Drn f. 1. ‘Kind weibl. Geschlechts’, auch ‘Tochter’ 1: verbr. nwaltm., 2: verbr. Altm. JE2, verstr. JE1, Mda-Ma 69 (ZE-Dor), 3: verstr. w JE1 n elbostf., OSCH-Har, Wb-We 27, Mda-Ma 69 (vereinz. nö CA) – adrette Dirn JE2-Bö; klein Drn Kosewort, Wb-Altm 34; Dunn gung Mudder met de Deerns in’t Hus ... Hausfr-Altm 1930,7 (SA-Die); Weck Dirn du meinst, dat weet ick all ... Pohlmann 1905,6; Rda.: is hinner alle Derns hinnerher ‘stellt allen Mädchen nach’ SA-Sta; Häi bütt sien Dirns ut wie sur Bier ‘er preist sein Töchter an, um sie zu verheiraten’ Bewohner-Altm 1,328; Sprw.: Deerns un Flöh’n sind slecht to hö’n. Spr-Altm 15; Vöäl Dirns un groten Gar’n verderw’n dänn besten Hoff. ‘Beide erfordern große Mühe und erhebliche finanzielle Mittel.’ Bewohner-Altm 1,328; dee Deerns, dee fleit’n, dee Höhner, dee krähn, dee mütt’n bäi Tiet’n dätt Jnick umdrähn GA-Trü; Junke Deern möt de Beine noch bören (heben). Chr-Em 428; Go’ (gute) Deerns un go’ Gens gaohn bi Tied nao Hus. Sprw-Altma 22; Pingst’n spring’n de Drns ass Hingst’n ... Wb-Altm 78; Na’n Fedd’r mütt’n Deerns öäwer dree Tun spring’n. ‘Junge Mädchen sollten keine Mühe scheuen, um die Aussteuer zusammenzubekommen.’ Spr-Altm 14; ... eyne derne ... met eynem hamere ... geslagen hadde. 1487, FB Zerbst 36.  Mädchen: Drnmken Kutte (abw.) Magd Mken Memme Nten; TZ kleines Mädchen: Engepisse (derb) Gr(e) Huckebund Jitte (abw.) Kanaille (kosend) Krte Kle (abw.). – 2. abw. Benennung für weibl. Personen, 2: Nd-KlWu 38, MdasJe1 6 (JE1-Ge Prö). – 3. ‘Dienstmädchen,  Magd’ 1: vereinz. nwaltm., 2: vereinz. Altm., Heimatkalender-Je 1923,94 (JE2-Vie), JE1-Rie – ... Linnewewern Woltern ..., der harre sülwest ’ne Masse Dirns ... Heimatkalender-Je 1923,94 (JE2-Vie).
Lautf., Gram.: De(e)rn, [drn], [dn] (nwaltm., n/mittleres nbrdb.), [dn] (vereinz. nwaltm., s Altm.) Sg., De(e)rns Pl. verbr. nwaltm. Altm. (außer STE, dort vereinz.), JE2-Neu Schar, verstr. w JE1 n elbostf., OSCH-Har, Mda-Ma 69 (vereinz. nö CA); Deren Wb-Holzl 34, Wb-We 27; Deerne JE2-Alt Fe; Därn, Däen SA-Brie Wa, OST-Meß, GA-Le; Di(e)rn, [drn], [dn] (nwaltm. nbrdb.) Sg., Di(e)rns Pl. SA-Dö, Bewohner-Altm 1,328, vereinz. n GA sö OST, verstr. STE JE2, vereinz. s JE1, Mda-Ma 69 (ZE-Dor); [dern] Mda-nwJe1a 39 (JE2-HSe, verstr. n JE1); [dan] JE2-Scho; Di(e)rne (z.T. wohl auch i-e) verbr. mittleres/sö JE2, JE2-Re, vereinz. nö JE1; [drn] Nd-KlWu 38.
Dd m. 1. ‘Ende des Lebens, Tod’ verbr. – forr dn worsch a schnor Dd DE-Ca; De Kunne von Greitchens Dod war wie’n Loopfüer dorch’t lütge Dörp e gahn; ... Rauch 1929,66; Rda.: dd un daiwel ‘allerhand (unnütze) Gegenstände’ Vk-Ask 68; diu sst iut as dai Deod ‘du siehst schlecht aus’ SA-Dä; en kint des ddes sn ‘bald sterben müssen’ Wb-Nharz 44; beim Sterben tun Doi kommen JE2-Za; en Dod von de Schippe huckt ‘mit dem Leben davongekommen sein’ Sprw-Börde; opp’n Dood forrferen ‘sich sehr erschrecken’ Wb-Holzl 76; sich zu Dode ängstijen ZE-Roß; dao künn’ jo den Dd daovon hämm ‘das kann einen sehr erschrecken’ Wb-Altm 36; de dd löppt äwwer mn graff ‘mir läuft ein eisiger Schauer über den Rücken’ Id-Quea 148; sik op’n Det verküllen ‘sich ernsthaft erkälten’ HA-Oh; Ich kann das uffen Td nich lei’n. Wb-Ak 105; op’n dt nich tschtn kennen Wb-Nharz 44; Darumme kann’n sek nich in’n Dod leggen ‘um diese Kleinigkeit soll man nicht viel Aufhebens machen’ Sprw-Harzvorlf 22; Sprw.: for’n dt is kein krt ewossen Wb-Nharz 44; De Dd will’n Ursack hämm. Wb-Altm** 47; de Dod kümmt ungeropen Bewohner-Altm 2,40; de Dod grippt ümmer da hen, wu’t an weihsten deiht HA-No; einen Det kann man bles starben HA-Oh; ummesiss is der Dod Sprw-Börde; Umsüs is de Dod, un de ook nich, Prester un Köster will’n ook ähr Deel. Bewohner-Altm 1,328; een si’n Dod, is dän änner si’n Broot STE-Hü. – Brauch: Nach Eintritt des D. werden dem Leichnam Mund und Augen zugedrückt. verstr. Am folgenden Morgen läuten zu Ehren des Verstorbenen die Kirchenglocken. Volksgl-Ma 38, Brauch-Anhalt 313. Die Totenwäscherin ( Ddenfr) geht im Ort umher und gibt den Todesfall bekannt, bei einem zweiten Rundgang wird von ihr oder einem Leichenbitter der Termin des Begräbnisses mitgeteilt. Die aufgebahrte Leiche stand bis dahin 4–6 Tage im Sterbehaus, wo der Leichenzug bis ins 20. Jh. hinein seinen Anfang nahm. verstr.; zum Waschen, Anziehen und zur Aufbahrung des Toten  1Lke, zum Begräbnis  Begrfnis. – Volksgl.: Todesorakel geben – bes. zu bestimmten Gelegenheiten – an, wer oder wann jmd. stirbt. Um zu erfahren, ob man im neuen Jahr gesund bleibt, tritt man in der Silvesternacht mit einem brennenden Licht in jeder Hand vor den Spiegel, erscheint ein Leichenzug darin, wird man sterben. Vk-Anhalta 173. Das gilt ebenso für jmdn., der am Weihnachts- oder Silvesterabend in einer beleuchteten Stube einen doppelten, kopflosen oder keinen Schatten wirft. Volksgl-Ma 38, Vk-Anhalta 173 und 337. Auf wessen Seite sich bei der Trauung das Altarlicht trübt, der stirbt zuerst, erlischt es, steht der Tod bald bevor. Hochzeit-Altm 34, vgl. dazu u.a. Hochtt, Njr, Silvester, Twölften. Eine große Anzahl von Erscheinungen oder Ereignissen, die am oder im Anwesen wahrzunehmen sind, künden vom baldigen Tod eines Bewohners (in Auswahl): zeigt sich ein Käuzchen oder eine Eule im Gehöft oder lässt den Schrei hören, der als Kumm mit ausgedeutet wird (verbr.), stößt ein Maulwurf auf dem Grundstück auf (verbr.), heult ein Hund, bes. beim Läuten der Glocken (vereinz. Altm., Volksgl-Ma 35 – CA-Fe), bellt ein Hund mit der Schnauze nach unten (Vk-Anhalta 172 – CA-Zu, BE-GrMü), kräht ein Huhn oder krächzt ein Rabe auf dem Dach (verstr.), zirpt im Haus eine Grille (Volksgl-Ma 35, Vk-Anhalta 172), sitzt eine Kröte im Keller (a.a.O. 172), kreisen Störche über einem Haus (vereinz. Altm.), hört man im Bett liegend einen Holzwurm (Volksgl-Ma 35, Vk-Anhalta 172,  Ddenr), findet man unter grünen Pflanzen wie Bohnen, Grünkohl u.a. ein Gewächs mit weißen Blättern (verstr.), knacken die Möbel (vereinz. Altm.), fällt ein Bild oder ein Spiegel von der Wand (Vk-Anhalta 172 und 337), klinkt eine Tür von selbst, poltert es auf der Treppe oder klopft es im Tischkasten (Volksgl-Ma 36, Vk-Anhalta 172), steht die Wanduhr plötzlich still (Volksgl-Ma 36, Vk-Anhalta 174 – KÖ-Thu), wird im Backofen ein Brot vergessen (vereinz. Altm.), niest jmd. am Sonntagmorgen auf nüchternen Magen (Abergl-Altm 26), träumt man z.B. von weißer Wäsche, Blumen, Kränzen oder faulen Eiern (Vk-Anhalta 174). Bessert sich der Zustand eines Kranken am Sonntag, wird er bald sterben. Vk-Anhalta 174. Das gilt auch für kleine Kinder, bei denen nach der Geburt die Totenglocken läuten (Bewohner-Altm 2,138) oder die die ersten Zähne oben bekommen (vereinz. Altm.). Stirbt ein Pferd, darf man nicht darüber weinen, sonst stirbt jmd. in der Familie. Abergl-Altm 25 (SA-Sta). Einem Sterbenden wird das Kopfkissen weggezogen, um ihm das Sterben zu erleichtern und das Fenster geöffnet, damit die Seele fortziehen kann. Liegt eine Person in der Nacht im Sterben, müssen alle Hausbewohner geweckt werden, sonst bekommen sie den Todesschlaf, ähnlich verhält es sich mit dem Vieh im Stall. verstr. Alles muss aus dem Zustand herausgerissen werden, in dem es sich beim Eintritt des Todes befunden hatte, um die Lebenskraft zu erhalten, so werden z.B. Pflanzen und Tiere umgestellt. Der Tod des Hausherren wird dem Vieh, den Bienen und den Bäumen angesagt, damit sie weiterhin gedeihen. verstr. Um zu verhindern, dass der Tote ein  Nachzehrer wird, legt man ihm ein Geldstück in den Mund oder auf die Augen. vereinz. Altm. Es darf keine Träne auf den Toten fallen, sonst findet er keine Ruhe, aus diesem Grund sollte auch lautes Wehklagen unterbleiben. verstr. Gegenstände, die in Berührung mit dem Toten standen, sind für die Lebenden gefährlich, so muss das Namenszeichen aus der Wäsche entfernt werden, will man sie wieder tragen (verstr.), das Stroh, auf dem der Tote aufgebahrt war, verbrannt (Vk-Anhalta 182) und die Nadel, mit der das Leichenhemd genäht wurde, vergraben werden, da man mit ihr Unheil anrichten kann. verstr. anhalt. Streicht man hingegen mit der Hand eines Toten über ein Muttermal, eine Warze oder ein Überbein, vergehen diese. verstr. – 2. in der Verbdg.: Td un L’m Kartenspiel, 4: Wb-Ak 171. – 3. ‘vertrocknete Blüte an Äpfeln, Birnen und Beeren’ 3: vereinz. elbostf., 4: verstr. anhalt. – d hasd en Dd jr nich abjemachd BE-Al. – 4. ‘trockener Schleim in den Augenwinkeln’,  Klter (n.Z.), 4: BE-Il.
Lautf., Gram.: Do(o)d, Do(o)t, [dd, -t] SA-Ah Die, vereinz. nw SA (außer nwaltm.), GA-Bo, verbr. ö Altm. n/mittleres JE2 mbrdb. elbostf., verstr. omd.; Tod CA-Ca, verstr. anhalt.; Doet, [det] HA-Oh, Id-Eilsa 58, Mda-Weg 91; Doud, [dout] Matthies 1903,25, verstr. sw Altm.; Daud, Daut, [daut] SA-Ku Zie, verbr. w Altm.; duot OSCH-Di; det Mda-Ro, Mda-Fuhne 79 (vereinz. sw KÖ, KÖ-Me, DE-Ca Que, veralt.); [deod, -t] verbr. nwaltm.; Doi Dat. Sg. JE2-Za; [dl] Dat. Sg. Mda-Fuhne 32 (DE-Ca).
Dolch m. 1a. wie Standardspr., 4: Wb-Be. – 1b. in der Verbdg.: stumpen Dolch ‘schlechtes, stumpfes (Taschen-)Messer’,  Pk(s), 2: SA-Sta. – 2. ‘Geschlechtsteil des Hengstes’,  Psel, 2: STE-Ri.
Lautf.: Dolch; außerdem: [toli] Wb-Be.
Dorchfall m. ‘Durchfall’ 2: SA-Sta, 3: vereinz. HA OSCH, 4: CA-Ak, Wb-Be.  TZ: Dorchmarsch Drallmache-fix Dünnschiss Katharina lpen Machfort Otto, weitere Synonyme  Schter.
Lautf.: Dorchfall vereinz. HA OSCH; [torifal] Wb-Be; Dörchfall SA-Sta; [durifal] CA-Ak.
Droppe(n) f., m. 1. ‘kleine Flüssigkeitsmenge in kugeliger oder länglicher Form’, auch ‘kleine Menge eines Getränks’ verstr. – et rnt grete Druppen HA-Oh; ich hawwe anne Drobbe uf de Nse jegrichd DE-Ca; einen Druppen tau sek nömen Wb-We 31; haste nich noch ’n Drupp’n Kaffee? HA-Bee; Rda.: Dät is’n Drüppen Waoter up’n heeten Steen. ‘Das hilft nicht viel.’ Bewohner-Altm 1,329; Sprw.: Muurmannssweet is düür; en Druppen kost ’n Daler. Berufe-Altm 252. – 2. Pl. ‘flüssige Medizin, die in kleinen Mengen eingenommen wird’ 2: SA-Sta, 3: vereinz. elbostf.
Lautf., Gram.: m.: Dropp(e)n verstr. nbrdb., Wb-Nharz 47, Id-Quea 149; Troppen, troppen Vk-Anhaltc 177 (BA-GrAls), Mda-Sti 41; [drop] SA-Dä, QUE-Di; [drobm], [drob] SA-Dä Rist, Mda-Fuhne 16 (DE-Ca); [tropm] Wb-Be; [drp] Mda-Ar 29; Dröppk(e)n Dim. Wb-Altm 41, Wb-We* 207; drepken Dim. Wb-Nharz 46; Treppchen, trepchen Dim. Mda-Sti 41, Wäschke 61915,97; Drupp(e)n Berufe-Altm 252, verstr. w elbostf.; Drupp’m, [drup] Id-Eilsa 58, Wb-We* 208; Drüppen Bewohner-Altm 1,329, Firmenich 1854,122 (OST-See); Dribben OST-Sta; f.: Droppe, [drop] verstr. mbrdb., Wb-Nharz 47, vereinz. ö elbostf.; Troppe Wb-Ak 173; [drob] veralt. DE-Ca; Druppe vereinz. sw elbostf.; Drüppe Id-Eilsa 58.
Eckerjunge m. dass. wie  Eckernunder, 2: SA-Sta.
Lautf.: ecker jung.
npott m. ‘Eintopf’, bes. aus zerschnittenem Kohl,  Suppe, 2: SA-Sta.
Lautf.: Einpott.
Fdem m. 1. ‘schnurförmiges Gebilde, das aus Fasern gesponnen oder zusammengedreht bzw. aus Kunststoff oder Metall hergestellt wird, Faden’, spez. auch ‘Bindfaden’ verbr. – d treckng sik alle Föäme rt JE2-Scho; dai Fao’n is nich dick nauch SA-Dä; ... un dä ole Flaßdieße word derechtetocket und elicket bet dä Famd dünne naug war. Klaus 1936,2; Rda.: mit’n heiten Fam eneihet ‘flüchtig, ohne Sorgfalt genäht’ Sprw-Börde; ick hawwe keen trocken Fan’n an Leiwe beholln ‘ich bin völlig durchnässt’ ZE-Roß; ... na Strich un Fadn ... ‘gehörig, gründlich’ Krause 1964,46; dat henget an einen Fmt ‘es ist ungewiss, gefährdet’ HA-Oh; te fme gn ‘sehr gut schmecken und deshalb schnell verzehrt werden’ Wb-Nharz 206; hei bringet et nich te fme ‘er bringt etw. nicht zustande’ Mda-Weg 124; Sprw.: Je läng’r de Dag, je kört’r de Fäöm. Wb-Altm 260; et werd kein Fm sau fn espunnen, hei kummet an de Sunnen Wb-We 149. – Volksgl.: Reißt beim Nähen der Faden, gibt es noch am gleichen Tag einen Tanz oder einen Kuss. Ein Lungenkranker kann wieder genesen, wenn er einen F. anfasst und ihn dann unter einem Birnbaum vergräbt (KÖ-KlWü). Vk-Anhalta 337. – 2. ‘Faserstück, Fädchen’, bes. an der Kleidung, 2: SA-Sta. – 3. ‘Faser an grünen Bohnen’ 3: WE-Kö.
Lautf., Gram.: Fahm’m HA-Bee; Fa(a)m, Fm vereinz. elbostf.; Faom, [fm], [fm] verbr. mittleres/s nwaltm. nbrdb., MdanwJe1a 43/Dialekt-Ma 6 (verstr. JE1), QUE-Di; [fm], [fam] verstr. mbrdb.; [faom] verbr. n nwaltm.; Fmet HA-Oh, OSCH-Di; Fa’mt, -d vereinz. HA OSCH; [fmt], [fmt] vereinz. s Altm. (außer sw), Mda-sJe1 10 (JE1-Me), WO-HWa; Fadn Krause 1964,46; [f] Dialekt-Ma 6 (ZE-Dor); F’n, [f] a.a.O. 6 (vereinz. nö CA), vereinz. anhalt.; [fn] SA-Chei Kal, GA-Bo, WO-Zi; [fao] SA-Dä; [fan] Mda-Ro; Fan’n, [fa] Dialekt-Ma 6 (JE1-Walt), verstr. ZE, vereinz. anhalt.; fd’m, fa’m Mda-Sti 2 und 44; Pl.: Fäme, fëme vereinz. w elbostf.; Fme HA-Oh; [fm] JE2-Scho; Fäöm Wb-Altm 49; [fms] SA-Rist; [fi] SA-Dä; Fen’ner Wb-Ak 54.
Geswulst f., n. dass. wie  Geswr, vgl. Swulst 1., 2: SA-Sta, JE2-Scho, 3: HA-Oh – in dät Jeschwulst w s föäle Matre (Eiter) JE2-Scho.
Lautf., Gram.: Jeswulst f. HA-Oh; [jwulst] SA-Sta (f.), JE2-Scho (n.).
Grne m. 1. ‘Polizist’ (nach der Farbe der Uniform), scherzh.,  Gendarm, 2: ADVk Nr. 239b (SA-Sta, verstr. JE2, vereinz. JE1), 3: a.a.O. Nr. 239b (JE1-Ra, WE-Heu, QUE-Wi), 4: Spr-Anhalt 172, Krause 1964,68. – 2. ‘verkleidete, mit Schellen versehene Gestalt beim Sammeln des Holzes für das Osterfeuer’ 3: Brauch-wAltm 41 (GA-Dö).
Lautf.: Greune ADVk Nr. 239b (QUE-Wi); Jriene Krause 1964,68; sonst: Grüne.