kaupeln Vb. ‘kleine, meist heimliche Tauschgeschäfte machen’, bes. von Kindern,  tschen, 1: SA-Ah Ku, 2: STE-Buch, CALV-Uth Zo, JE2-De, verstr. ZE, 3: verstr. elbostf., 4: verbr. anhalt. – gaubele nich immor mid dn DE-Ca.
Lautf.: kaupeln ZE-Dor We, Wb-We 64, BE-Gü, verstr. anhalt.; [kaup] ZE-Roß; [kaub], [gaub] verstr. anhalt.; Nbff.: kuppeln, [kupln] SA-Ah, STE-Buch, JE2-De, ZE-Wö, HA-NHa, vereinz. sö elbostf. w anhalt.; [kp] SA-Ku, CALV-Zo, Mda-Ze (ZE-Gro); [gub] verbr. BE; [kop] Mda-Ze (verstr. ZE); kobbeln WO-HWa, HA-Eil NHa So, Wb-We 71, WE-Il; kowweln, koweln verstr. w elbostf. – Etym.: Herkunft aus slaw. kupiti ‘kaufen’ unsicher, eventuell zu lat. cauponari ‘Handel treiben, feilschen’, vgl. Schönfeld 1963,53, Eichler 1965,61.
Klre m. ‘Schnaps, Kornbranntwein’,  Sluck, 1: Essen-nwAltm 16, SA-Ah, 3: QUE-Hau.
Lautf.: [klrr] QUE-Hau; Kloare SA-Ah.
klauern Vb. dass. wie  klattern, 1: SA-Ah, 2: GA-Mie, 3: verstr. n elbostf. (außer GA) – Zus.: Wetst du wat, da klauern wie mal hoch un seihn mal tau, wat dei vor Eier hat. Rauch 1929,56.
Lautf., Gram.: klauern 1. Pl. Präs. Rauch 1929,56; klauert 3. Sg. Präs. GA-Mie, WO-Drux, vereinz. HA; klauat 3. Sg. Präs. SA-Ah; klauerte 3. Sg. Prät. HA-Erx KlSa; klaure 3. Sg. Prät. HA-Bel; eklauert Part. Prät. HA-GrSa. – Etym.: wohl Kontamination von  klauen und klettern.
2kleien Vb. 1a. ‘verschmutzen, beschmieren’ 1: SA-Ah Pü, 2: vereinz. OST, Mda-Ze (Reu Stre), 3: HA-Oh, Id-Eilsa 72, Wb-We 67, Wb-Nharz 99. – 1b. ‘(mit den Händen) im Schmutz wühlen’,  moddern, 2: Wb-Altm 104, SA-Rie, 3: Wb-We* 219, 4: Wb-Be – in’n Dreck klei’n Wb-Altm 104. – 2a. ‘schwer und angestrengt arbeiten’,  marachen, auch ‘Kleinarbeit verrichten’ 2: ZE-Roß, 4: Spr-Anhalt 165. – 2b. ‘ trdeln, zögerlich sein, langsam handeln’, bes. bei der Arbeit, 3: Sprw-Börde, Wb-We* 219, Wb-Nharz 99, QUE-Di, 4: vereinz. BE, Mda-Fuhne 30 (DE-Ca) – kleijet un kleijet un word nich fartig Sprw-Börde.
Lautf., Gram.: klein, klei’n Wb-Altm 104, HA-Oh, Id-Eilsa 72, Wb-We* 219; kleijen Sprw-Börde, Wb-Nharz 99; ekleit Part. Prät. Id-Eilsa 72; [kljn] ZE-Roß; [kl()n] Mda-Ze (ZE-Reu Stre), Wb-Be; [klt] Part. Prät. OST-Bi Har Meß; [gln] verstr. BE, Mda-Fuhne 30 (DE-Ca); kln SA-Rie, Spr-Anhalt 165; kln QUE-Di; [klet] Part. Prät. SA-Ah Pü. – Etym.: zu mnd. kleyen ‘aus schwerem, lehmigem Boden ausgraben, auswerfen, ausheben’, vgl. HWb-Mnd 2,573, daraus entwickelte sich Bed. ‘schwer, mühevoll arbeiten’, bes. in Gaunerspr. von Halle/Saale aus verbr., vgl. Wb-Rotw [2650], im Sprachbewusstsein z.T. mit 1kleien vermischt, auch mit semantischen Übergängen, z.B. ‘mit den Händen im Schmutz wühlen’, ‘Kartoffeln ernten’, vgl. DWB 5,1086. Zus.: zu 2a.: 2herum-.
Klocke f. 1a. ‘Glocke’, bes. die Kirchenglocke, verbr. – Der Klang der K. ist in zahlreichen Reimsprüchen nachempfunden: Bim, bam, bohler, Kost nen halben Daoler GA-Ga; Kümmt all to Kerk! Kümmt all to Kerk! OST-Sa; bimm baum, bälaumWE-Ve; Rätsel: Gät un schlät int Holt, Dag in, Dag ut: Un kümmt doch nich rut! Volksspr-Altm 93 (SA-Vi); Rda.: an de grte Klocke schlahn ‘etw. überall herumerzählen, aufbauschen’ CA-Fö; De hät de Klock lü’n hürt, weet äöwer nich wo’s’ hangen. ‘Er weiß nicht genau Bescheid.’ Bewohner-Altm 1,344; Nu weet ick, wo de Klocken hangen. a.a.O. 344; nu wettste, wat de Klocke eschlahn hat CA-Fö. – Brauch: Die K. wurde nicht nur zum Kirchgang geläutet, u.a. erinnerte das Läuten an bestimmten Tagen die Dorfbewohner an deren Ablieferungspflicht: Eier für den Pastor, Schütten (Abliefern) des Zehntgetreides, die Schüttenden bekamen Schnaps und Tabak. Brauch-Anhalt 92ff. (KÖ-Wa, DE-Ro). Am Michaelstag (29. September) läuten die Glocken Zinsen, Pachte, Swinegeld (OSCH-Krop). – Volksgl.: Die K. gilt vielfach als Vorzeichen des Todes: Vom Klang der Kirchenglocken heißt es, wenn sie singen, stirbt bald jmd. (GA-Ro). Klingt bei einer Beerdigung eine Glocke nach oder haben beim Leichenzug die Glocken einen traurigen Klang, so folgt bald ein weiterer Todesfall. Vk-Anhalta 174 (BE-Pei, KÖ-Kö Ost). Schlägt beim Trauergeläut die große Glocke zuerst an, ist das nächste Todesopfer ein Mann, bei der mittleren Glocke eine Frau, bei der kleinen ein Kind. a.a.O. 174 (BE-Pei). – 1b. ‘ Klingel an der Haustür’ 1: SA-Ah, 2: verstr. n/mittlere Altm., CALV-Calv, verstr. JE2, JE1-Mö, ZE-Wö Ze, 3: JE1-Pre, Wb-Nharz 100, BA-Rie, BE-He, 4: QUE-Frie, BA-Neu, DE-Grie Wö. – 1c. ‘kleine Glocke’, bes. für weidende Kühe und Schafe, auch am Schlitten, 2: SA-Sta, 3: Wb-Nharz 100. – 2a. ‘Uhr’, bes. die Turmuhr, 1: SA-Dä, 3: WO-Gu, Wb-Holzl 121, CA-Fö, 4: Wb-Ak 91 – uns Klock gaet to l aot ‘die Uhr geht nach’ SA-Dä. – Volksgl.: Das Schlagen der Uhren kann den nahenden Tod ankündigen: Schlägt die Turmuhr (Glocke) dem Geistlichen ins Vaterunser oder ins Amen, stirbt ein Kirchgänger. Vk-Anhalta 174 (KÖ-Ar, DE-Go). Gleiches tritt ein, wenn die Uhren vom Rathaus und vom Kirchturm gleichzeitig schlagen. a.a.O. 174 (DE-Je). Steht eine Wanduhr plötzlich still, stirbt am anderen Tag zur gleichen Stunde ein Verwandter. a.a.O. 174 (KÖ-Thu). – 2b. ‘Uhrzeit’ 2: Wb-Altm 106, Hausfr-Altm 1927,45 (STE-Ber), JE2-Scho Schön, verstr. ZE, 3: Rauch 1929,13, vereinz. HA OSCH, Wb-Nharz 100, Wb-We 67, 4: Wb-Ak 91, Wäschke 41920,8 – W hk is denn de Klocke? ‘Wie spät ist es?’ Wb-Ak 91; so umme half Klocke veiere rum OSCH-Wu; Ik ha äin Morr’n van Klock dree bet Klock nä’n Gras mäht … Hausfr-Altm 1927,45 (STE-Ber); Klocke fünwe is et doch all düster HA-Bo; … von Klockener viere bes Klockener achte …’ungefähr von 4 bis 8 Uhr’ Wäschke 41920,8. – 3a. ‘glockenförmiges, unten geschliffenes Gerät aus Metall zum Enthaaren gebrühter Schweine’ 1: SA-Roh, 3: HA-Oh, Wb-Holzl 121 (HA-Wo), QUE-Hau, 4: Wb-Ak 91. – 3b. ‘Glasglocke’, zum Abdecken von Nahrungsmitteln, 4: Wb-Be.
Lautf., Gram.: Klocke, [klok] Sg.; Klock(e)n, [klok] Pl.; außerdem: Klock SA-Ah Dä, verbr. Altm., JE2-Kam; Klöcke JE2-Schön; Glocke Sg., Glocken Pl., [glok] Pl. SA-Roh, STE-Grie, CALV-Calv, JE2-Scho, ZE-Wö, OSCH-Eils, QUE-Frie, BA-Neu, DE-Grie; Glock OST-Bre Na, GA-Jä; Jlocke, [jlok] JE1-Pre, Mda-Ze (ZE-Roß), Ldk-Anhalt 2,64 (ZE-Kö), CA-Ak, Wb-Be; Klockener Wäschke 41920,8: zur Angabe der ungefähren Zeit, Bildg. mit -er: ist ein abgeschwächtes der, ausf. vgl. der 5. Zuss.: zu 1b.: Hs-, Klinge(l)-, Klinger-; zu 3.: Kse-, Lampenglocke; sonstiges: ster-.
Klötze ON, in Neckreimen: vör Klötzen wuppt di vör Hunger dat Metz (Messer) ut Tasch 1: SA-Ah; Klötzer Kosacken ( Ktste(r)) haben Kohschiet im Nacken 2: GA-Lo.  Klobenwalde, Klockenwalde.
Klwe(n) m., f. 1a. dass. wie  Klotz 1., auch ‘gro- ßes Stück eines Baumstammes’ 2: Wb-Altm* 60, 3: Wb-Nharz 100, Spr-Asch 39, CA-Fö, 4: Wb-Be. – 1b. ‘Baumstumpf’ 3: Wb-We 67. – 1c. dass. wie  Klotz 2c., 2: OST-See, GA-Est, 3: WO-Dru, HA-Bel, WA-Ste, WE-Heu We, 4: Mda-Sti 159, BE-Grö, KÖ-Wu. – 2a. dass. wie  Klotz 3., 1: SA-Ah, 2: verstr. Altm. (außer CALV), vereinz. s JE2, JE1-Scha, ZE-Gri, 3: verstr. elbostf. (außer s WO BLA), 4: BE-KlSchie Wa. – 2b. ‘klein gehacktes (Stück) Brennholz’ 1: verstr. nwaltm., 2: verbr. Altm. (außer n OST), vereinz. JE2, JE1-Da Grä, ZE-Wö, 3: verstr. n/mittleres elbostf., QUE-Nei Que, 4: Mda-Sti 160, Wb-Ak 91, KÖ-KlPa Kö.  Anbterholt Anmkeholt Backholt Brennholt Fidibus Flusterholt Feranmkeholt Ferholt Hauspäne Hring Holt Holtdrümmel Holtklwe(n) Holtscheit Holtslitter Holtspaldern Holtsplintern Holtsplitter Holtstücke Kachelholt Kachelwenholt Kalfakter Kn Knholt Knspn Knstange Klafter Klafterholt Kleinholt Klwefm(e) Klwenholt 1Kluft Knüppelholt Kkenholt Musselwark Nuschels wenscheit Sgehring Scheit Scheiterholt Scheitholt Slatte Slitter Snippels Spalder Spalderholt Splholt Splett Splinter Splitter Splitterholt Spn. – 2c. ‘Peitschenstiel’,  Ptschenstock, 3: BE-He. – 3a. ‘eine durch Trockenheit im Erdboden entstandene Spalte’ 3: QUE-Di. – 3b. ‘feste Erdscholle’ 4: Mda-Sti 159. – 3c. ‘Teil einer Ackerfläche beim Pflügen’ 3: Wb-Nharz 100. – 4. ‘dicke Brotscheibe’,  Stulle, 1: SA-Dä Die. – 5a. ‘Flaschenzug’, 3: Wb-Holzl 121, Id-Eilsa 72. – 5b. ‘Holzgehäuse, in welchem sich eine Scheibe auf einem im Gehäuse befestigten Bolzen dreht’, Hauptbestandteil des Flaschenzuges, 2: Elbschifferspr. 205 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), 4: a.a.O. 205 (CA-Ak).
Lautf., Gram.: Klo(o)w(e)n vereinz. ö Altm.; KloweJE2-Vie (f.) Wie, JE1-Ca, ZE-Grie (f.), CA-We, Wb-Ak 91 (f.); Klo(o)w SA-Ah Die Neu, OST-Ar, GA-Ber; Kloawen OST-Spä, GA-Klin, [klwen] OST-KlBeu; Kloaw, [klf] vereinz. Altm.; [klaof] SA-Dä; Klöw OST-Wol, GA-KloNeu; klwe f. Mda-Sti 159; [klew] QUE-Di; Kloben verstr. Altm., vereinz. JE2, JE1-Scha, verstr. elbostf., Mda-Sti 160, BE-Grö, KÖ-KlPa Kö; Klobe JE2-Alt Jer, ZE-Gri Wö, HA-All (f.) Eim Ma (f.), WA-Do Un, CA-GrRo; Kloob’m Lieder-Ma Nr. 426 (WO-Ol); [klobm] QUE-Di; [klebm] OSCH-Eils; Klomen HA-Wa, KÖ-Wu; Klo(h)m SA-Sla Win, JE2-Ba, CA-Ba Gli, Klo’m Wb-Holzl 121, HA-Eil; [kl] Elbschifferspr. 205 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa, CA-Ak), OSCH-Wu; [kl] Wb-Be; [gl] BE-He KlSchie Wa; Klaom’n GA-Al; Klaom SA-Schön Wa; [kloahm] SA-Ah; Kloon STE-Ta; Klöon STE-Ost; Klaafn Pl. STE-Da; Klaun JE2-Kam; Kluben WE-Ost. Zuss.: zu 2.: Holt-; sonstiges: Hack-.
knweln Vb. 1a. dass. wie  knweken, 1: SA-Ah Brie, 2: verstr. Altm. JE2, verbr. JE1 ZE, 3: verstr. elbostf., 4: vereinz. s CA, BE-Neu. – 1b. ‘kleine Stücke abschneiden’, von Brot oder Wurst, 4: CA-Ak. – 2. ‘knabbern, abkauen’ 4: Mda-Sti 95. – 3. ‘mit dem Messer schnitzen’,  snippeln, 2: OST-Dü. – 4. ‘sich am Schorf einer Wunde  kratzen’ 3: BE-Gü.
Lautf., Gram.: knieweln STE-Wa, vereinz. WO, JE2-Go Ki Schö, JE1-Bü Lo Plö, BLA-Rü, CA-Bie KlRo We; kniwelt 3. Sg. Präs. STE-Bir; knwel’l, [knw] CA-Atz Löd Sta, Wb-Ak 93; kniefeln, [knfln] verbr. JE1 ZE, vereinz. WA, verstr. CA; kniefelt 3. Sg. Präs. CA-Sa; kniebeln, knbeln STE-KlSchwa, vereinz. WO, JE2-HBe Kar, JE1-Lei Nie Wa, OSCH-Di, WA-Schw, Wb-We* 220, CA-Egg Löd Pö, BE-Gü; kniepeln JE1-Dan; gnieweln OST-Gies Id Krum, HA-Ost, WE-Strö; gniwo Imp. Sg. SA-Ah; jnieweln GA-Le; gniefel STE-HWu; egniewelt Part. Prät. WE-Re; gniebeln OST-Gies Id Krum; jniepeln STE-Bin; kniw(w)eln JE2-Nkli, Mda-Sti 95; [kniw] vereinz. w JE1, verstr. QUE, CA-Ca Löb, BE-He Neu; knibbeln OSCH-Osch; gniw(w)eln SA-Kun, QUE-Scha; gniwwl’n SA-HTr; gniwwelt 3. Sg. Präs. WE-Dar; gniffeln OSCH-Ad Gü; gnibbeln SA-Brie, GA-Wan Wer, JE2-Wa; knüweln JE2-GrWu; knüffeln OST-Dü.
Knsel m. 1a. dass. wie  Knorren 1a., 1: SA-Ah Pü, 2: SA-Ben Kal La, GA-KloNeu Wiep, JE2-HSe, 3: HA-Neu. – 1b. ‘krebsartige Wucherung an der Rinde der Bäume’, vgl. Knubbel 1b., Knutter 2b., Krft 3b., 3: OSCH-An, WE-La. – 2. ‘kurze Tabakspfeife’ 1: vereinz. nwaltm., 2: vereinz. w Altm., verstr. ö/s Altm., JE2-Kam Scho, verstr. mittleres JE2, JE1-Mö Prö Wo, ZE-Brä, 3: verstr. nw elbostf., vereinz. mittleres/s elbostf. – d hett dän olln Knöäsel k wärra int Ml JE2-Scho.  Glimmer Häuerpfeife 2Ksel Mappsche Mutz(e) Mutzppe Ppe Ppenknsel Ppenstummel Schmauchstängel Shagppe Smurkel Stummel Stummelppe Tternppe Ulmer; scherzh.: Damphken Kokstopf Nsenwärmer Rotzkker Sabberpott Sabbertopf Tterntittjen. – 3. ‘Apfelrest, Kerngehäuse des Apfels’,  Appelknst, 2: OST-Ziem.
Lautf.: Knösel, [knzl] SA-Bee Pe Ty, verstr. ö Altm., vereinz. GA, CALV-Uth, verstr. mittleres JE2, JE1-Mö Prö Wo, ZE-Brä, verstr. nw elbostf., vereinz. mittleres/s elbostf.; Knöä- sel, [knz()l]GA-Le Schw Vo, CALV-Zo, verstr. ö Altm., JE2-Kam Scho; [knz] SA-Ev; Knosel GA-La; Knoasel OST-Meß; Knsel OSCH-An; [knsl]Vk-Ask 332; [knzl] GA-Bo; [knez] SA-Da; Knössel WE-La; Knussel vereinz. SA, GA-KloNeu Wiep, JE2-HSe, HA-Neu; [gnuzl] SA-Ben.
Köcher m. 1. ‘Behälter für den Wetzstein des Mä- hers’,  Wetttülle, 1: SA-Ah, 2: GA-Dö, 3: WE-Lan, BLA-Ben, 4: Wb-Be. – 2. Schifferspr. – a. ‘Mittelkahn’ 2: Elbschifferspr. 162 (STE-Tan, slt.). – b. ‘Befestigungsvorrichtung für den Mastenfuß’, bes. auf Eisenkähnen, 2: a.a.O. 209f. (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), ZE-Roß, 4: Elbschifferspr. 209f. (CA-Ak).
Lautf.: Köcher, [kör]; außerdem: [ker] ZE-Roß, Elbschifferspr. 209f. (CA-Ak), Wb-Be.