anhren Vb. 1a. ‘etw. aufmerksam (bis zu Ende) hören, zuhören’ 1: SA-Dä, vereinz. Altm., Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie), 3: vereinz. n/w elbostf., 4: vereinz. anhalt. – ... ick höre mick datt ’n Schuer (ein Weilchen) mit an Hbl-Ohre 1928 Nr. 1/Wöhlbier (HA-Eim); dai Schpektaok is doch ga-a nich antohoian SA-Dä; “... wenn wi uns Dine Quasseleien annehürt hem’, dänn kannst Du Di ok uns’ anhürn.” Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie). – 1b. in der Verbdg.: wat anthren gwen ‘jmdm. tüchtig die Meinung sagen’ 3: Sprw-Börde, Wb-Nharz 13. – 2. ‘angehören, zugehören’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 13, 4: Wb-Ak 19 – wne hrscht d denn n? ‘zu welcher Familie gehörst du denn?’ Wb-Nharz 13.
Lautf., Gram.: anhör(e)n, -hoer’n vereinz. n elbostf., Sprw-Börde; höre an 1. Sg. Präs. Hbl-Ohre 1928 Nr. 1/Wöhlbier (HA-Eim); höre an 3. Sg. Prät. Klaus 1936,28; hört an Imp. Pl. Matthies 1903,12; [antohoin] Inf. mit zu SA-Dä; anhürn Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie); hürt an 3. Sg. Präs. Pohlmann 1905,21; anhüürt Part. Prät. Francke 1904,19; -hierte 3. Sg. Prät. Wäschke 61915,2; -hr’n Spr-Maa 437 (JE1-Ran); heerte an 3. Sg. Prät. Heese 21919,13; nhren Wb-Nharz 13; [nhrn] Wb-Be; nhr’n Wb-Ak 19.
ankken Vb. (refl.) ‘(sich) jmdn., etw. ansehen, anschauen’, vgl. ankucken, 1: verbr. nwaltm., 2: verbr. brdb. (außer ZE), 3: verbr. n elbostf., verstr. ö elbostf., vereinz. WE, Wb-Nharz 13, 4: CA-Brei – Alle kiekten sick an, ... Rauch 1929,15; Hä keek mi an, un ick keek em an. Heimatkalender-Je 1927,121 (JE2-Vie); hä kek’n janz verdattert an JE2-Gü; ... wie me-i d’ Inspektor von d’ Got gistern vörtellt hat, will he morren na Berlin reisen un sick d’ landwirtschaftlich Utstellung ankieken. Heimatkalender-Ma 1931,84 (Altm.); In mienen ganzen Leem’n kieke ick jüch nich wer an. Rauch 1929,18; kieke dik dat mal an! WA-Re; Rda.: Se kiken dät an as de Koh dät näi Dar (Tor). ‘Sie sind verwundert.’ Bewohner-Altm 1,345.
Lautf., Gram.: Inf.: ankiek(e)n, -kk(e)n; außerdem: nkken Wb-Nharz 13; 1. Sg. Präs.: kieke an Rauch 1929,18; 2. Sg. Präs.: kickst an Firmenich 1854,121 (OST-See); 3. Pl. Präs.: kiken – Bewohner-Altm 1,345; Imp. Sg.: kiek – verbr. nwaltm. brdb. (außer ö JE1 ZE), verstr. ö JE1, verbr. s GA, Lindauc o.J. 32, WE-Ri; kieke – verbr. n elbostf. (außer s GA), verstr. ö elbostf.; - anne HA-Ba Schw; - ahn/aan HA-Eil Uep, vereinz. n CA, CA-Brei; - oan CA-Bie Pö; kek an WE-Abb; ke-ik - WE-Hor Is; [kik an] SA-Dä; 3. Sg. Prät.: keek an Pohlmann 1905 ff.,125 (OST-GrRo), Hausfr-Altm 1929,24 (STE-KlMö), Heimatkalender-Je 1927,117 und 121 (JE2-Vie); kek’n - mit Enklise des nachfolgenden Personalpron. m. Akk. JE2-Gü; 3. Pl. Prät.: kiekten - Rauch 1929,15; Part. Prät.: annekiekt Heimat-Ohre 1922/ Wöhlbier (HA-Eim).
ankmen Vb. 1. ‘ankommen, eintreffen’ 2: vereinz. Altm. JE2, 3: vereinz. elbostf., 4: vereinz. w anhalt. – ik kme freu an HA-Oh; August ist Dienstag annekomen ... JE2-Bö; ... de Vie’schen (Bewohner von Viesen) wiern bekannt davör, dät se beit Füer ümmer tue späede ankiemen. Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie); Rda.: is wat Kleines anekommen ‘ein Kind ist geboren’ Sprw-Börde. – 2. ‘anfangen, beginnen’ – dat Fa hat anko’m up Bannaias Hoff 1: SA-Dä. – 3a. ‘eine Anstellung finden’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 14, 4: Wb-Ak 20 f. – Kannste denn nich uf de Schiffbauereie nkom’m? a.a.O. 21. – 3b. ‘einen Mann finden, heiraten’ 3: Wb-Nharz 14. – 4. ‘erreichen, heranreichen’ 3: a.a.O. 14, 4: Wb-Ak 21 – ... d stt z ville Brack (Gerümpel) dorvr, d kannich nich nkom’m. a.a.O. 21. – 5a. in der Verbdg.: einen grof nkommen ‘jmdn. heftig anfahren, schelten’ 3: Wb-Nharz 14. – 5b. ‘jmdn. anfassen, berühren’, auch ‘schlagen, prügeln’,  verhauen, 2: Hagen 1957,327, 3: Sprw-Börde, Wb-Nharz 14, 4: Wb-Ak 21 – Van Jungkerls woll’ he sick nich gern ankaom laten. Hagen 1957,327. – 6. ‘Anklang, Widerhall finden’, auch ‘etw. erreichen’ 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 20, Krause 1964,119 – Jejn de messerscharf jebiejelte Lanke kommt heite keene Knickerbocker mehr an. a.a.O. 119; schne nkommen iron. ‘irgendwo übel empfangen werden’ Wb-Nharz 14. – 7. ‘einer Sache/jmdm. beikommen, etw. ausrichten’ 3: vereinz. w elbostf. – Rda.: dene kann man nich ankomen ‘er lässt sich nicht bestechen’ Wb-We 7. – 8a. ‘befallen, ergreifen, überkommen’ 2: Matthies 1903,37, Hausfr-Altm 1928,94 (Kredel), ZE-Roß, 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 21 – Wenn’t mick ok mal’n betchen släperig ankommen dehe, ... Rauch 1929,108 f.; wemman diche so quasseln heert, kann een je’t Kackern ankomm ZE-Roß; Dreesen (RN Andreas) kann ja watt annekomen (zugestoßen) sien. Hbl-Ohre 1924 Nr. 77/Wöhlbier (HA-Eim). – 8b. refl., in der Verbdg.: sik’t nich ankmen lten ‘sich etw. nicht anmerken lassen’ 3: HA-Oh. – 9. ‘von jmdm./etw. abhängen, von Bedeutung sein’ 3: vereinz. n/w elbostf., 4: Wb-Ak 21, Heese 21919,72 – Wuroppe ett freuher annkomen dei, datt werrd ja nich mehr beacht. Heimat-Ohre 1922/Wöhlbier (HA-Eim); Rda.: ... dat kümmt op ne Mark nich an! Rauch 1929,38; hei lett et dropp ankmen ‘er wartet ab, wie sich eine Sache entwickelt’ HA-Oh.
Lautf., Gram.: Inf.: an(n)komen, -kmen vereinz. w elbostf.; ankemen HA-Oh; -kom’, -kaom Hagen 1957,327, Hausfr-Altm 1928,94 (Kredel); [anko] SA-Dä; ankommen Rauch 1929,109, Sprw-Börde; -komm ZE-Roß; nkommen Wb-Nharz 14; nkom’m Wb-Ak 20, [nko] Wb-Be; 3. Sg. Präs.: kommt an Krause 1964,119; kömmt - JE2-Sy; ankummt Lindauc o.J. 15; kummt ahn a.a.O. 9; kummet an HA-Oh, Wb-We 7; kümmt - Wb-Altm 206, Rauch 1929,38; kimmt - Sprw-Börde; kimt n Wb-Nharz 14; [gimd n] BE-Dro; kimmet an Heese 21919,72; - n Wb-Ak 20; 3. Sg. Prät.: kamm an Matthies 1903,37, Pohlmann 1905,82; ankamp Heimatkalender-Be 1936,155; -kom Hausfr-Altm 1929,24 (STE-KlMö); 3. Pl. Konjunk. Prät.: -kiemen Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie); Part. Prät.: an(n)ekomen, -kmen JE2-Bö, Hbl-Ohre 1924 Nr. 77/Wöhlbier (HA-Eim), HA-Oh; aanekoomen OSCH-Hor; anekommen Sprw-Börde; an e komm’n Rauch 1929,25; anjekommn Krause 1964,134; nekommen Wb-Nharz 14; njekom’m Wb-Ak 20.
Anlp m. 2: Wb-Altm 225, Heimatkalender-Je 1927,120 (JE2-Vie), 3: vereinz. w elbostf., 4: vereinz. anhalt. 1. vorw. in der Verbdg.: Anlp nmen – a. ‘durch Laufen Schwung holen’ – ... un namm en mächtigen Anloop ... Heimatkalender-Je 1927,120 (JE2-Vie). – b. ‘einen (erneuten) Versuch unternehmen’ – Vater Hoppe nahmp immerma an Anloof, de Krankenschwester anzusprechen, ... Heimatkalender-Be 1936,156. – 2. in den Verbdg.: – a. dat Mäken hat Anlp ‘das Mädchen ist begehrt, umworben’ 3: Wb-We 7. – b. de Jäger hat Anlp ‘der Jäger findet viel Wild zum Abschuss vor’ 3: a.a.O. 7.
Lautf.: Anloop, -lp; außerdem: n- Wb-Nharz 14; Anlop Id-Eilsa 48; -loof vereinz. anhalt.
anmken Vb. 1. ‘etw. anbringen, befestigen’ 1: SA-Dä, 2: JE2-Scho, 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 21, Wb-Be – Rda.: hest d dat lsemkt, mostet k wedder nmken Wb-Nharz 14. – 2a. ‘Feuer im Ofen anzünden’ 1: vereinz. n nwaltm., 2: vereinz. OST ö STE, verstr. s Altm. (außer n GA), JE2-Go Scho, 3: verstr. elbostf., 4: vereinz. anhalt. – Bakngrinne (Birkenrinde) brännt k grn tum Fa anmkng schn JE2-Scho; Na, Willem Peinicke hale en Arm vull Splittern un make Füer an. Lindauc o.J. 22. – 2b. ‘eine Lampe einschalten, anzünden’ 4: Wb-Ak 21, DE-Ca – Licht machen Wb-Ak 21. – 2c. ‘die Pfeife anzünden’ – Ick moake mi arhaupt irst ’ne Pipe an. 2: Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie). – 3. ‘etw. einem Gericht hinzufügen’, bes. Salz, 3: HA-Oh, Wb-Nharz 14. – 4a. dass. wie  anlnen 2., auch ‘zumachen, schließen’ 3: Sprw-Börde, Wb-Nharz 14, 4: Wb-Be – Türn anmaken Sprw-Börde.
Lautf., Gram.: anmaken, -mken vereinz. elbostf.; make an 3. Sg. Prät. Lindauc o.J. 22; annemakt Part. Prät. Spr-Asch 19; [anmk] SA-Ev; nmken Wb-Nharz 14; [anmkn] vereinz. elbostf.; [-mk] JE2-Scho, HA-NHa; [-mkn] CALV-Uth Zo; [-mk] SA-Ku, vereinz. OST ö STE s Altm. (außer n GA); [-maok] SA-Dä; anmoaken JE2-Go; moake an 1. Sg. Präs. Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie); am’moak’n Spr-Maa 437 (WA-Eg); nmaoken Vk-Ask 70; anmachen CA-Ba, vereinz. anhalt.; (n)- Wb-Ak 21, [(n)man] Wb-Be; [m n] Imp. Sg. DE-Ca.
anrken Vb. 1. ‘eine Zigarre, Zigarette oder Pfeife anzünden und zu rauchen beginnen’ 2: Heimatkalender-Ma 1932,47 (JE2-Vie), 3: Id-Eilsa 48, 4: Wb-Ak 22 – Weil hä keene Striekhölter bei sich harre, wolle hä von’t Füer en glimmendet Stücke Holt krien un doadran de Piepe wedder anrooken. Heimatkalender-Ma 1932,47 (JE2-Vie). – 2. in der Verbdg.: hei hat sek einen aneroeket ‘er ist betrunken’,  dn, 3: Id-Eilsa 48.
Lautf.: anrooken Heimatkalender-Ma 1932,47 (JE2-Vie); -roken Id-Eilsa 48; nrchen Wb-Ak 22.
anschirren Vb. wie Standardspr., 2: vereinz. mbrdb., 3: verstr. elbostf. – Schürrt de Päere an! Heimatkalender-Ma 1932,45 (JE2-Vie).
Lautf., Gram.: anschirr(e)n vereinz. w elbostf.; -e- vereinz. elbostf.; -o-, [anorn] Spr-Maa 438 (JE1-Ran), Mda-Ma 70 (JE1-Pre Ran, CA-Gli); [-urn] a.a.O. 70 (JE1-Dan Prö, ZE-Dor); nscharn Wb-Nharz 15; [nscharn] QUE-Di; schärre ahn Imp. Sg. Vk-Unterharza 63; anschörren OSCH-Ba; -schürr’n Spr-Maa 438 (WO-Ol, JE1-Ran); schürrt an Imp. Pl. Heimatkalender-Ma 1932,45 (JE2-Vie); nschürren WE-Wa Zi; anschren OSCH-De.
Ansn n. 1. ‘Aussehen, äußeres Erscheinungsbild’ – dat mken is fon keinen schlechten nsein 3: Wb-Nharz 16. – 2. ‘Hochachtung, Wertschätzung’ 2: Heimatkalender-Ma 1930,84 (JE2-Vie), 3: vereinz. elbostf. (außer sö), 4: Wäschke 61915,110, Krause 1964,101 – der kricht nie Anseihen Sprw-Börde; Ok bei Amtmann Lösch ... stund hä in Ansiehn. Heimatkalender-Ma 1930,84 (JE2-Vie).
Lautf.: Ansähn Wäschke 61915,110, Krause 1964,101; -sein HA-Oh, Id-Eilsa 48; -seihen Sprw-Börde; nsein Wb-Nharz 16; Ansiehn Heimatkalender-Ma 1930,84 (JE2-Vie).
ansetten Vb. 1: SA-Dä, 2: Heimatkalender-Je 1937,77 (JE2-Fi) und 1923,95 (JE2-Vie), Mda-nwJe1b 64 (JE1-Ih), 3: vereinz. n/w elbostf., 4: vereinz. anhalt. 1. ‘etw. für eine bestimmte Tätigkeit in die entsprechende Lage, Stellung bringen’ – D rchste s nich nuf, der Zacken is zu hk, d mußte anne Letter nsetzen. Wb-Ak 23; Denn sette hei nochmal sienen Buddel an ... Rauch 1929,75; Rda.: dat Dier sett’t kaine Snute an ‘das Tier frisst nicht’ Wb-Holzl 55; ... un setzte de Schparsäje an. ‘er stellt weitere Geldausgaben für einen bestimmten Zweck ein’ Krause 1964,125. – 2. ‘etw. irgendwo anfügen und befestigen’ – most n’ betten unn’n an’t Kled ansetten HA-Oh. – 3. ‘etw. irgendwo ablegen, an etw. legen’ – dai Boddafaog (Kohlweißling) sett an Keo (Kohl) dai Riup’m an SA-Dä. – 4a. ‘mit etw. anfangen, beginnen’ – Ich hawwe all an prm njesetzt, awwer ich kre’n Brf nich fartich, ... Wb-Ak 23. – 4b. ‘an einer bestimmten Stelle beginnen, einsetzen’ – hr hemme jistern neset Ausspruch, wenn man beim Rodeln wieder an der selben Stelle abfahren will, Wb-Nharz 16. – 5a. ‘hervorbringen, ausbilden’, von Trieben, Knospen und Früchten – ... dät de Plumenböme so schön ’eblöht un ok guet anneset’t harrn, ... Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie). – 5b. ‘dick, fett werden’, bes. von Schlachtvieh. – 5c. ‘etw. Unerwünschtes ausbilden’ – de Kese hat Schimmel anesett HA-Oh. – 6a. ‘etw. auf einen bestimmten Zeitpunkt festlegen, anberaumen’ – Han se denn de Hochzeit all njesetzt? Wb-Ak 23. – 6b. ‘veranschlagen, taxieren’ – te fl, te wenich nsetten Wb-Nharz 16. – 7. ‘etw. zum späteren Verbrauch anrühren, mischen’ – w hett hte bend ne Ble anesett HA-Oh. – 8. ‘durch zu starke Hitze am Boden eines Kochtopfes ansetzen’, von Speisen – De Arrewessen (Erbsen) han sich njesetzt Wb-Ak 23. – 9. ‘übel nachreden’.
Lautf., Gram.: ansetten Wb-Holzl 55, HA-Oh, [anzetn] MdanwJe1b 64 (JE1-Ih); [zet an] 3. Sg. Präs. SA-Dä; sette an 3. Sg. Prät. Rauch 1929,75; anneset’t Part. Prät. Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie); ansettt Part. Prät. a.a.O. 1937,77 (JE2-Fi); nsetten Wb-Nharz 16; setzte an 3. Sg. Prät. Krause 1964,125; nsetzen, [nsetsn] Wb-Ak 23, Wb-Be.
anspannen Vb. ‘(ein) Zugtier(e) vor etw. spannen’ 1: verstr. nwaltm., 2: verstr. Altm., JE2-Scho, Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie), 3: verstr. elbostf., 4: vereinz. anhalt. – ... de Bure spanne siene beiden Päre an ... Rauch 1929,8; schpanne de Ossen an! JE2-Scho; Rda.: de spannt dat Perd bin’n Schwanze an ‘er fasst eine Sache falsch an’ WA-Re.
Lautf., Gram.: Eine genaue Darstellung hinsichtlich der Palatalisierung von -s- der Konsonantenverbdg. -sp-, -st- ist hier und bei den folgenden Lemmata aufgrund der Laienschreibung nicht möglich. Nichtpalatalisierte Formen sind im äußersten Westen des Bearbeitungsgebietes anzunehmen: ans(ch)pannen, -s(ch)pann’n, -spann’, -spann’, [anspa], [-pa]; außerdem: nschpannen Wb-Nharz 10; nspan’n Wb-Ak 23, [npa] Wb-Be; [ban n] Imp. Sg. DE-Ca; anspännen Wb-Holzl 55 (HA-Eil); -spennen HA-Oh.