Dobrun ON, in dem Neckreim: in Dobbrun löppt Woder öwern Tun 2: OST-Me.
dorchrmen Vb. dass. wie  dorchprgeln, 2: OST-Me.
Lautf.: dörchrehmen.
dorchwamsen Vb. dass. wie  dorchwackeln, 2: OST-Me, 3: vereinz. elbostf.
Lautf.: dorchwam(m)sen vereinz. elbostf.; dörchwamsen OST-Me.
Düsedau ON – Düsedauer Häktenklauer (Hechtstehler) NeckN für die Bewohner, 2: OST-Me; Neckreim:In Düsedau, da is der Himmel blau,
da danzt de Zickenbuck mit sine Frau.
2: a.a.O.
dwrngeln Vb. ‘Unsinn reden’ 2: OST-Me.
Lautf.: dwärnägeln.
Erlenholt n. ‘Holz der Erle’ 2: Mda-Ost 47 (OST-Me).
Fsel f. ‘unverständliches, wirres, gedankenloses Gerede’,  kauderwelsch, auch ‘nichtiges Gerede, Geschwätz’,  Quassel, 2: OST-Me, STE-Wi, JE2-Wa Zo, 3: HA-Oh.
Lautf.: Fsel HA-Oh; sonst: F(a)oselei.
Ferchlipp ON, in dem Neckreim: in Ferchlipp is de Wost nich knapp, da häng’s de Buer ut Hosenklapp 2: OST-Me.
Galitzenstn m. ‘Kupfer- oder Zinksulfat, -vitriol’, bes. zum Beizen des Saatguts verwendet, 2: OST-Me, STE-GrMö, 3: Wb-We 37 und 62.
Lautf.: Galitzenstein Wb-We 37; Nbff.: Karlitzen- a.a.O. 62; Kanitschensteen OST-Me, STE-GrMö. – Etym.: 1. Glied wohl nach der span. Landschaft Galicien benannt, vgl. DWB 4,1,1,1180.
Gseflünken m. dass. wie  Gsefittje(n), 2: Mda-Ost 47 (OST-Me).
Lautf.: Joosflünken.