Arfsltel m. ‘geerbter Hausschlüssel’ 2: Vk-Anhalta 323 (ZE-Bra Stri), 3: vereinz. w elbostf., 4: Vk-Anhalta 323, Brauch-Anhalt 54 – Brauch, Volksgl.: Der A. wurde auf versch. Weise verwendet, um einen Dieb zu ermitteln. Er wurde so zwischen die Seiten einer  Arfbbel gesteckt, dass der Schlüsselring sichtbar blieb. Nachdem das Buch verschnürt war, hob der das Orakel Befragende es am Schlüsselring empor und nannte nacheinander in formelhaften Wendungen die Namen der Verdächtigen. Bewegte sich das Buch, war der Schuldige gefunden. Der A. konnte auch neben einem Glas an einem langen Faden hängend Auskunft geben. Schlug er bei einer gestellten Frage an das Glas, galt diese als bejaht. Vk-Anhalta 323. Silvester wurde durch den Schlüsselring des A. Blei ins Wasser gegossen, um aus den so entstandenen Gebilden die Zukunft vorherzusagen. BLA-Brau.
Lautf.: Arfslöttel HA-Oh; -schlettel Wb-Nharz 17, BLA-Brau.
Arfte f. PflN 1. ‘Erbse’, bes. die Frucht, verbr. – Erften utpaalen Id-Altm; dick Erften met Speck Mittagsgericht, OST-Ost; wie äten hüte Arften JE1-Scha; kannste mich inne rwessen a Schticke Wurscht rinschneiden? BE-Grö; “Up mine Heimoathen hewwe ick ens Erwten ’esät, ...“ Heimatkalender-Je 1923,94 f. (JE2-Vie); Rda.: klappert, wie de Arfte in Potte von jmdm. gesagt, der redegewandt seine Ware feilbietet, Sprw-Börde; hei is bange w de Arfte in’n Potte ‘er ist sehr ängstlich’ BLA-Brau; Sprw.: ne blinne dwe fint k ne arfte Spr-Maa 441 (WO-Ol); dree Arften in de Schöttel makt mehr Lärm as wenn se vull is HA-NHa; Rätsel: wo (wie) kümmt’n Ärvt wer’d Woater? – rund, STE-Wa;Hans Pralle
Fällt von’n Stalle,
Will ween’n,
Un hat keen Oegelkn.
– die Erbse, Lieder-Ma Nr. 394 (HA-Sa);
Kinderlied:Plück, plück Ärften
Wenn de Panmann km
Un slg uns um de Bn,
Ach wo woll’n wi wn.
Wb-Altm 7.
– Volksgl.: Um ein Aufpicken frisch gelegter Samen der A. durch Hühner oder Tauben zu verhindern, nimmt man vor dem Legen, das schweigend erfolgen muss, drei Samen in den Mund, die am Ende der Arbeit in ein offen gelassenes Loch gespieen werden müssen. Bewohner-Altm 2,288. A. sollen zwischen elf und zwölf Uhr gelegt werden, um Maden fern zu halten. Brauch-Anhalt 59 (HA-Hi). – 2. in der Verbdg.: wille arfte ‘Bärenschote’ 3: Wb-Nharz 17.
Lautf., Gram.: Arfte, [arft] Sg., -(e)n, [-()n] Pl. OST-Bert, vereinz. n WO, verstr. JE1, vereinz. ZE, verbr. elbostf., Mda-Sti 125; arft Spr-Mab 399 (WO-An); Arwten Pl. STE-Ja Wa, JE1-Ge, verstr. elbostf.; Arrefte, Arft OSCH-Di, QUE-Di; A(r)fk(e)n Pl. SA-HDo Mel; [arwst] verstr. ZE; Arwesse, -weße, [arws] Sg., -n, [-n] Pl. vereinz. ZE, QUE-Asch, Dialekt-Ma 4 (CA-We), vereinz. omd.; Arrewesse Wb-Ak 26; Arbse Sg., -n Pl. JE1-Flö Pre, ZE-Buk Jü, vereinz. CA; Arbesse vereinz. CA; [ftn] Pl. SA-Dä; [rwz] vereinz. DE, [rwesn] Pl. Vk-Ask 374; hbsen Pl. BE-La; Aorwessen Pl. CA-Lö, DE-Kle; rweßen Akk. Pl. BE-Grö; Ä(r)ft, [rft] SA-Rist, vereinz. Altm.; Ä(r)ften, [ärftn] Pl. SA-Dre, vereinz. ö Altm. JE2, JE1-Wo; Ä(r)wten Pl. vereinz. nwaltm. ö Altm., JE2-GrMa; Ärfk Sg., -n Pl. vereinz. nwaltm.; Äwgnen Pl. SA-Fa; E(r)ften Pl. vereinz. nwaltm., verbr. nbrdb. n mbrdb., vereinz. elbostf.; E(r)wten Pl. vereinz. nbrdb. n mbrdb., HA-Ack; Erfk Sg., -en Pl. vereinz. nwaltm., OST-GrGa Har; Erbesse WA-We; Erwesten Pl. ZE-Brä Sta; Erpis veralt. JE2-Pa; [rft] Pl. JE2-Scho; Ääften Pl. SA-Kun Stö; Äerften Pl. OST-Ze; Eärften Pl. SA-Stei; Eaften Pl. STE-Kre.
Arger m. ‘Unwille, Verdrossenheit’, auch ‘ärgerliche(s) Erlebnis(se), Unannehmlichkeit(en)’ 1: Hausfr-Altm 1930,8 (SA-Die), 2: Pohlmann 1905,68, verstr. ZE, 3: verstr. elbostf., 4: vereinz. omd. – ... an’n jroßen Arjer ... Wäschke 31919,81; arjer inschlukken Wb-Nharz 87; hei hat en Arjer up mek BLA-Brau; mache mich man kn’n Arjer Wb-Be; Reim: Arrejer, Arrejer tull, tull, tull, arrejert sich de Nse vull! rufen Kinder jmdm. zu, der sich ärgert, Wb-Ak 25. – Volksgl.: Hänne bekikken jift Arjer Sprw-Börde.
Lautf.: Arger, Arjer, a-, [arj()r] verstr. elbostf. ZE, vereinz. omd.; Arrejer Wb-Ak 25; [rjr] ZE-Roß; Ärger, Ärjer Hausfr-Altm 1930,8 (SA-Die), Pohlmann 1905,68, Klaus 1936,50, Id-Eilsa 49; Erjer Wb-Holzl 56 (HA-Eil); Erreger OSCH-Di.
Armt f. ‘Bedürftigkeit, Mittellosigkeit’ 3: vereinz. elbostf., 4: Mda-Sti 3 und 16, Wb-Be – saune Amaud hebb ek nu balle noch nich eseien BLA-Brau; Rda.: da is de Armut te Hus ‘sie haben nie etw.’ Sprw-Börde.
Lautf.: Amaud BLA-Brau; Armut, [armt] vereinz. elbostf., Wb-Be; rmut Mda-Sti 3 und 16; rmut, rmt Wb-Nharz 17, BA-Re.
rs m. 1. ‘Gesäß’ verstr. – du lest wedder nich lucker, bett de erst’n Ars vull krist HA-Bee; Rda.: in Marse sien ‘entzwei sein’ Sprw-Eils 39; in Marse hebben ‘aufgegessen haben’ Id-Eilsa 78; wedder Kopp noch Ars von unverständlichem Gerede, HA-Um; s Maul zum Arsche hlen ‘schweigen’ KÖ-GrPa; Das is je w in rsch jewest von einem stark zerknitterten Stück Papier oder Kleid gesagt, Wb-Ak 26; an len Arsch ‘grobe Zurückweisung’ KÖ-GrPa; lick mek in’n rsch dass., BLA-Brau; n’ Oarsch vullhauen ‘jmdn. schlagen, prügeln’ CA-Bru; de Köster schleit de Woch vön Moarß vom Abendläuten am Sonnabend gesagt, STE-Scho; hei hät de Naoäs tauknäpen ‘er ist gestorben’ SA-Ch; hat’n kollen Oarsch ekricht dass., WA-La; sich uffen rsch setzen ‘sehr überrascht sein’ Wb-Ak 26; ’n Ars riskieren ‘wagemutig sein’ Sprw-Eils 38; in rsch kukken ‘neugierig zuschauen’ Wb-Nharz 18; kimmt doch nich ut’n Arsch ‘er kommt mit einer Arbeit nicht voran’ Sprw-Börde; den geit der Arsch mit Grundis ‘er hat große Angst’ a.a.O.; dene geit de Mrs t un in wine Wachtelpipe dass., Wb-We 87; immer forn Marsche lien ‘ständig hinter jmdm. herlaufen, im Wege sein’ Sprw-Börde; einen for’n rse bimmeln dass., Wb-Nharz 18; dähn soll ick woll ’n Arsch utklaihn? ‘er will sich wohl extra bitten lassen?’ OSCH-Grö; einen in’n Ars krupen ‘sich einschmeicheln’ OSCH-Schw; eenen en Loch in Arsch bohren ‘unablässig um etw. bitten’ CA-Sa; einen w in rsch jekrpen sn ‘jmdm. sehr zugetan sein’ Wb-Nharz 18; alles in’n Arsch rin jochen ‘jmdm. alles zukommen lassen’ Sprw-Börde; hei is glks mit’n Mrse rum ‘er ist schnell beleidigt’ HA-Oh; de will schiten un hat nist im Maarsche ‘er will mehr erreichen, als er vermag’ Wb-Holzl 56; kein Himme (Hemd) öwern Mrse hebben ‘arm sein’ Wb-We 87; dat paßt drop wie de Arsch op’n Emmer ‘es passt sehr gut’ BE-Re; dick wart et noch mal vorn Arse bullern ‘dir wird es noch einmal schlecht ergehen’ HA-Oh; Sprw.: wenn’n Noars vöborgt, müttn dörcht Ripp’n schiet’n OST-Schön; du kannst dick dreihen wie du wist, de Ars is ümmer hinn’n WO-Gu; Rätsel: Et hänget an’ne Wand un hat sich en Arsch verbrännt? – de Brapanne. WO-Schn.  TZ: 2Achter Achterdl Achterkastell Achtern rswark Bürzel Gatt Hinderachte Hinderdl Hindere Hindergestell Hinderkastell Hinderste Hindervrdel Hinderwgen Kackarsch Ktel Kiste, weitere Synonyme  P. – 2. ‘Heck eines Kahns’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 163, 315 und 355 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), ZE-Roß, 4: Elbschifferspr. 163 und 315 (CA-Ak), Wb-Ak 26 – Denn kroch dr mich mit seine Nse in mei’n rsch. ‘Dann bohrte sich der Bug eines anderen Kahns in das Heck meines Kahns.’, bei einer Havarie, a.a.O. 26; der Kn jd uf’n rsch ‘der Kahn ist am Heck zu schwer beladen und taucht dort tiefer ein’ Elbschifferspr. 315 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa, CA-Ak); Schdr kwr forn rsch ‘das Steuer mit dem Staken so weit zur Seite drücken, dass das Helmholz völlig über Bord steht’ a.a.O. 355 (JE2-Pa). – 3. ‘Unterseite eines Wurzelstockes’ 3: BLA-Brau. – 4a. ‘unteres Ende des Getreidehalms’ – haug dn Roggen uffen rsch, de lde (liegt er) w hinjeld! 4: BE-Wa. – 4b. ‘unterer Teil der Getreidegarbe’ 3: WA-Neu.
Lautf., Gram.: Ars, rs Nom. und Akk. Sg. WO-Gu, verstr. w elbostf.; -e Dat. Sg. WE-Rok; Aors, O(a)rs, rs Matthies 1912,19 und 27 (SA-Die Se), vereinz. Altm.; A(a)s, s GA-Wed, HA-No, WE-Be; Arsch, - Nom. und Akk. Sg. JE1-Grü, verstr. elbostf. (außer sö), vereinz. omd.; [ar] WA-Neu; sch GA-Da; Aorsch, O(a)rsch, rsch, -, [r] vereinz. Altm., Elbschifferspr. 163, 315 und 355 (JE2-Mi Pa), ZE-Roß, vereinz. ö elbostf. w anhalt., DE-Lau Or; [ar] Mda-Ze (verstr. ZE); Mrs vereinz. sw elbostf.; Marse Dat. Sg. HA-Oh, OSCH-Ba, Sprw-Eils 39; Ms WE-Be, Wb-We 87; Moars, -ß Wb-Altm 8, STE-Scho; Mars Wb-We 87; mrsch Wb-Nharz 123; Maarsche Dat. Sg. Wb-Holzl 6; Marsch Wb-We 10; -e Dat. Sg. Sprw-Börde; Naors, Noars SA-Rist, Wb-Altm 8, Wb-Altm* 49, OST-Sa Schön; Noaers SA-Lüd; Nas Nom. und Akk. Sg. SA-Ost, STE-KlMö Schi; Naoäs SA-Ch.
rt f. 2: vereinz. Altm. JE2, verstr. ZE, 3: verstr. elbostf., 4: verstr. omd. 1. ‘Sorte, Gattung, Gruppe’ – de rt docht nist HA-Oh; unse rt Leite ‘Leute unseres Standes’ Wb-Ak 26; dat is ne rt linse ‘es ist der Linse ähnlich’ Wb-Nharz 18; Der Kronenjunge hadde bloß een Pferd vor seinn Fleescherwa’n, awwer das war anne busundere Art, an Philosophe. Wäschke 61915,16; Rda.: dr is aus de rd jeschln ‘er hat sich negativ entwickelt’ DE-Ca; Sprw.: Art lett von Art nich ‘bestimmte Charaktereigenschaften der Eltern werden weiter vererbt’ WE-Oster. – 2. ‘Anlage, Natur’ – Der Wieweroart is loat (spät) upstoahn un denn en bitschen quaokeln, ... Spr-Altm 15. – 3a. ‘Eigenschaft, Verhalten’, auch ‘Art und Weise’ – det mokt ein jeder up sine Art! JE2-Zo; Uf d rt kummich nich! Wb-Ak 26; up dae rt hest du recht BLA-Brau; Rda.: dat hat keine rt mit’ne ‘er versteht seine Sache nicht’ HA-Oh; det is doch kne rt niche! ‘das gehört sich nicht’ ZE-Roß. – 3b. in der Rda.: rt hebben Ausdruck der Bekräftigung, Verstärkung – Det wimm’lte daa von Mensch’n un Diere rum, det et man so seine Aart ha’e. ‘Dort war ein sehr großes Gedränge.’ Heimatkalender-Ze 1962,90 (ZE-Ze); tr schlkn in te le Lawwe, tasses man sonne rt hadde ‘er schlug ihn sehr heftig’ Wb-Be; ’t geit jo, dat’t man s ’n Aort hat ‘etw. verläuft sehr gut’ Wb-Altm 8.
Lautf.: A(a)rt, rt; außerdem: Aort, Oart, rt, [rt], Ort, rt vereinz. Altm. JE2, ZE-Roß, Spr-Maa 442 (WO-Ol), QUE-Di, vereinz. w anhalt.; [rd] DE-Ca; [art] Mda-Ze (verstr. ZE).
rtlich Adj. 1. dass. wie  rtig 1., 1: SA-Dä, 3: Wb-We 10, BLA-Brau – dai Klaosbiua bringt Nait un Abbn (Nüsse und Äpfel) fer oatlich Kinna SA-Dä. – 2a. dass. wie  rtig 2a., 3: vereinz. s elbostf., 4: Mda-Sti 125 – en rtlijes Frnzen (Frauenzimmer) QUE-Di. – 2b. dass. wie  rtig 2b., 2: Kredel 1929,26, 3: Wb-Nharz 18 – En oartlich Knecht, de socht ’n Burn, De Lon un Bett äm gaf un Brot ... Kredel 1929,26. – 2c. ‘gut entwickelt, kräftig’ – en rtlich bmeken (Bäumchen) 3: Wb-Nharz 18. – 3. ‘merkwürdig, seltsam, sonderbar’, auch ‘schlecht’ 2: vereinz. Altm., 3: vereinz. elbostf. – me is so aordlich GA-KloNeu; dt is jon alichen Buddel (Flasche) STE-KlMö; Was (sei) nich so aortlich ‘benimm dich nicht so sonderbar’ Wb-Altm* 49; der himm’l isso artlich ‘das Aussehen des Himmels verspricht Regen und Wind’ Spr-Maa 442 (vereinz. n CA); de kau melkt sick aartlich (weil Narben an der Zitze sind), Wb-Holzl 57 (HA-Wo).
Lautf., Gram.: a(a)rtlich, rt-; außerdem: aort-, aord-, ort-, rt- vereinz. Altm.; [rtlijs] attr. st. n. Nom. Sg. QUE-Di; [otli] SA-Dä; alichen attr. m. Akk. Sg. STE-KlMö.
Asche f. 1. ‘Verbrennungsrückstand’ verstr. – de Asche jliet (glüht) DE-Or; Asche fr’n ‘die Asche im Handwagen zur Mülldeponie fahren’ Wb-Ak 27; Asche t den ben (Ofen) trecken BLA-Brau; Rda.: er bezieht ungebrannte Asche ‘er wird mit Knüppeln geschlagen, verprügelt’ ZE-KlLei. – Brauch, Volksgl.: de Asche (des Osterfeuers wird) opp’n Acker umher estraut, denn wur watt ... hennkümmt, da wasst alles schöne. Heimat-Ohre 1922/Wöhlbier (HA-Eim). Missliebigen Personen streut man A. auf die Schwelle ihrer Haustür. Brauch-Anhalt 4 (BE-GrMü KlMü). – 2. ‘Geld’,  Zaster, 2: SA-Ben, GA-Fau, JE2-Zo, 3: vereinz. w elbostf., WA-GrOt.
Lautf.: Asche, [a]; außerdem: Asch SA-Dä, vereinz. Altm.; sche Mda-Sti 2. – Gram.: n. belegt SA-Dä.
äschpern Vb. 1. refl. ‘sich mühen, quälen, angestrengt arbeiten’ 2: ZE-Hu, 3: BLA-Brau, 4: Wb-Be. – 2. ‘jmdn. ärgern, necken’,  foppen, auch ‘jmdn. ängstigen, bedrängen’ 3: vereinz. w elbostf., Wb-Holzl 83 (WA-KlWa) – ick wolle sai man espern a.a.O. 83 (HA-Wo, WA-KlWa). – 3. ‘aufgeregt sprechen’ 3: BLA-Bla.
Lautf.: aespern OSCH-Osch; [eprn] ZE-Hu, Wb-Be; espern, [esprn] vereinz. w elbostf., Wb-Holzl 83 (WA-KlWa), Wb-Be; Nbf.: [hesprn] a.a.O. – Etym.: wohl Nbf. zu  äschern 4.
shger m. TiN ‘Eichelhäher’,  Hger, 3: WE-El, Wb-Nharz 71 (BLA-Brau Neu).
Lautf.: Aashäger WE-El; shëjer Wb-Nharz 71 (BLA-Brau Neu); Nbf.: h-scëjer a.a.O. 71 (BLA-Neu).