1Hker m. ‘Höcker, Buckel’, vgl. Hucker, 2: Mda-Ma 68 (JE1-Dan Lei, ZE-Dor), 3: Mda-Ma 68 (vereinz. w JE1, CA-El), Wb-Holzl 107 (HA-Eil), HA-Oh, QUE-Di, 4: Wb-Be – Hker uff te Nse Wb-Be; dat Kaml hat’n Höcker HA-Oh.
Lautf.: Höker Wb-Holzl 107 (HA-Eil); [hkr] Mda-Ma 68 (JE1-Ran, ZE-Dor, CA-El), Wb-Be; [hkr] Mda-Ma 68 (vereinz. w JE1, ZE-Dor); [hekr] QUE-Di; Höcker HA-Oh.
Hornickel m., f. dass. wie  1Hornske 1., 2: verstr. sw JE1, vereinz. w ZE, 3: verstr. w JE1, QUE-Fr, verstr. n BA, Dialekt-Ma 10 (CA-El), CA-Gli We.
Lautf.: Hornickel, [hornikl]; außerdem: [hornik] Dialekt-Ma 10 (verstr. w JE1, CA-El). – Gram.: m. belegt JE1-Walt, ZE-Nu, QUE-Fr, BA-Rei; f. belegt ZE-Rie, BA-Ba; n. belegt BA-Op.
Hornte f. dass. wie  1Hornske 1., 1: verbr. nwaltm., 2: verbr. w/mittlere Altm., OST-Go, 3: verbr. w elbostf., WO-HWa, verstr. w JE1, WA-Wo, CA-El.
Lautf.: Hornten SA-Bon; Hornke GA-Si; Hornk SA-Jeeb Po Ritz, OST-Go Schön, STE-HWu Kö; Hornken SA-Be Do, OST-Gla Le, STE-Mö, GA-Klö Lo; Hornk’n STE-Scho; Horngen GA-Sa; Hornecke WE-Dar; Hornecken WA-We; Hornicke, [hornik] verstr. w JE1; [hrnk] vereinz. SA, STE-Ber; [hrnk] SA-Chei; Honk SA-Sta; [hk] Mda-Ar 29; Hörnecke verstr. s HA OSCH w WA n WE; Hörnecken HA-Mo, OSCH-Ad An, vereinz. WE, BLA-Ben, QUE-Nei, CA-El; Hörnike OSCH-Gü, WA-ABra; Hernecke WA-Wo; Harnecke BLA-Ca, BA-Ali; Harnicke OSCH-He; Hormke STE-Döl; Hormk Wb-Altm 84, SA-La Sta Wad, STE-Kre; Hormken SA-Pla Vien, STE-Ber; Hormpken STE-Ho; Hormecke HA-Dö Em Iv; Hormecken GA-Sie; [hrmk] SA-Ah, OST-Meß, GA-Schw; [hmk] verstr. nwaltm.; [hmkn] SA-Bon; Hörmke WE-Zi; Hörmecke HA-Alv, WE-Be; Hermecke WE-Gö; Holmk Wb-Altm 84, GA-Trü; Ormecke HA-Bar Bee; Ornecke WO-Schn; [urmik] WO-HWa; Ürnecke OSCH-GrQue; Arnecke BLA-Ben Hei Wie, QUE-West. – Gram.: für auf -n auslautende Formen: Pl. belegt SA-Bon; n. belegt OSCH-Ad, WE-Il. – Etym.: Formen mit k-Suffix sind als ursprüngliche Diminutivbildungen anzusehen.
Hundetwe(n) f., m. dass. wie  Hunderacker, 2: JE1-Kra Schor, ZE-Mö Ra Roß, 3: HA-Bee, CA-El, BE-Gü, 4: CA-Schw, verstr. BE – sig rich, d le Hunnedwe BE-Gü.
Lautf.: Hundetebe ZE-Mö; -dewe CA-Schw; -töffe JE1-Schor; [hunetwe] Wb-Be; [hundw] BE-Gü; [-d] BE-KlSchie Me Sa; [hudw] BE-Ad; Hunnetiffe JE1-Kra, ZE-Ra Roß, HA-Bee, CA-El, [hunetife] Wb-Be. – Gram.: f.; außerdem: m.: [hund] BE-KlSchie Me Sa.
Hupsebock m. dass. wie  Hüppup 1., 2: HA-Sa, 3: CA-El Löd.
Lautf.: hupsebuck CA-Löd; Nbff.: Hubselbock HA-Sa; Hupser- CA-El.
inhocken Vb. ‘Heu in Haufen bringen’ 1: SA-Dä Jü, 2: Wb-Altm 83, SA-Rie, verstr. s OST, JE2-Scho, verstr. s JE2 s JE1, Mda-Ma 78 (ZE-Dor), 3: a.a.O. 78 (verstr. sw JE1, CA-El Pö) – d mütt dät Höi wenn’n un inhuckng JE2-Scho.  einhäufen 1hocken infröschen inhpeln inhpen inöppern inrpen öppern rpen tosammenhocken tosammenrpen uphocken uphpen uprpen.
Lautf.: inhock’n Wb-Altm 83; [inhok] SA-Dä Jü Rie; inhukken, [-hukn] verstr. s OST s JE2 s JE1, Mda-Ma 78 (ZE-Dor, CA-El Pö); [inhuk] JE2-Scho.
jauchen Vb. 1. ‘mit Jauche düngen’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 89, 4: Wb-Be. – 2. ‘heftig regnen’,  pladdern, 2: JE1-Dan, 3: WO-Eb, WA-Bey So, CA-El Gli.
Lautf., Gram.: jaucht 3. Sg. Präs. JE1-Dan, WO-Eb, WA-Bey So, CA-El Gli; [jaun] Wb-Be; jauken HA-Oh, Wb-Nharz 89.
Kartuffelforke f. dass. wie  Kartuffelgaffel, 2: vereinz. s nbrdb., verstr. n mbrdb., 3: verstr. n elbostf., JE1-Gü, CA-El.
Lautf.: Kartuffelforke JE2-Nkli, verstr. n elbostf., JE1-Gü, CA-El; Kartüffel- STE-Bit, JE2-Mü; Kartoffel- WO-Be We, verstr. n mbrdb.
Klumpsack m., ein Kinderspiel, 2: Wb-Altm 107, Bauernwelt-Ze, 3: HA-Oh, Wb-We 68, Wb-Nharz 101, CA-El – Die Kinder stehen gebückt im Kreis, haben die Hände auf dem Rücken und dürfen sich nicht umsehen, während ein Mitspieler mit einem Taschentuch, in welches ein Knoten gemacht wurde, um den Kreis mit den Worten “Dreh dich nicht um, K. geht rum” geht. Er drückt es einem der anderen Kinder in die Hand und versucht, sich möglichst schnell in den Kreis zu stellen, damit ihn das nun mit dem Taschentuch verfolgende Kind nicht schlagen kann. Ist er dennoch geschlagen, muss er das Taschentuch wieder an sich nehmen und erneut um den Kreis gehen, im anderen Fall tut dies der andere Mitspieler usw. Wb-Nharz 101. K. spielen bezeichnet auch das gemeinsame Schaukeln zweier Heranwachsender, wobei sie mit dem Gesicht einander zugewandt sind und einer auf dem Schoß des anderen sitzt. Bauernwelt-Ze.
Knackholt n. dass. wie  2Knack, 2: vereinz. s OST n STE, GA-Sta, vereinz. JE2, JE1-Sche, 3: WO-Mei, CA-El Pö, 4: Wb-Ak 92, CA-Zu.
Lautf.: Knackholt vereinz. s OST n STE, GA-Sta, JE2-Reh, JE1-Sche, CA-El Pö; -holz WO-Mei, vereinz. JE2, CA-Zu; -hols Wb-Ak 92.