1eicheln Vb. (refl.) ‘sich  keln’, auch ‘Ekel hervorrufen’, vgl. keln, 2: Wb-Altm 45, 3: Sprw-Harzvorld 399 – Davor habe ich mich geeichelt Verspottung von jmdm., der vornehm sein will, aber falsches Hochdeutsch spricht, a.a.O. 399.
Lautf., Gram.: eicheln Wb-Altm 45; geeichelt Part. Prät. Sprw-Harzvorld 399. – Etym.: zu mnd. ichelen ‘verdrießen; verdrieß- lich, widerwärtig sein’, im ostf. Sprachraum und den angrenzenden Gebieten, vgl. HWb-Mnd 1,508.
n 1. Zahladj. verbr., stets betont. – a. in der Zahlenfolge ‘eins’, vgl. 1nsDe Tormuhr harre all eine slahn, ... Rauch 1929,71; ainen Meter in’ne Dickde Wb-Holzl 75; Rda.: Dat geit n, tw, dr ‘... schnell, rasch’ Wb-Altm 46; Abzählreim: ene, dene, deck un du bist weg HA-Va; Eene, deene, Duhmmstrick! Siebn Kattn schlaon sick ... Lieder-Ma Nr. 562 (WO-Be). – b. das Einzelne, auch Besondere betonend – adj.: D han blß n Mchen. Wb-Ak 52; t n Schtje han sechtsn Jr’m JE2-Scho; Rda.: von hunnert Morjen en Klt von sehr weitläufiger Verwandtschaft gesagt, WO-Gu; dor sedsd alles uff ne Grde DE-Ca; der Mann, der die Vaterschaft bestreitet, weil er nur einmal mit der Mutter des Kindes verkehrt hat, sagt: Upp n Hau fällt kn Bm. Wb-Altm* 73; Sprw.: Wenn väöl Hön’r in n Nest legg’n, helpt ’t sick bald. ‘Wenn man aus mehreren Erwerbsmöglichkeiten Einkünfte bezieht, wird man reich.’ Wb-Altm 263; subst.: dat grn is alles in eins ‘... ist verheddert’ Wb-Nharz 49; d sidst je d s in ne ‘allein, in Gedanken versunken’ CA-Ak; Rda.: sin ein un alles ‘seine ganze Freude’ Sprw-Börde; wedder eins noch keins ‘gar nichts’ a.a.O.; hat eenen weg von einem geistig beschränkten Menschen gesagt, Vk-Anhaltc 102; ’t is mi allns ns ‘... egal’ Wb-Altm 46. – c. eine Zusammengehörigkeit oder Übereinstimmung (zweier Größen) betonend – et is eine Nesse ‘es ist überall nass’ Sprw-Börde; se sünt wär eins ‘einig’ Id-Eilsa 59; Rda.: dat is ein afmken Wb-Nharz 49; tr Junke is tich n un tassellewe Kallwer w ter le Wb-Be. – d. in Verbdg. mit der Präp. in (und dem Adv. weg) die ununterbrochene Fortdauer einer Handlung, eines Geschehens oder Vorgangs bezeichnend – et gurscht in ene wech ‘es regnet fortwährend stark’ WE-Lan; ... se ruppten in einen wegg ... Hbl-Ohre 1927 Nr. 28/Wöhlbier (HA-Eim); na, du blaffst ja hüte wedder in eins wech HA-Bee; in eins hen ‘ohne Unterbrechung’ Sprw-Börde. – 2. Indefinitpron. verstr. – a. ‘jemand, irgendeine(r)’, auch generalisierend ‘unsereiner, man’ – da kümmt ainder Wb-Holzl 57; einen in die Fresse haun HA-Alv; t machst je ’n jants koppschai Wb-Be; d hunt wil einen bten Wb-Nharz 50; einder wett gar nich, wo en anfangen sall mit Arbeiten WE-Dee; Rda.: n schlk awwer ner lank hin! Ausruf des Erstaunens, CA-Ak; D bist mich awwer ner ‘... ein ganz Besonderer’ Wb-Ak 52; Wenn eener dumm wart, warte ’s zuerscht in’ Koppe. Vk-Anhaltc 103; de will ainen wat forrtellen ‘... etw. weismachen’ Wb-Holzl 57; d warrt’n nich klauk t HA-Oh; dat konne ne et harze afschtten ‘das konnte einen sehr betrüben’ Wb-Nharz 7; sau kann’n sick in’n Menschen toischen HA-Eil; Sprw.: Wat einder daun kann, ward twei nich su’r. ‘Das Verteilen von Arbeit auf mehrere Personen verspricht Schonung’ Sprw-Harzvorld 399; wat ein sülwest daun kann, dat werd nich sau erket Wb-We 34; Von de Hund, de en bät’n hat, davon mütt’n Haar uppleng’n. ‘Um einen Kater zu beseitigen, muss man erneut Alkohol trinken.’ Spr-Altm 82; Wenn’n schimmelt Brot itt, find’t’n Geld. Schwerin 1859,43; Rätsel:Hinner uns Hus un Nowers Hus
plögt ener,
plögt on Koller un Schor,
plögt doch ’n grod For
(Furche).Moll (Maulwurf). Hausfr-
Altm 1929,79 (SA-Sal).
– b. das Einzelne, Besondere betonend, bes. in der Verbdg. mit ander (mit semantischer Nähe zu 1b.) – das aine Gind is glain ... BE-Sa; D ne Ostern hat’s m tichtich jeschneiet. Wb-Ak 52; ümmer einder nahn andern! HA-Bee; Un der eene, der mit de Vaodermördersch bis ebber de Ohren ... Heimatkalender-Börde 1925,63 (CA-Sa); Sprw.: ’n sn Deod is annan sn Breot SA-Dä; den einen sien Uhl is den andern sin Nachtigall HA-Va; sau geit et in der Welt, d’ ene hat den Büdel, de andre dat Geld Wb-We 23; De een is doch vör’n ännern. ‘Begabung und Geschicklichkeit sind bei den Menschen verschieden ausgeprägt.’ Bewohner-Altm 1,330. – c. in verkürzten Sätzen für das subst. Objekt stehend – einen nemen ‘Alkohol trinken’ HA-Oh; ’n lßen ‘einen Darmwind entweichen lassen’ Wb-Ak 52; sek eins singen Wb-Nharz 49; du krichst ene anne Bramme Androhung von Prügel, JE1-Go; Was hat’e denn for ne jeheirt? Wb-Ak 52. – 3. unbest. Art. verbr. – a. in normaler Sprechhaltung stets unbetont – a Barrich KÖ-Pi; en Glas Behr SA-Jeg; ‘n Hp’n Ld’ Wb-Altm 84; d ld a Abbel DE-Ca; de junge Frau hat ane beese Krankheet DE-Vo; “Was denn vor an Vorein?” Wäschke 61915,121; d Hirsch het wa än Jewaih JE2-Scho; Rda.: en Hals afschnien ‘übervorteilen, betrügen’ Sprw-Börde; d st t w en schmlet Handk ‘er sieht dünn aus’ JE2-Scho; hei liggt (lügt) sau harte wie en Pert leppt QUE-West; hei hat Infälle w en ld Hs ‘er hat sonderbare Einfälle’ WE-Be; Dat könnt ene sure Kreike (Pflaumensorte) weren ‘das könnte für jmdn. ungünstig werden’ Wb-We 74; Sprw.: op en Heger kumt en Feger ‘auf einen sparsamen Hauswirt folgt oft ein Verschwender’ Wb-We 48; von’n groten Bullen fällt ook en groot Kalw HA-No; Bauernregel: Lichtmessen hell und klar, jibt an jutet Flachsjahr Spr-Asch 49; Rätsel: wann is de Voß en Voß? – wenn er allein ist, scherzh. Ausnutzung der lautlichen Übereinstimmung mit dem Zahladj., OST-Ker. – b. betont, in gefühlsbetonter Rede verstärkend – Das is an Wetter! Wb-Ak 50; ein Jeld hat das jekost ‘viel Geld ...’ a.a.O. 51. – c. vor Zahlwörtern und Mengenangaben die Gültigkeit einer Aussage einschränkend ‘etwa, ungefähr’ – ein veir Wochen her Wb-We 34; Vorr’n drittig Johren, ... Lindaua o.J. 63; an Sticker dreie Wb-Ak 16; wi willn noch n acht Daog töw’n (warten) Wb-Altm 258.
Lautf., Gram.: 1. Zahladj., in der Zahlenfolge: een, n verbr. nwaltm., Wb-Altm 46, SA-Kun, vereinz. n GA, verbr. ö Altm., verstr. JE2, vereinz. JE1, ZE-Bur, WA-So, Wb-Ak 52; eene, ne vereinz. sö Altm., HA-Sa, verstr. mittleres/s JE2, JE1-Wo, vereinz. w JE1, HA-Bre NHa, OSCH-KlQue, QUE-Frie, CA-Mi; ejn SA-Jee; än SA-Ne; eän GA-Mie; aein GA-Pe; äin OST-Klä, verstr. mittlere Altm.; ein, eyn, ain SA-Bre Dam, verbr. w Altm., verstr. w OST, vereinz. w STE, JE2-Za, verstr. w elbostf., QUE-Su; eine, aine WO-Me, verbr. w elbostf., verstr. ö elbostf., vereinz. nthür.; ane, ne WE-Lü, Vk-Ask 161, BA-Schie; enne ZE-Dor, enn SA-Die, STE-Grä; in Abzählreimen, abweichend vom sonstigen Gebrauch: eene, ne Wb-Altm** 48, vereinz. ö/s Altm. elbostf., BE-Me, KÖ-Pro; een GA-Rä; Eneke Dim. Lieder-Ma Nr. 571 (vereinz. n elbostf.); Eeneken Dim. a.a.O. 589 (BA-GrAls); Eenichen Dim. a.a.O. 589 (DE-Je); enne vereinz. n/mittleres elbostf., Lieder-Ma Nr. 584 (DE); 2. Zahladj., Indefinitpron., Artikel (in betonter Stellung): st. (attr. und allein stehend): Nom. Sg. m., n.: een, n vereinz. nwaltm., Wb-Altm 46 und 263, Spr-Altm 75, SA-Rie, vereinz. OST n/mittleres JE2, verstr. mbrdb., WO-Gu, CA-Salz, verstr. anhalt.; ein, eyn, ain SA-Rie, verstr. elbostf., Wb-Ak 50 (bei Hervorhebung); n Vk-Ask 137 (QUE-Scha); Dat./Akk. Sg. m.: enen, eenen Wb-Altm 46, vereinz. ö/s Altm., Heimatkalender-Je 1923,94 (JE2-Vie), JE1-Mo, vereinz. anhalt.; een’n, n’n, ’n, [], [e] SA-Dä, Wb-Altm 46 (nur Zahladj.), Bewohner-Altm 1,334, vereinz. anhalt.; een, n SA-Ty, SA-Stap, OST-Ho Möl, JE2-Schö, JE1-Gö, ZE-Roß, KÖ-Grö; äin STE-Ho; einen, ainen verstr. elbostf.; ei’n HA-Alv, WA-GrGe, CA-Fö, BA-Ha; ohne Flexionsendung (z.B. in der Verbdg.: in e.): ene, ne WE-Lan, Wb-Nharz 7 und 49, CA-Ak; een, n Wb-Altm 16 und 46, Wb-Alm* 7, Spr-Altm 82; Dat. Sg. n. wie Dat./Akk. m.; Akk. Sg. n. wie Nom. Sg. m., n.; Nom./Akk. Sg. f. und als Stellvertreter eines Subst.: eene, ne vereinz. s Altm., verstr. mbrdb., JE1-Me, Vk-Harz 8,49, vereinz. sö elbostf., verstr. anhalt.; een vereinz. nwaltm., verstr. n/mittlere Altm.; eine, aine verstr. elbostf., Mda-Sti 30, Wb-Ak 50 (bei Hervorhebung); ein SA-Bre, verstr. w Altm.; ahne, ne Vk-Ask 374, Spr-Asch 17, BA-Neu Sip; Dat. Sg. f. wie Nom./Akk. Sg. f.; außerdem: unflektiert: n JE2-Scho; sw.: Nom. Sg. alle Genera: ene, ne Wb-We 23, verstr. anhalt.; een Bewohner-Altm 1,330, Pohlmann 1905,33; eine, [ain] vereinz. elbostf., BE-Sa; Dat. (Akk.) Sg. f.: e(e)ne JE2-Gü, Heimatkalender-Je 1923,100 (JE2-Fi), vereinz. anhalt.; eine Wedde 1938,20; 3. Artikel in unbetonter Stellung: en(n) m./n. vereinz. w Altm., OST-Ker Le, vereinz. ö JE2, verstr. elbostf.; enne f. JE1-Kä, ZE-Dor, vereinz. elbostf., BA-Sip, Krause 1964,60; [] m./n. SA-Ko; än, [n] m./n. SA-Ab HDo, JE2-Scho; an(n), [an] m./n. SA-Bon Dä, Spr-Asch 49, Mda-Ro, verbr. anhalt.; an(n)e f. verstr. sö elbostf. omd.; a m./n. verbr. anhalt.; sonst vorw. enklitisch: ’n m./n., nwaltm., n nbrdb. auch f. (nicht eindeutig von der Kurzform für  1man zu trennen); ne, ’ne f.; ’n Pl.; 4. als Stellvertreter eines Subst. bzw. für ein logisch zu ergänzendes Subst.: m.: eener, ner verstr. Altm., JE2 JE1, ZE-Roß, vereinz. anhalt.; eender JE2-Gü, Heimatkalender-Je 1927,122 (JE2-Vie); einer vereinz. HA OSCH, WE-Rho; einder, ainder verstr. elbostf., Mda-Sti 30; aaner QUE-Di; ander Mda-Weg 85; Akk. Sg. vgl. st. Akk. Sg. m.; n.: eens, ns Wb-Altm 46, Sprw-Börde, vereinz. anhalt.; eins, ainsz vereinz. elbostf., Mda-Sti 30; f.: wie st. f. Nom. Sg.; unflektiert (vor allem verallgemeinernd ‘man’): een, n vereinz. Altm.; ein vereinz. elbostf.
Erre f. ‘falscher Weg, falsche Richtung’ 3: Sprw-Harzvorld 399, Mda-Weg 86 – In de Irre ... latscht de Lüe ... Sprw-Harzvorld 399.
Lautf.: erre, arre Mda-Weg 86; Irre Sprw-Harzvorld 399.
fardig Adj. 1. ‘vorbereitet, bereit’ vereinz. – Ich bin fartich, mr ken’n jn. Wb-Ak 54; Verbdg.: Den ändern Morgen, as her sick fertig moakte ... Heimatkalender-Je 1923,96 (JE2-Vie). – 2. ‘abgeschlossen, vollendet, zu Ende’ verstr. – Nu war öht fartig ... Rauch 1929,30; Un wenn allens feddig wär, denn namm hei sin’ Schuwkarr. Hausfr-Altm 1930,5 (SA-Die); Manje die saaß’n daa von frieh an, bis’t fartich waar ... Heimatkalender-Ze 1962,94 (ZE-Ze); Verbdg.: ... dat bringest du noch nich fartig! ‘... dazu bist du nicht imstande!’ Lindauc o.J. 43; d krcht fartich (war imstande) un konne wochenlank nist daun Mda-Weg 95; d is kein fertich wern HA-Oh; Ich kann da heite nonnich driwwer fartich wern. ‘Ich kann darüber nicht hinwegkommen.’ Krause 1964,25; Mit dene kann’n gut fartig wer’n (auskommen) Sprw-Harzvorld 399; mit öhne bin ick fartich ‘von ihm will ich nichts mehr wissen’ HA-Bee; Rda.: daomit wa(r)st r farig, ass d’ Katt’n Ei leggt, un wenn s’k all upp’t Nest sitt. Wb-Altm** 42; Sprw.: de Fle socht fertige Arbeit HA-Oh. – 3a. ‘kraftlos, erschöpft, körperlich und seelisch am Ende’,  slapp, verstr. – ek bin reine fartig Wb-We 150; ich bin jans fardch DE-Ca; Verbdg.: fix un fättich OST-Ost; Rda.: niu bin ik aewa farrich mit Schau un Schtrümp SA-Dä. – 3b. ‘betrunken’,  dn, 3: WE-Ve. – 3c. ‘wirtschaftlich am Ende, bankrott’ 2: ZE-Roß, 3: vereinz. elbostf.
Lautf.: fardig, [fardi] Berufe-Altm 251, SA-Sa, CALV-Zo, vereinz. WO; farrich, [fari] SA-Dä, Wb-Nharz 206; fartig, -ch verstr. ZE elbostf. anhalt.; [fard] vereinz. sw DE; [ferdi] vereinz. mittlere Altm., verbr. ö Altm. (außer n WO); feddich Hausfr-Altm 1930,5 (SA-Die); ferrig, -ch, [feri] Wb-Altm 49, OST-Ko, OSCH-Ba, WE-He; fertig, -ch, [ferti] vereinz. Altm., JE2-Gü, Heimatkalender-Je 1923,96 (JE2-Vie), vereinz. w elbostf.; fettich GA-Jä; [färdi] SA-Lüg, OST-Har, vereinz. ö STE; fäddig, -ch Mda-Ar 53 f. (SA-Vi, OST-Ar Schr); [färti] JE2-Scho; fättich OST-Ost; [färi] SA-Ah Ku; [frdi] GA-Le; farig, [fri] SA-Dä, Wb-Altm 49, Wb-Altm** 42; [frdi] verstr. nwaltm., vereinz. mittleres SA, GA-Ku; [fri] vereinz. ö/mittleres nwaltm., SA-Rie, OST-Bi.
Gedanke m. verstr. 1. ‘das von jmdm. Gedachte, Überlegung’, auch ‘das Denken an etw.’ – ek dachte in mnen jedanken Wb-Nharz 57; Mariechen schtand awwer noch in Jedanken. Wäschke 61915,74; ... denn kommt’e uff annere Jedanken. Spr-Asch 22; Noa ’n ganz Tied erst ha’n sick besunn’n Un eah Gedanken wearrer fun’n. Matthies 1903,44; Verbdg.: kein jedanke ‘überhaupt nicht’ Mda-Weg 93; Rda.: Da hewwe’k mit keinder Gedanke an edacht. ‘Ich habe es vergessen’ Sprw-Harzvorld 382; Sprw.: De Jesun’ un de Kranken Het unglieke Jedanken. Vk-Harz 3,60. – 2. ‘Einfall, Idee’ – Rda.: Wie ’n Blitz fäjetn ’n Jedanke dorchn Nischel. Krause 1964,36.
Lautf., Gram.: Gedanke, J- ZE-Roß, vereinz. elbostf. anhalt.; -n Pl. verstr.; f. belegt Sprw-Harzvorld 382, Wb-Nharz 57.
1gerde verstr. 1. Adj. – a. ‘in unveränderter Richtung, nicht krumm oder gebogen’ – dat Brt is ganz grde HA-Oh; dänn Wch ümma jrd langk JE2-Scho; Verbdg.: Bk m de Schne jerse! Wb-Ak 77; ’n Kn jrdemken ‘den Kahn in die gestreckte Richtung bringen’, Schifferspr., Elbschifferspr. 304 (WO-Ro); der Kn jaid jrde ‘der beladene Kahn befindet sich im Gleichgewicht’, Schifferspr., a.a.O. 315 (JE2-Pa). – b. ‘aufrecht, nicht schief’ – steh m jrle ZE-Roß; schdelles jrle hin DE-Ca; de Lerrer (Leiter) stäht to grod (zu steil) GA-Kak; ... un können nich mehr jrade jahen. Gesch-Un 44. – 2. Adv. – a. ‘soeben, in diesem Augenblick’, auch ‘vor kurzer Zeit’ – ... se warn jerade beis Inpacken. Krause 1964,30; ick kam grade na Huus, da fänget an mit räjen HA-Bee; Dunn jung grade Nachtwächter Peinecke vorrbi. Lindauc o.J. 21; ... wo groai de Bure von öhre Leibeigenschaft erlöst woarn JE2-Gü. – b. ‘schnell,  rasch’ – kumm graod wedder Wb-Altm 69. – c. ‘mit Mühe und Not, noch eben’ – ... det m’r jraade noch dorchkaam. Heimatkalender-Ze 1962,90 (ZE-Ze); ... ’s junk je jrade noch ... Heimatkalender-Be 1936,154. – d. ‘genauso, in der gleichen Weise’ – Da gehts diche jrade wie unse Harrmannen ... Wäschke 61915,105; Rda.: t tst je jrde w wennte fon rjestern wrscht Wb-Be; ... nu frag man nich sau vel op’n mal, dat is jo grade wie wenn en Möhlenschütt op etrecket is. Wedde 1938,56; Dat is gerade, wie wenn’n en dob’n Hunne wat seggt mit Bezug auf einen Schwerhörigen, Sprw-Harzvorld 374. – e. ‘erst recht’ – Wennste schim(p)st, mach ich’s jerde nich. Wb-Ak 77. – 3. Pt. eine Aussage bekräftigend, verstärkend, bes. ‘genau’ – ... du kümmst mi graod to pass. Pohlmann 1905 ff.,119; Des war ... jrade so des richtije Tempo ... Heimatkalender-Ze 1964,89 f . (ZE-Ze); dat is et grde, wat mek sau arjert Wb-Nharz 59; Rda.: Dät is dät graod, wat de Oberst bemerkt. ‘Darauf kommt es an.’ Bewohner-Altm 1,353.
Lautf.: gerade, --, j- vereinz. w elbostf. (außer nw), Krause 1964,30; gerad Heimatkalender-Ma 1931,85 (Altm.); -re Wb-We 39; jerde, [jrd] Mda-nwJe1a 42 (JE1-Dre The), Wb-Ak 77; jirde QUE-Di; [jrj] Mda-nwJe1a 42 (JE1-Rie); jerase Wäschke 61915,7; -rse, [jrz] Wb-Ak 77, CA-Do; gra(a)de, --, j- vereinz. ZE, verstr. elbostf., Mda-Sti 146, Heimatkalender-Be 1936,154, BE-We; gr(a)ode, j-, [jrd] Elbschifferspr. 304 und 370 (STE-Bit Tan), vereinz. WO JE2, WA-Neu Wo, vereinz. w/mittleres anhalt.; gr(a)od, j- verstr. nwaltm. n/mittlere Altm.; jroade vereinz. mbrdb.; [jr] Mda-nwJe1a 42 (JE2-HSe); groai JE2-Gü; grao, groa Wb-Altm 69, Schwerin 1859,121; [grao] SA-Dä; jrase Heimathefte-Be 1956,139 (BE-GrWi), Alt-Cöthen 2; jraoje JE2-HSe; [jrl] ZE-Roß, DE-Ca.
grt Adj. verbr. 1. ‘von vergleichsweise beträchtlicher Ausdehnung, beträchtlichem Umfang’ – En Pott vull Futter, grot un swaar ... Gorges 1938,12; ... en groot Stück Speck ... Brauch-wAltm 70 (GA-Ber); ... ’s war viel jreeßer ... Richter o.J. 5; d hest wa ne jrte Fratte (Warze) anne Hand JE2-Scho; ... de een dat was’n hell’schen groten Kerl ... Pohlmann 1905 ff.,124 (OST-GrRo); schwaere Per ... trecken dann grauten Woagen SA-Bee; ... un schmeet’nt up’n groten Hup. Heimatkalender-Ma 1932,46 (JE2-Vie); Verbdg.: sich grot maken ‘sich auf Zehenspitzen stellen, um größer zu werden’ WA-See; Rda.: ... jroß wie de Kuchnteller ... Krause 1964,17; hält grote Schticken op ne ‘hält sehr viel von ihm’ Sprw-Börde; grte grosnen in’n sakke hebben ‘große, illusorische Pläne hegen’ Wb-Nharz 65; Sprw.: Een grod Minsch is’n klein Ledder in’t Hus. Bewohner-Altm 1,350; der dümmste Buer het de grötsten Tüffeln JE2-Bö; jrte Wunne jefft jrte Nrwen JE2-Scho. – 2a. ‘eine höhere Anzahl an Lebensjahren aufweisend, älter’ – de merschten harrn jröttere Kinder to hus JE2-Gü. – 2b. ‘für die älteren Schüler zuständig’ – de grte schaule Wb-Nharz 65; de grete Kanter HA-Oh. – 2c. ‘(fast) erwachsen’ – Un wenn Kinner grot wän ... Hausfr-Altm 1928,94 (Kredel); Sei sülben wören alle to hope bi Kohlzupp grot worren ... Essen-nwAltm 91 (SA-Han); dat is’n greten Bengel HA-Oh; ... de janzen Paschlewwer Leite, jroß un kleen ... Wäschke 61915,5. – 3. ‘erheblich, beträchtlich, von hoher Intensität’, auch ‘eine beträchtliche Menge darstellend’ – jrßes Wasser ‘Hochwasser’ Wb-Ak 81; b dui greot Hitt döst ’n bannich SA-Dä; ... de grötste Prahlenbarg in ganz Sleddenstidde. Wedde 1938,23; ... hadden se immer jroßen Arfolch bei de Zarbstor. Heimatkalender-Ze 1964,94 (ZE-Ze); ... umme dat de Not nich gar te groot sien solle ... Wille 1927,XV (BLA-Be); Sprw.: Je grötter (zu 1.) et Stücke, je grötter et Glücke. Sprw-Harzvorld 399. – 4. ‘sehr, überaus, stark, viel’,  bannig, in Verbdg. mit einer Negation: ‘nicht viel, wenig, kaum’ – groot nödich hem’m Wb-Holzl 98; D is nich jrß was zu arre’m (erben). Wb-Ak 81. – 5. ‘sehr aufwändig, großartig, wirkungsvoll, auf große Wirkung zielend’ – dai Kinndoip wd greot fat (gefeiert) SA-Dä; Rda.: ’s jrße Wort fr’n ‘tonangebend sein’ Wb-Ak 81; Sprw.: in de Br (Börde) hemm’se grete Wr (Worte) HA-Oh. – 6a. ‘bedeutend, gewichtig’ – ... weile in Große Paschlemn die jretzte Sähnswurrigkeet harre, nämlich anne Inschrift. Wäschke 61915,13; Rda.: dat is keine grete Sache nich ‘das ist leicht zu bewerkstelligen’ HA-Oh. – 6b. ‘sozial höher gestellt, angesehen, vornehm, wohlhabend, mächtig’ – grte lde Wb-Nharz 65; grote Buern Sprw-Börde; ... un behannele öhm als’n groten Harrn. Rauch 1929,87. – 7. ‘wesentlich, hauptsächlich’ – Verbdg.: in greten Ganzen HA-Oh.
Lautf., Gram.: gro(o)t, j-, [grt], [jrt] verstr. ö/s nwaltm., SA-Kal, vereinz. s GA (n der Ohre), verbr. mittlere/ö Altm. n/mittleres JE2 mbrdb. elbostf.; groß, j-, [grs], [jrs] vereinz. s ZE, BE-Gü, verbr. omd.; gret, grt HA-Oh, WE-Wa; groat SA-Kun, vereinz. nw OST ö GA (n der Ohre); grout, [grout] OST-Meß Schön, vereinz. sw GA (n der Ohre), STE-Ho, Matthies 1912,30 (STE-Que), CALV-Uth Zo; groaut SA-Ra, vereinz. mittleres/s GA (n der Ohre); graut, j-, [graut], [jraut] verbr. w Altm. (nach S hin abnehmend); [raut] vereinz. mittleres SA; gruot OSCH-Di; gruet, j- WE-Rok, Mda-Ro; [jrs] Mda-Fuhne 20 und 79 (vereinz. sw KÖ, KÖ-Me, DE-Ca Que – ältere Generation); [greot] verbr. nwaltm.; Kompar.:gröter Matthies 1912,29 und 30 (SA-NFe, OST-GrRo); jreeßer, [jrsr] Mda-Ze (ZE-Roß), Richter o.J. 5; grötter-, j- Bewohner-Altm 1,332, JE2-Gü, verstr. n/w elbostf.; gretter, j-, [jretr] verstr. ZE mittleres/ö/s elbostf.; jresser, jreszer, [jresr] ZE-Roß, Mda-Sti 37, Wb-Ak 81; Superl.: jreeßt-, [jrst-] Mda-Ze (ZE-Roß), Heimatkalender-Ze 1962,89 (ZE-Ze); gröt(t)st-, j-, [grötst-] SA-Dä, vereinz. nbrdb., verstr. n/w elbostf.; gröttest- vereinz. mittleres/sw elbostf.; gret(t)st-, gretzt-, j-, [jretst-] verstr. ZE, Sprw-Börde, Wb-Nharz 65, Mda-Sti 37, Wb-Ak 81, Wäschke 61915,13; jrest- Wb-Ak 81.
Hacke f. 1. ‘Handgerät zur Bearbeitung des Ackerbodens’ allg. – Eerst wärd Koorn ehackt. D hem’m de Fruenslie smle Hacken tau. Nahr wärn Rei’m ehackt. Denn sind de Hacken nochml so breit, weil de Rei’mrejen breider sind wi de Koornrejen. Lautdenkmal 1937 (HA-Neu); de erste Hacke ‘erste Bearbeitung des Rü- benackers mit der H.’ HA-Oh; de Hacken wr’n bei’n Schmitt scharf jemacht Wb-Ak 63; Rda.: De Hacke an’ Steele laten ‘etw. im vernünftigen Rahmen lassen, nicht übertreiben’ Sprw-Harzvorld 374; dror is blau w ne Hagge ‘er ist betrunken’ ,  dn, BE-Gü. – 2. ‘Spitzhakke’ 2: ZE-Roß. – 3. ‘dem Heck des Kahns zugewandter Teil der  Wterdle’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 174 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), ZE-Roß, 4: Elbschifferspr. 174 (CA-Ak), Wb-Ak 63.
Lautf.: [hak]; außerdem: [hag] BE-Gü, DE-Ca; Hack verbr. nwaltm. nbrdb. Zuss.: zu 1.: Heide-, Heidekrt-, Kartoffel-, Kernlege-, Korn-, Krauel-; sonstiges: Köpf-, Krz-.
Hals m. 1. ‘Körperteil des Menschen und bestimmter Säugetiere, der Rumpf und Kopf miteinander verbindet’, auch ‘Genick’ allg. – sek en hals brken Wb-Nharz 68; Rda.: ewwer Hals un Kopp ‘überstürzt, in großer Eile’ Sprw-Börde; et geit um Hals un Kopp ‘es geht ums das Leben, um die gesamte Existenz’ CA-Fö; dat is jo kein hals aff ‘das ist nicht so gefährlich’ Id-Quea 156; en Hals ummedreien ‘zugrunde richten, ruinieren’ Sprw-Börde; en Hals afschnien ‘übervorteilen, betrügen’ Sprw-Börde; einen ewer’n Hals kommen ‘zu ungelegener Zeit kommen, belästigen’ BLA-Ca; von Halse schaffen ‘sich von Mühen, Unbequemlichkeiten freimachen, sich eines lästigen Menschen entledigen’ Sprw-Börde; de len einen op en Halse ‘sie verursachen jmdm. Mühe und Kosten’ CA-Fö; sei sin sich um en’ Hals efall’n ‘sie haben sich umarmt, versöhnt’ CA-Fö; Sprik dek nist öwer’n HalsMahnung zu Vorsicht und Zurückhaltung im Gespräch, Sprw-Harzvorlg 254; en lanken hals mken ‘neugierig hinterhersehen’ Wb-Nharz 68; Sprw.: nu, datt de Hals aff iss, nu will’r kreien ‘wenn es zu spät ist, will man sich bessern’ Wb-Altm 276. – 2a. ‘der Rachenraum mit Kehlkopf, Luft- und Speiseröhre als Sitz der Atem- und Stimmwege’ allg. – Rda.: an schlimm Hals ‘Halsentzündung’ Serimunt 1930 Nr. 82; ich hawwe’s in Hals ‘ich habe eine Halsentzündung’ Wb-Ak 64; ein taun Halse rut hängen ‘bei jmdm. Widerwillen, Abneigung hervorrufen’ Sprw-Börde; de Lüe nischt in’n Hals hängen ‘nichts bekannt werden lassen’ Sprw-Börde; öhne steiht dä Hals wiet open ‘er bekommt nie genug’ OSCH-Ba; dae kan’n Hals k nich ful krjen dass., BLA-Brau; er kreit ‘n Hals nich vull wie anne Schtoppjans dass., Spr-Anhalt 168; En Hals opsparren ‘laut sprechen, schreien’ Sprw-Harzvorld 382; hei hat den Hals wiet operetten dass., CA-Fö; wenn dr doch m sei’n jrßen Hals h’l worre! ‘wenn er schweigen, sich zurückhalten wollte!’ Wb-Ak 64; se lacht ut vulln Hals SA-Sa; den lacht de Deuwel utn Hals ‘er lächelt heimlich und schadenfroh’ OST-Gla; Sprw.: de K melkt dörch’n Hals ‘der Milchertrag hängt von der Fütterung ab’ Wb-Altm 278. – 2b. in der Rda.: in falschen/sünndagschen/unrechten/verkrten Hals kmen/krgen ‘sich beim Trinken verschlucken’,  verslken, 2: verstr. Altm. – 3. ‘Flaschenhals’ 3: Wb-Nharz 68. – 4. ‘Tülle der Gießkanne’ 1: SA-Die. – 5. ‘Ecken des Segels’, Schifferspr., 2: Elbschifferspr. 191 (STE-Bit Tan, WO-Ro, JE2-Mi Pa), 4: a.a.O. 191 (CA-Ak).
Lautf.: Hals; außerdem: [halts] Wb-Be; [hs] SA-Ah Dä; [haos] SA-Die. Zuss.: zu 1.: Kkel-, Kker-, Kk-, Lang-; zu 2a.: Kaff-; zu 5.: Ober-; sonstiges: Keller-.
Hand f. 1. ‘unterer Teil des Armes zum Halten, Greifen und Tasten’ verbr. – de linke, rechte Hant HA-Oh; Das Haus stt d jlei linkerhand. Wb-Ak 106; d hest dne Hänne nich ondlich ewascht JE2-Scho; anne Hand vull Wb-Ak 65; ne Hant hoch, breit, lank, deip HA-Oh; w Hand un Dau’m hk soll der Speck bei einem guten Schwein sein, Wb-Ak 65; Rda.: med Hennen un Lennen (Lenden) ‘mit Hand und Fuß’ Wb-We 46; Hann un Föt tohop leggen ‘unablässig um etw. bitten’ JE2-Ku; kann nich mit de Hand in’n Sack kommen ‘er ist unzuverlässig beim Bezahlen’ Sprw-Börde; nich rein Hand hoalen ‘stehlen’ STE-Gra; de Hand opholen ‘etw. haben wollen’ Sprw-Börde; hei hat n’ pen Hant ‘er ist freigebig, großzügig’ HA-Oh; ter hant sn ‘zur Verfügung stehen’ Wb-Nharz 69; tar Hand gahn ‘helfen’, auch ‘rechts gehen (vom eingespannten Pferd)’, vgl. Handprd, Id-Eilsa 66; op der Hand gn ‘links gehen (vom eingespannten Pferd)’ Wb-We 46; sek op sine eigene Hand setten ‘sich selbst schädigen’ Wb-We 46; et kan einen ml wat op de hant stten ‘es kann einem ein Unglück zustoßen’ Wb-Nharz 69; Wat umme de Hand de nehm’n heb’n ‘Beschäftigung haben’ Sprw-Harzvorld 399; Da hat’n nist in de Hand de nehm’n ‘müßig, untätig sein müssen’ Sprw-Harzvorld 399; en dch fr der hant hebben ‘den Tag vor sich haben’ Wb-Nharz 69; dek wart de glwe wol noch in de hant kommen ‘du wirst es noch glauben’ Wb-Nharz 69; ‘s wr s finster, mor kunne kne Hand vor en sn. Wb-Ak 65; dor gann nich rwden, dor had dsworl Henne ‘er ist ungeschickt’ BE-Al; Hand van’n Sack, is Hawer in ‘Hände weg, das ist mein Eigentum!’ Bewohner-Altm 1,338; ‘t kömmt up’n Hand vull Noten nich an ‘es wird nicht ganz genau genommen’ Bewohner-Altm 1,337; Hänne bekikken jift Arjer Sprw-Börde; Sprw.: ne Hand wescht de an’nere. Wb-Ak 65; Rein Hand geit dörcht ganz Land. Wb-Altm* 73; Wenn ‘e de Hand in’ Sacke hat, kummt’t op ne Handvull nich an Sprw-Harzvorld 374; Vöäl Hänn’ moak’n bald ‘n Enn’ un leere Schötteln. Spr-Altm 50; Rätsel:Hänget anne Wand,
Wie ‘ne dohije
(tote) Hand. – der Handschuh, Lieder-Ma Nr.
507 (WO-Ol).
– 2. in der Verbdg.: en leiwen Gott siene HännePflN ‘Hornklee’ 3: Vk-Harz 3,51.
Lautf., Gram.: Pl.: Hänne, [hen]; außerdem: [hen] SA-Dä; Hänn’ Spr-Altm 50; Hänge, hänge Mda-Ro, Bauernwelt-Ze, ZE-Roß, Serimunt 1930 Nr. 82, Wäschke 71913,3; henge Mda-Sti 9, BA-Ha, [he] Mda-Fuhne* § 258,4 (vereinz. KÖ) (veralt.). Zuss.: zu 1.: Hinder-, Jesushändchen, Johannis-, Kindes-, wer-, werhändken.