Nse f. 1. Geruchsorgan von Menschen und Tieren, verbr. – de Nse drüppet HA-Oh; mne Nse bloit (blutet) JE2-Scho; Ppele nich inne Nse! Wb-Ak 119; Dabi wische se sick mit öhre Schörte de Ogen un ok de Näse af. Rauch 1929,145; Rda.: Ümmer de Näs’ naogaohn. ‘immer geradeaus gehen’ Bewohner-Altm 1,352; et bit ne in de Nese ‘das Gesuchte befindet sich direkt vor ihm’ Sprw-Börde; hät sich de Näs bägoten ‘ist betrunken’,  dn, STE-Schi; de Näse wischen ‘jmdn. schlagen, prügeln’ BA-GrAls; et wr ne nich nr nse ‘es war ihm nicht recht’ Mda-Weg 108; … sparre se alle Mul un Näse op … ‘staunten alle sehr’ Wedde 1938,40; dafonn hew’k de Nse full ‘ich bin dieser Sache überdrüssig’ HA-Oh; op der Näse ln ‘krank sein’ Wb-We 92f.; dauwder kwischen ml un nse von der bei Kälte tropfenden Nase, Wb-Nharz 134; dick hat woll lange nich de Näse blaut (geblutet) Drohung, BA-GrAls; Du sast äöwer de Näs’ kieken as’n Hund. scherzhafte Androhung einer Strafe, Bewohner-Altm 1,340; stick de Nse in’t Bauk Aufforderung zum Lernen, HA-Oh; sine Nese zwischen alles stecken ‘sich überall einmischen’ Sprw-Börde; Dor lat dien Näs von! ‘Mische dich dort nicht ein.’ Bewohner-Altm 2,123; Lat die nich dein Näs twischen de Dör klemm’n. dass., Spr-Altm 40; Fasse dich man n deine Nse! ‘Kümmere dich lieber um deine eigenen Angelegenheiten!’ Wb-Ak 119; tokke dek an diner Näse, sau hast de k Fleisch dass., Wb-We 92; op de Nese rumdanzen ‘jmdn. respektlos behandeln’ Sprw-Börde; einen ne lanke Nse mken ‘jmdn. verspotten’ HA-Oh; an de Nese rumtrecken ‘jmdn. foppen, täuschen’ Sprw-Börde; Seck op de Näse schieten laten ‘sich alles bieten lassen’ Sprw-Harzvorld 382; under de Näse riben ‘jmdm. etw. nachdrücklich zu verstehen geben’ Wb-We 92; Dät will’n wei äm nich up de Näs binn’. ‘Das werden wir ihm nicht erzählen.’ Bewohner-Altm 1,352; de Dör vor de Nese tauschlagen ‘jmdn. zurückweisen’ Sprw-Börde; kriegt män irst’n Näs’ un dänn n Brill Zurechtweisung naseweiser Jugendlicher, OST-Möl; du bist woll nich richtig in de Neese kneppen ‘du bist sonderbar, wunderlich’ HA-Eil; einen wat t der nse trekken ‘bewirken, dass jmd. etw. nicht bekommt’ Wb-Nharz 134; Sprw.: De sn Ns’ affsnitt, schännt sn Angesicht. ‘Wer die Fehler seiner Familie aufdeckt, kritisiert auch sich selbst.’ Wb-Altm 143; Wat de Minsch nich kann, dao laot hei sien Näs’ van. Bewohner-Altm 1,352. – Volksgl.: de Nese jücket mik, et jifft wat Ns (Neues) HA-Oh. – 2. ‘Bug, vorderer Teil des Kahns’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 155 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Pa), ZE-Roß, 4: Elbschifferspr. 155 (CA-Ak), Wb-Ak 119 – der Wind is uppe Nse ‘der Wind weht dem Kahn direkt entgegen’ Elbschifferspr. 436 (JE2-Pa). – 3. ‘Frucht des Ahorns’, kleben sich die Kinder auf die Nase, 4: Wb-Ak 119.
Lautf.: Näse, [nz] verstr. s Altm., Elbschifferspr. 155 (JE2-Pa), JE2-Fi Scho, Siedler-Je § 79 (s JE2 n/mittleres JE1), JE1-Go, vereinz. n elbostf., verstr. mittleres/s elbostf.; Nä(ä) s, [ns] verbr. nwaltm. n/mittlere Altm., Siedler-Je § 134a (n/mittleres JE2); Nese, [nz] verstr. n elbostf., QUE-Di; [ns] SA-Ku, STE-Buch; Näese Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie); [näaze] Mda-Ro, [naz] verstr. ZE; [näz] Siedler-Je § 79 (s JE1); Nease ZE-Nu; [näis] vereinz. n nwaltm., SA-Sta; [nais] SA-Dä; ns-chen Dim. Mda-Sti 27; Naose, [nze] Elbschifferspr. 155 (STE-Bit, WO-Ro, STE-Bit), ZE-Roß, verstr. anhalt.; [ns] OST-Ko. Zuss.: zu 1.: Hakelnase, Haknase, Hweks-, Himmelfrts-, Kopper-, Krebsnase, Kulpnase.
Nt f. 1. ‘beim Nähen entstehende Verbindungsstelle’ verstr. – De Nt is ufjejangen. Wb-Ak 120; Rda.: ‘t geit upp de Naot ‘es geht dem Ende zu’ Wb-Altm 145; b der nt wech ten ‘alles der Reihe nach essen’ Wb-Nharz 133; dr spelt ne nt desamme ‘er spielt schlecht’ Mda-Weg 108. – 2. ‘Längszwischenraum zwischen den Bodendielen eines Kahns’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 115 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), 4: a.a.O. 115 (CA-Ak), Wb-Ak 120. – 3. ‘Schläge,  Prgel’ 2: JE2-Scho, vereinz. mbrdb., 3: verstr. elbostf., 4: vereinz. anhalt. – du krist dine Naht OSCH-Schl.
Lautf., Gram.: Naht, [nt] JE1-Try Walt, ZE-KlLei, verstr. elbostf., vereinz. w anhalt.; Naot, Nt, [nt] vereinz. Altm., JE2-Scho, ZE-Roß, QUE-Di, vereinz. anhalt.; [nd] Elbschifferspr. 115 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa, CA-Ak), Mda-Fuhne 19 (DE-Ca); nt Mda-Sti 24; Pl.: [nd], [nt] Mda-Ze (ZE-Roß); [nar] Mda-Ze (ZE-Reu Stre); [nal], [nl] Mda-Ze (ZE-Gro). Zus.: zu 1.: Hsen-.
nmen Vb. verbr. 1. ‘mit der Hand ergreifen, erfassen’ – der Voader nemmt de Seiße JE1-Wol; Rda.: ’n beis Schlafittchen n’m ‘jmdn. fassen’, auch ‘jmdn. zur Rechenschaft ziehen’ Wb-Ak 118. – 2. ‘etw. (Angebotenes) annehmen’, auch ‘zu sich heranholen, in seinen Besitz bringen’ – de Aikatte (Eichhörnchen) nömmt de Nödd’n k JE2-Scho; Rda.: fon dne nimmet kein Hunt ‘n Stücke Bret HA-Oh; Hei is vom Stamme Nimm. ‘Er nimmt alles, was er bekommen kann, ist auf seinen Vorteil bedacht.’ Heimatland-Ga 1930 Nr. 10; Sprw.: von den Lüen mot man’t nehmen, von den Bömen kann man’t nich schüddeln WE-Dee. – 3. ‘fremdes Eigentum in seinen Besitz bringen, stehlen’,  klauende Mt (Magd) kunn en … nich en’m häm’m … Teuchert o.J. 83 (JE2-GrMa). – 4. ‘jmdm. etw. entziehen, jmdn. um etw. bringen’ – Rda.: sett dik’n bettchen hen, süss nimmeste üsch de Rauh HA-Oh; sich nich de Butter vons Brt n’m lßen ‘sich nicht alles gefallen lassen’ Wb-Ak 118. – 5. ‘ergreifen und an eine bestimmte Stelle, in eine bestimmte Lage bringen’ – opp’n Puckel neemen Hbl-Ohre 1928 Nr. 17/Wöhlbier (HA-Eim); Rda.: Das mußte nich uf de leichte Aksel n’m. ‘Das musst du ernst nehmen.’ Wb-Ak 118. – 6. ‘für einen bestimmten Zweck gebrauchen’ – de Kummkarre nömmt man tum Messfan JE2-Scho. – 7. ‘heiraten’ – sek ne fr nmen Wb-Nharz 133. – 8. ‘bei sich unterbringen, aufnehmen’ – hei hat sne Swester n sik e’nemen HA-Oh. – 9. ‘dem Körper etw. zuführen’ – wat tau sik nem’n HA-Oh; Nimm doch m Bal’lerjnstropp’m. Wb-Ak 118; Rda.: een nähm ‘Alkohol trinken’ KÖ-Grö; einen drup nehm ‘einen Handel mit einem Trunk beschließen’ STE-Sto; hat einen to vell e’nohmen ‘ist betrunken’,  dn, HA-Ma. – 10. ‘akzeptieren, hinnehmen’ – Rda.: Mor mußt n’m w’s kimmet. Wb-Ak 118. – 11. ‘mit jmdm. auf eine bestimmte Weise umgehen’ – se wuste ne te nem’m Mda-Weg 108. – 12. ‘sich unterscheiden’ – d beiden nmen sek nischt in der grte Wb-Nharz 133. – 13. in Verbdg. zur Umschreibung anderer Verben – te Mte nem’n ‘die Körpermaße durch Messen ermitteln’ HA-Oh; in’n Dsuch n’m ‘einen Kahn in den Schleppzug aufnehmen’, Schifferspr., Elbschifferspr. 363 (STE-Bit); ‘n Kn n Land (in Hfen) n’m ‘den Kahn an das Ufer, (den Hafen) steuern, um dort zu ankern’ Wb-Ak 118; Rda.: sik Tt nem’n ‘sich nicht beeilen’ HA-Oh; int Jebt n’m ‘jmdn. eindringlich befragen’ Mda-Ar 28; datt nimmt kn gd Kr ‘das nimmt keinen guten Fortgang’ Wb-Altm 265; ick will’n schon de Maße nähm ‘ich werde ihn verprügeln’ Spr-Asch 17; an de Longe nehmen ‘jmdn. streng behandeln oder in seiner Freiheit einschränken’ Id-Eilsb 147.
Lautf.: nehm(e)n, neem(e)n SA-Böd, JE1-Dan, verstr. elbostf.; nehm STE-Sto, KÖ-Bre; ne’m Wb-Holzl 146; nem’n HA-Oh; nem’m Mda-Weg 108; nähmen WO-HWa, DE-Je, nmen Wb-Nharz 133, nmen Wb-We* 228; nähm Spr-Asch 17, CA-Atz, KÖ-Grö; näh’m, [n], [n] verstr. mittleres/sö nwaltm. Altm., vereinz. JE2, Dialekt-Ma 9 (verstr. w JE1, ZE-Dor), Mda-Ze (ZE-Roß), WO-HWa Mei, Dialekt-Ma 9 (vereinz. nö CA), vereinz. anhalt.; n’m Mda-Sti 46; niemen OSCH-Di; nö- men Wb-We 94; [na] Dialekt-Ma 9 (verstr. mittleres/s JE1), verstr. ZE; [näim] vereinz. nw nwaltm. – Gram.: 3. Sg. Präs.: nim(m)t, [nimt] Wb-Altm 143, verstr. elbostf.; nimmet HA-Oh; nümmt Wb-Holzl 146; nemmt, [nemt] Dialekt-Ma 6 (verstr. mittleres/s JE1), JE1-Wol, verstr. ZE; [nmt] ZE-Kö; [nömt] JE2-Scho; Imp. Sg.: nimm, [nim] Heimatland-Ga 1930 Nr. 10, verstr. elbostf., Wb-Ak 118; [nimg] Mda-Fuhne 108 (verstr. anhalt.; bes. jüngere Generation); nümm Wb-Holzl 146; [nem] JE2-Scho, Dialekt-Ma 8 (verstr. mittleres/s JE1), verstr. ZE; 1./3. Sg. Prät.: Kürze des Stammvokals: namm Matthies 1903,9, Wb-Holzl 146 (HA-Erx); [nam] Dialekt-Ma 11 (JE1-Lü Me Ste Zep). Zuss.: zu 1.: mit-; zu 2.: hen-, in-, wer-; zu 5.: mit-; zu 8., 9.: in-; zu 10.: hen-, in-; zu 11.: hch-; sonstiges: mit-, wer-.
Nrdensde f. ‘das in Stromrichtung liegende rechte Elbufer’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 414 (STE-Bit Tan, JE2-Mi Pa, WO-Ro), 4: a.a.O. 414 (CA-Ak).
Lautf.: [nrnzd] Elbschifferspr. 414 (STE-Bit, JE2-Mi Pa, WO-Ro); [-zd] a.a.O. 414 (STE-Tan); [-zaid] a.a.O. 414 (CA-Ak).
Oberhals m. ‘oberes Ende des Sprietsegels’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 219 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), 4: a.a.O. 219 (CA-Ak).
Lautf.: [wrhals].
Oberländer Pl. ‘im Gebiet der Oberelbe beheimatete Schiffer’, bes. ‘sächsische Schiffer’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 323 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), 4: a.a.O. 323 (CA-Ak).
Lautf.: [wrlnr].
Oberlicht n. ‘Fenster in der Decke der hinteren Kajüte’, Schifferspr., vgl. Lichtkasten, Oberlichtkasten, 2: Elbschifferspr. 168 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), 4: a.a.O. 168 (CA-Ak), Wb-Ak 124.
Lautf.: werlicht, [wrlid].
Oberlichtkasten m. dass., 2: Elbschifferspr. 168 (STE-Bit Tan).
Lautf.: [wrlidkasd].
oberwärts Adv. ‘elbaufwärts, in Richtung der Oberelbe’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 323 (STE-Bit, WO-Ro, JE2-Pa), 4: a.a.O. 323 (CA-Ak), Wb-Ak 124 – Seine Fraue is von werwarts. Wb-Ak 124.
Lautf.: werwarts, [wrwards].
ge n. 1. ‘paarig vorhandenes Sehorgan’, bes. des Menschen, allg. – swache en HA-Oh; schbarre daine en uf! DE-Ca; dät e st schlecht t JE2-Scho; … un’n paar lustige glue (glänzende) Ogen saten öhr in Koppe. Rauch 1929,6; Rda.: gen w sau’n Luks ‘sehr gut sehen können’ BLA-Brau; en w ne Katte dass., HA-Oh; de gen opkneppen ‘genau hinsehen’ Wb-Nharz 136; in dat ge fallen ‘auffallen’ BLA-Brau; Die Og’n in de Hand nehmen. ‘Seine Aufmerksamkeit auf etw. Wichtiges richten.’ Bewohner-Altm 1,353; keine Hand for Oen sein können ‘sehr dunkel sein’ Sprw-Eils 39; de O’en taudaun ‘einschlafen’ Sprw-Harzvorld 374; Ich hawwe de janze Nacht kn e zjemacht. ‘Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen.’ Wb-Ak 123; der word Ogen maken ‘er wird erstaunt sein’ Sprw-Börde; ‘n e taudrücken ‘nachsichtig sein’ HA-Oh; met’n blaun ge derfon kommen ‘glimpflich davonkommen’ Wb-Nharz 136; einen in de Oo’n ewischt ‘betrunken sein’,  dn, OSCH-KloGrö; w aus de en jeschnitt’n ‘sehr ähnlich’ Wb-Ak 123; de kinder wassen einen t’n ge ‘die Kinder wachsen schnell heran’ Wb-Nharz 136; Sick met de Og’n klütern ‘sich verliebte Blicke zuwerfen’ Bewohner-Altm 1,353; sik de en t’n Koppe schrn ‘heftig weinen’ HA-Oh; Dat stickt mi leidig in de g’n. ‘Das wünsche ich mir sehr.’ Wb-Altm 126; de en sünd grötter w de Munt ‘sich mehr auf den Teller tun, als man essen kann’ HA-Oh; H günnt n dat Witt in d’ g nich. ‘Er ist neidisch.’ Wb-Altm 149; make de Ogen tau – un watte denn siehst, dat is dins Bemerkung zu einem Großsprecher, Sprw-Börde; Wemmor’n was st, hat morsch Kalleb inne en jeschln. ‘Wenn man ihn kritisiert, ist er beleidigt.’ Wb-Ak 123; Met n Og in’t Gesicht, met’t änner in d’Fick. von einem schielenden Menschen, Wb-Altm* 72; met’n rechten ge in de linke westenfikke kukken dass., Wb-Nharz 136; De kucket mit ein’n O’e na’n Brotschappe mit’n andern na’r Käsehord. dass., Sprw-Harzvorlf 22; Sprw.: Een Og’ arbeit’ mihr as twee Hänn! ‘Durch ein geübtes Auge kann eine Arbeit schneller vonstatten gehen.’ Bewohner-Altm 1,353; wer de gen nich upknöpt, mütt den Geldbüdel upknöpen ‘wer bei einem Handel unachtsam ist, erleidet Schaden’ STE-Wi; Rätsel: Wuh süht he uut? – Uute Oogen. Lieder-Ma Nr. 917 (HA-Gro). – Volksgl.: Gegen Augenkrankheiten hilft Wasser aus geschmolzenem Märzschnee. Brauch-Anhalt 10; w jn nn Schpringk un hln uns Ostawta, dät is jt f schlimme en JE2-Scho. – 2. ‘Ansatz des Keims oder der Knospe einer Pflanze’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 136, 4: Wb-Ak 123. – 3. ‘Fetttropfen auf einer Brühe, Suppe’ 3: Sprw-Börde, 4: Brauch-Anhalt 10 – Rda.: et kieken mehr Ogen rin wie rut ‘die Suppe ist sehr fettarm’ Sprw-Börde. – 4. ‘Masche beim Stricken’ 1: SA-Dä, 3: vereinz. elbostf. – en ge fallen lten Wb-Nharz 136. – 5. ‘Nadelöhr’ 3: Wb-Holzl 147, HA-Bee Oh. – 6. ‘Schlinge in einem Tau’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 258 (STE-Bit, WO-Ro), 4: a.a.O. 258 (CA-Ak).
Lautf., Gram.: Oge, [g] GA-Bo, verstr. n/ö elbostf., vereinz. sw elbostf.; Oog, g vereinz. Altm.; [j] CALV-Calv; Ore, [] verstr. s Altm. nö elbostf., Elbschifferspr. 258 (CA-Ak), Wb-Be, verbr. ö anhalt.; Och, [] vereinz. ö nwaltm., vereinz. w Altm.; Oe, [] WO-Zi Zie, JE2-Scho, verbr. mittleres/s JE1, ZE-Kö Roß, verstr. w elbostf., vereinz. sö elbostf., verbr. w anhalt.; O, [] verbr. nö Altm., vereinz. JE2, verbr. n JE1, vereinz. s JE1 ZE, WE-Be; Ouge, [oug] STE-Bad, CALV-Je Uth Zo; Oug Matthies 1903,19; Oure QUE-GrSchie; [u] vereinz. sw Altm.; [u] vereinz. ö STE; [u] Mda-Ze (ZE-Gro); e Mda-Ro; uo OSCH-Di; augge Mda-Sti 53; Aug GA-Kak Wern; Auch, [au] vereinz. ö nwaltm., verstr. SA w OST n GA; [u] STE-Ber, OST-Meß; [e] verbr. nwaltm.; Pl.: Og(e)n, [g()n] vereinz. s nwaltm., verstr. mittlere/ö Altm. JE2, JE1-Lü, verstr. WO HA s elbostf., DE-Que; [g] OST-Dü Kru; [] vereinz. ö nwaltm., SA-Kal, GA-Da Le; Ojen OST-Pol; jn Vk-Ask 373 (QUE-Asch); Owen OST-Pe; Oren, [n] vereinz. ö Altm., WO-HWa, WA-We, Wb-Be; O’en, [n] verstr. ö Altm. JE2 ZE, verbr. w elbostf., vereinz. ö elbostf. anhalt.; O(o)n OST-Hei, verstr. JE2 JE1 ZE, OSCH-KloGrö Nie, WE-Schau; [ougn] CALV-Je Uth Zo; [un] SA-Ra, vereinz. ö STE; [un] Mda-Ze (ZE-Gro); Augen GA-Schw; Aogen GA-Klö; [au] SA-Lüg Zie; [un] STE-Ber, OST-Meß; [eg] SA-Dä; [e] verstr. nwaltm. Zuss.: zu 1.: Heister-, Hner-, Kalfsgen, Katten-, Klter-, Knpgen, Kreien-, Kuck-, Kulperauge, Kulp-, Kulpschauge, Luchs-, Ngen-, Ossen-; zu 3.: Mnls-; zu 5.: Ntel-.