hinderdorchgn Vb. dass. wie  hinderangn, 1: verstr. nwaltm., 2: SA-NFe, 3: verstr. elbostf., 4: verstr. w BE – dor annere jd hinnordrch BE-Dro.
Lautf.: hinderdorch gn verstr. elbostf.; [hindögaon] SA-Dä; hinnerdörch gaon verstr. nwaltm., SA-NFe; [hinrdr jn] verstr. w BE.
hott(e) Interj. 1. ‘rechtsherum’, Zuruf an Pferde, 1: verstr. nwaltm., 2: verstr. Altm., vereinz. JE2, verstr. JE1 ZE, 3: verstr. elbostf., 4: verstr. omd. – Rda.: hei wett nischt von hott un hr! ‘er weiß überhaupt nicht Bescheid’ Wb-We 54; hot un hü ‘hin und her’ Beiträge-Nd 63 (WO-HWa); Hott un tl dass., Wb-Altm 85; wenn d eine  wil, wil de andere hotte von Meinungsverschiedenheiten, Wb-Nharz 82. – 2. ‘vorwärts’, Zuruf an Pferde,  j, 2: Wb-Altm 85, Id-Altm, Matthies 1912,7 (SA-NFe), 3: Wb-Holzl 106 – Reim (wenn man ein Kind auf den Knien reiten lässt):Hott, hott, hott, noah Möähl’n!
Uns’ Heinzchen sitt upp deatt swa’te Föähl’n;
upp Schult’n eah oll stummelstertige Koh.
Hü, juch! Doa ried’n s’ beid’n ümmer noach Möähl’n hento.
Hotte hü! Hotte hü!
Matthies 1912,7 (SA-NFe).
– 3. ‘(rechtsherum) zurück’, Zuruf an Pferde, 2: ZE-Roß, 3: WE-Kö, 4: BLA-All, CA-Ak.
Lautf.: hott, [hot] verstr. nwaltm. Altm.; hotte, [hot] verstr. s Altm., ZE-Hu, verstr. elbostf. omd.; hott’ Wb-Nharz 82; hutte, [hut] STE-Schö Wa, WO-Fa We Zi, vereinz. JE2 JE1, verstr. ZE, WA-KlOsch Sü, CA-Ak Kü; hudde WO-Gli, [hud] Mda-Fuhne 35 (DE-Ca); hutt STE-Schö; zu (1.): hott an STE-Hü; hotte ga WO-Schn, Wb-Holzl 106, HA-No Oh Ost, OSCH-Dee, WA-Re, vereinz. WE; hotte hen WE-Velt; hottoj Wb-We 54; hottekumm STE-Bir; hottekomm JE2-NeuWa, JE1-Bü, HA-All Um, OSCH-Ott; hutte kumm JE1-Wol, WA-Bo Ost; huttekomm STE-Sto; hotte ran vereinz. s GA, OSCH-Osch; hotte rum, [hot rum] vereinz. SA, verstr. s Altm., JE2-Cab, verstr. JE1 ZE elbostf., hotterum Wb-Ak 72; [hod rum] BE-Gier He HErx; hotte rüm JE2-Mü, JE1-Zi; hutterum JE2-GrMa, vereinz. w JE1, ZE-Cob; hotterum ga HA-Ma; hotteweg, -wech vereinz.; [hod weg] vereinz. BE; hutte weg WO-Zie; heut weg SA-Wa; zu (2.): hottehü Wb-Holzl 106; Hottjü Wb-Altm 85; hottjue Id-Altm; Hott-to Wb-Altm 85; zu (3.): hotte rum BLA-All; [hud dsrik] CA-Ak.
Hs n. 1. ‘Wohnhaus, Bauernhaus’ verstr. – jk man an br Haus waider CA-Ak; brink mik dne nich in’t Hs! HA-Oh; wille n hs Scheuchruf für Hunde, Wb-Nharz 84; in de rne allne dehs blm ‘in der Erntezeit das Haus hüten’ ZE-Gri; Rda.: Dr is all an pr Jr zu Hause. ‘Er ist nicht mehr berufstätig, ist nicht mehr als Schiffer auf dem Kahn.’ Wb-Ak 67; fon Hus ut ‘ursprünglich’ Sprw-Börde; fall nich t dat hs ‘werde nicht ausfällig’ Vk-Ask 156; et Hus inlopen ‘aufdringlich werden’ Sprw-Börde; d kömp jlk met de Dre int Hs ‘er ist sehr direkt’ JE2-Scho; Hs un Hoff vorspen HA-Oh; hei hat Infälle w en ld Hs ‘er hat sonderbare Einfälle’ WE-Be; Ick b mn Hs ass ‘t mi gefällt. ‘Es muss so geschehen, wie ich es will.’ Wb-Altm 277; hei is t den Hüseken ‘er ist äußerst erregt, freudig bewegt’ Wb-We 56; Sprw.: an ole Hüser un Wiwer gifft et immer wat to flikken Wb-We 56; et hs forlrt nischt ‘im Haus kann man nichts verlieren’ Wb-Nharz 84; Kinderreim:Ick goah noah Hus,
broa’ mi ‘n Mus,
smiet s’ öäwer ‘t Dack,
fang s’ in ‘n Sack,
sett s’ upp ‘n Disch,
denn wead s’ ‘n Fisch.
. von Kindern bei der Verabschiedung nach dem Spiel
gesprochen, Matthies 1912,31 (SA-NFe).
– Brauch: Inschriften in lat., nd. und hd. Sprache waren insbesondere an den Balken von Fachwerkhäusern üblich (vgl. u.a. Vk-Harz 3,61, Vk-Anhalta 9).Wo Gott dat Hues nicht buet,
so arbeiten vorgebens de daran buen
. Vk-Harz 3,62 (WE-
Oster);
Es müsse Friede sein inwendig in deinen Mauern und Glück
in deinen Wohnungen
. Vk-Anhalta 9 (ZE-Ze).
– 2. dass. wie  Hsflr, 2: verstr. mittlere/ö Altm., JE1-Walt, ZE-Ro, 3: verstr. elbostf., 4: verstr. anhalt. – in Hs WO-HWa; vör’n int Hs OST-Gen; Jehtmer da nin, denn kimmetmer ierscht ins Haus, un von da jlei vorne linksch, da is de Jastschtowwe … Wäschke 61920,49; ‘s Sunn’md, ich muß’s Haus noch ufwischen. Wb-Ak 67. – 3. Dim. oder in der Verbdg.: dat kleine Hs ‘Toilette’,  Aftritt, 2: SA-La, OST-Lin, JE2-Red Ste, 3: Wb-Holzl 109, verstr. Harzv. Nharz. – Op’t Hüseken gahn Sprw-Harzvorld 382. – 4. Dim. ‘Gehäuse, Kasten’ 3: Wb-Holzl 107 (HA-Eil). – 5. ‘Freistätte beim Haschespiel’,  1Ml, 1: SA-Wa, 2: SA-Stap, GA-Miest, WO-Zie, JE1-Stei, ZE-Nu, 3: CA-Pö.
Lautf.: Hs, Hus, [hs] vereinz. ö nwaltm., verstr. brdb. elbostf. nthür.; [hius] verstr. nwaltm.; [hüus] SA-Pe Wa; hus Mda-Sti 36; Haus, [haus] WO-Zie (5.), ZE-Roß, BA-Fro, CA-Pö, verstr. anhalt.; Dim. (3.): Hüseken Wb-Holzl 109, verstr. OSCH, Sprw-Harzvorld 382, verstr. WE; Hieseken OSCH-Crot; Huiseken WE-Ost Rho; Höseken WE-Weh; Häuschen JE2-Red, WE-Elb, BLA-Bö Hü; (4.): Hoiseken Wb-Holzl 107 (HA-Eil). Zuss.: zu 1.: Hrden-, Hochtts-, Hder-, Hner-, Jden-, K hrds-, Khder-, Ln-, Lken-, Lust-, Nwers-, Oldendls-; zu 3.: Kack-; zu 4.: Hr-, Hunk-, Kaffeehaus, Krn-, Knken-.
1Kre f. 1. ‘Biegung, Krümmung eines Verkehrsweges, Kurve’,  Bgen, auch ‘Wendung, Umkehr’ 3: Wb-Holzl 117, Wb-We 62, BLA-Brau, 4: Mda-Sti 157, BE-Scha – lt uns den Hinderwgen lsmken, du sallst seihen, wei krgen de Kr nich BLA-Brau; Rda.: dor graid de Gre nich ‘er wird sein Ziel nicht (rechtzeitig) erreichen’ BE-Scha; datt nimmt kn gd Kr Wb-Altm 265. – 2. ‘Pflugwende’ 2: OST-Ost See. – 3. ‘Richtung, Weg’ 1: SA-Dä, 2: Wb-Altm 99, 3: verbr. elbostf. – Rda.: dat is ut de Keer ‘das ist ein Umweg’ Wb-Holzl 117; dat lt tau wt t de Ker dass., HA-Oh; Gao mi t de Kr ‘geh mir aus dem Weg’ Wb-Altm 99. – 4. in der Rda.: to Kre gn – a. ‘lärmen, toben, schreien’, auch ‘schelten’ 1: SA-Dä, 2: verstr. Altm., 3: HA-Bee – Aorndt’s Mudder hät d’ Hillig un geiht hell’sch to Kihr. Pohlmann 1905,23; dai hat doch bannich to Ka gaon, as ick em dat ferten dai als ich ihm das erzählt habe’ SA-Dä;I, Mutter! säh ick, schäm Di wat,
Un stähne morgen mehr.
Wi werren jo noch ümmer satt;
Goah doch nich so to Kehr.
Albrecht 21822 3,12;
im Rätsel von der Biene:Hinner uns Hus, dao geiht to Kehr,
as wenn Hochtiet un Kinndöp wär.
SA-NFe.
– b. ‘vor Schmerzen hin und her laufen’ 3: Wb-Holzl 117. – c. ‘bereuen, sich bessern’ 3: Wb-Nharz 95.
Lautf.: Kre, Kehre; außerdem: Kehr, Kr Wb-Altm 99, Albrecht 21822 3,12, verstr. elbostf.; [k] SA-Dä; Ker HA-Oh; Kihr Pohlmann 1905,23; Kare Wb-We 62; [gr] BE-Scha.
Klockenblme f. PflN 1. ‘Glockenblume’, Gattungsbezeichnung, 2: Wb-Altm 106, SA-NFe, 3: BLA-Brau. – 2a. ‘Akelei’ 2: Wb-Altm 106. – 2b. ‘Echte Kuhschelle’ 3: Wb-Nharz 100.
Lautf., Gram.: Klockenblm Wb-Altm 106; klok(k)enblaume Wb-Nharz 100, BLA-Brau; Glock’nblömer Pl. SA-NFe.
Kuckuck m. 1. TiN wie Standardspr., verbr. – in’n Holderbusch reip’n Kuckuk HA-Oh; Rda.: trecke man de Hanschen ut, süss schit’r de Kuckk rin Bemerkung, wenn jmd. im Frühling noch warm angezogen ist, HA-Bee; der hert den Kuckuck ook nich wedder ropen ‘er stirbt bald’ WO-Sa; hai schall man laiwa schtill waesan denn Kuckuck röppt s’n aigng Nao’m iut Bemerkung, wenn jmd. bei anderen Dinge kritisiert, die bei ihm selbst zu finden sind, SA-Dä; in Flüchen (mit Bezug auf den Teufel): dek sal de Kukkuk halen! Wb-We 76; hls der Kuckk CA-Ak; Rätsel: Wannaier röppt de Kuuk, vor Pingest’n od’r noa Pingest’n? – Hei röppt bloos Kuuk! Lieder-Ma Nr. 488 (WO-Ol); Wiegenlied:Kuckuck, wo bist du?
In ‘n Brombeasselbusch,
doa sing ick, doa fleit ick,
doa hew ick mien’ Lust.
Matthies 1912,4 (SA-NFe).
Brauch, Volksgl.: drei Dg vör Maidag mütt dei Kuckuck raup’n, örer hei mütt süss bäst’n (bersten). SA-Han. Erst wenn der K. wieder zu hören ist, wird der (Schinken-)Speck angeschnitten. vereinz. elbostf. anhalt.: Kuckuck, Snitt de Buer en Speck up.Vk-Harz 3,62 (WE-Oster). Hört man ihn im Frühjahr zum ersten Male, soll man die Geldbörse schütteln oder das Geld umdrehen, damit man das ganze Jahr hindurch welches besitzt. verstr. Aus der Anzahl der Kuckucksrufe kann geschlossen werden, wie viele Jahre man noch lebt (verstr.): Kuckuck in’n Hewen, Wo lang wer’k noch lewen? Abergl-Altm 18; Kuckuck op’n Barj, Wennher leijet se mick in’t Sarj? Hbl-Ohre 1934 Nr. 3 (GA-Fle). Die jungen Mädchen erfahren so, wie lange sie noch bis zur Hochzeit warten müssen (verstr.): Kuckuck, op der Eiken, wie lange sak en mien Brutlaken noch bleiken?Vk-Harz 8,49; Kuckuk up den wimen, Wann ir sall ik frigen? Hochzeit-Altm 8. Stehen die ersten Getreidegarben auf dem Feld, darf der K. nicht mehr zu hören sein, anderenfalls ist u.a. eine Teuerung zu erwarten. GA-Rö, Vk-Anhalta 272 (ZE-Steu, BA-Fro): röppt de Kuckuck de Stiegn entlang, jiwt ne dühre Tied im Land GA-Ro. Der Kuckuck bringt die Ostereier. verstr. nwaltm. w Altm. Gegen Sommersprossen hilft das Abwaschen mit Wasser, wenn man, am Rand eines Gewässer stehend, den K. rufen hört. Vk-Anhalta 305. – 2. NeckN für Bewohner – a. von Breitenhagen, 3: CA-GrRo KlRo. – b. von Dornburg, 2: JE1-Prö. – c. von Späningen, 2: vereinz. s OST. – 3. ‘Schreckgestalt für Kinder, die angeblich im Getreidefeld sitzt’,  Roggenmme, 4: Mda-Fuhne* § 387 (KÖ-Wer) – 4. ‘Gerichtsvollzieher’, scherzh.,  Hausleerer, 1/2/3: ADVk Nr. 239f (vereinz. nd.). – 5. ‘Pudelmütze’ 2: Wb-Altm 120. – 6. ‘Gestell an der Sense zum Mähen von Gras’ 4: DE-Lau. – 7. ‘die durch ein Querholz hinter der Hinterachse verbundenen Enden der Deichselarme’ 1: SA-Dä. – 8. ‘zeitweilig zu sehender Nasenschleim’,  Rotz, 3: Wb-Holzl 129.
Lautf.: Ku(c)ku(c)k, [kukuk]; außerdem: Kuckk, [kukk] JE2-Scho, HA-Bee, Wb-Nharz 110, Wb-Ak 99, Wb-Be; [gugg] Mda-Fuhne* § 387 (KÖ-Wer); Kuuk Lieder-Ma Nr. 488 (WO-Ol).
Maikrl m. 1. ‘grüne, mit Laub geschmückte Gestalt, die den Heischeumzug zu Pfingsten anführte’,  Pingsten, 2: SA-NFe, vereinz. sw Altm. – Brauch: Der M. trug eine Krone aus Bändern und wurde von zwei  Leidern 1. herumgeführt. Brauch-wAltm 78 (GA-Da). – 2. ‘Strohpuppe, die zu Pfingsten in das Fenster gestellt oder an den Pfingstbaum genagelt wurde’ 2: BrauchwAltm 61 (GA-Pe So).
Lautf.: Maikerl; außerdem: [maikerl] GA-Ku.
Mtsche f. 1a. TiN ‘Rind’, vorw. in der Kinderspr.,  Mk, 2: ZE-Ro, 3: Vk-Harz 3,52, Wb-Nharz 128, vereinz. nö QUE, 4: verstr. anhalt. – 1b. in der Verbdg.: kumm Mutje Lockruf für Rinder, 3: WE-La. – 2a. ‘(weibl.) Kalb’ 4: BE-Ad Wa, Mda-Fuhne 38 (DE-Ca), DE-So – isses anne Mdsche oddor isses an Bulle? BE-Wa. – 2b. Lockruf für Kälber, auch in Verbdg. mit kumm, 1: SA-Gla, 2: SA-NFe, GA-Ziep, JE2-Go, verstr. JE1 ZE, 3: vereinz. n/w elbostf., verstr. mittleres elbostf., verbr. sö elbostf., 4: vereinz. nthür., verbr. w anhalt. – ksch, ksch komm Motsche CA-Gli.  Btjen Hans hempel hrkmen Kalf Ktze Ktzel Ktzer Lütte mitkmen 2Mle muckel-muckel Nölle(r) Nölling Ts Ttze Ttzel. – 3. ‘(weibl.) Kaninchen’,  Karnickel, Zibbe, 3: JE1-Ca Pre, HA-Oh, WA-We, CA-Fö Gli, BE-Gü, 4: verstr. BE. – 4. ‘weibl. Hamster’ 4: BE-Ad HErx.
Lautf.: Mo(o)tsche JE1-GrLü Walt, ZE-Ned Reu Ro, WO-Gu, vereinz. nö QUE, CA-Me, verstr. anhalt.; [md] vereinz. anhalt.; Mo(o)tsche kumm (2b.) vereinz. sö elbostf., CA-Mi; Motsche komm/komm Motsche (2b.) JE1-Flö Ho, ZE-Bur, CA-Gli Löd; mo(o)tsche-mo(o)tsche (2b.) JE1-Ge, vereinz. ZE, OSCH-Da, QUE-GrSchie Scha, CA-Ca, verstr. s CA; [md-md] (2b.) verstr. BE; Motsch (2b.) CA-Bru Fö; motsch-motsch (2b.) ZE-Rie, WA-So Un, CA-Bie Brei Pö; Mo(o)tschken, Mo(o) tschken (2b.) Dim. CA-Atz Salz; Motscheken (2b.) Dim. ZE-Ned; mtjen Dim. Wb-Nharz 128; Mo(o)tschchen (2b.) Dim. QUE-Frie, CA-Eick Löd Su; kumm Motschchen (2b.) Dim. CA-Ra; Motschen (2b.) Dim. QUE-Kö; Motchen (2b.) Dim. BA-Rie; moteken-moteken (2b.) Dim. GA-Rä; Mötschken kumm (2b.) Dim. BA-Re; Mötschken komm (2b.) Dim. BA-Ba; Mötschchen kumm (2b.) Dim. BE-KlMü; Mötschen (2b.) Dim. CA-Mi; Mehtschken (2b.) BA-Ra; [mdn] (2b.) BE-Me; Mtsche HA-Oh; Muhtje (2b.) GA-Ziep; Mutsche, [mute] JE1-Ca Dan Pre, WA-We, Wb-Be; komm Mutsche (2b.) JE1-Kü; mutsche-mutsche (2b.) verstr. JE1, HA-Hu, OSCH-Gu Nei, WA-Schw, QUE-Fr West, BA-Fro GrAls Ha; mutsch-mutsch (2b.) WO-He, WE-Zi, BLA-Be; musche-musche JE1-Wol; Mutschke Dim. CA-Ca Gli, BE-Gü, [mutke] Dim. Wb-Be; [mudg] Dim. verstr. BE; Mutscheken komm (2b.) Dim. ZE-Stra; Mutschicken (2b.) Dim. JE2-Go; Mutje (2b.) WE-La; Mutje, Mutje (2b.) SA-NFe; Mutjen kumm (2b.) Dim. SA-Gla, QUE-Hau; Mutschchen (2b.) Dim. BA-Schie; Mutschen Dim. Vk-Harz 3,52; Mutchen (2b.) Dim. BA-Rie; Mutchen, Mutchen (2b.) Dim. HA-Scha; mudchen (2b.) Dim. HA-Wef.
Nharke f. 1. ‘die große Harke, mit der das auf dem Stoppelfeld liegen gebliebene lose Getreide zusammengeschleppt wird’,  Sstarwe, 2: SA-NFe Rie, OST-Bre Me, GA-Ku, vereinz. n WO, 3: GA-Ge Nie Wa, WA-Un, WE-Is, 4: CA-Chö, verbr. KÖ DE. – 2. dass. wie  Nharkels, 4: DE-Or.
Lautf.: Na(a)harke GA-Wa, WE-Is, CA-Chö, verstr. KÖ DE; [nhrg] Mda-Fuhne* § 374 (verstr. KÖ DE); Nachharke vereinz. KÖ DE; -hark OST-Bre; Naoharke GA-Nie, vereinz. n WO, WA-Un; [nhrg] Mda-Fuhne* § 374 (vereinz. ö DE); Naohärk SA-NFe; Nchharke DE-Ra; [nhrk] SA-Rie, GA-Ku; Nohharke GA-Ge; -hork OST-Me.
Nutscher m. 1. dass. wie  Nutsch, 1: vereinz. nwaltm., 2: SA-NFe Sta, JE2-Neu, JE1-Kö, 3: vereinz. n elbostf., 4: BE-Il. – 2. dass. wie  Nutschbonbon, 2: JE2-Schl.
Lautf.: Nutscher, [nutr]; außerdem: [nut] SA-Pü; [nud-r] BE-Il.