1a. ‘nur zur Zucht und nicht zur Mast bestimmtes männl. Schwein’ 2: Wb-Altm 49, Bewohner-Altm 2,87. – 1b. ‘junges, fleischiges Schwein’, von der Entwöhnung bis zu einem Alter von einem halben Jahr,  Polk, 1: SA-Dä, 2: vereinz. Altm., 3: BLA-Brau, BE-He. – 2. ‘unsauberer, schmutziger Mensch’, Schimpfwort,  Farken, 3: BLA-Brau.
Lautf.: fselschwn BLA-Brau; Faoselswin, -swn, -schwien vereinz. Altm.; [fzlwain] BE-He; [faozwn] SA-Dä.