Nölmuhme f. dass. wie  Nle 1., 4: Spr-Anhalt 165.
Lautf.: Nälmuhme.
Nlpter m. 1. dass. wie  Nler 1., 2: Wb-Altm 145, 3: vereinz. s elbostf. – 2. ‘Mensch, der langweilig und monoton redet’ 2: Wb-Altm 145, 3: vereinz. Nharz., 4: CA-Ak, Spr-Anhalt 165.  TZ (Männer und Frauen): Kleiepeter Märliese Märpeter Märpott Märsack Märtoffel Nle Nölfritze Nljochen Nölmuhme Nölpolte Nltte. – 3. dass. wie  Nler 2., 3: HA-Oh.
Lautf.: Nlpeter Id-Eilsa 81, Wb-We 94, Id-Queb 13; Näöl- Wb-Altm 145, Nöäl- HA-Oh; Näl- Spr-Anhalt 165; [nlbdr] CA-Ak; nlpter Wb-Nharz 133, Nelpeter Spr-Asch 24.
Nölpolte m. 1. dass. wie  Nler 1., 4: Spr-Anhalt 171. – 2. dass. wie  Nlpter 2., 4: a.a.O. 165.
Lautf.: Nälpolte.
Nltrne f. 1. dass. wie  Nlsse 1., 3: GA-Oeb, HA-Oh, Mda-Weg 108. – 2. dass. wie  Nlsse 2., 4: Spr-Anhalt 171.
Lautf.: Nöhltriene GA-Oeb; Nöältrne HA-Oh; nel- Mda-Weg 108; Nältrine Spr-Anhalt 171.
Nltte f. 1. dass. wie  Nler 1., 3: Spr-Asch 24. – 2. dass. wie  Nlpter 2., 4: Spr-Anhalt 165.
Lautf.: Nältute Spr-Anhalt 165; Nel- Spr-Asch 24.
Nörgelpeter m. ‘nörgeliger, unzufriedener Mensch’,  segrimm, 4: Spr-Anhalt 171.
Lautf.: Narjelpeter.
Nuddelfritze m. ‘träger, langsamer Mensch’,  Trntte, 4: Spr-Anhalt 170.
Öhrkriecher m. ‘Schneider’, scherzh.,  Snder, 4: Spr-Anhalt 173.
r n. ‘paarig vorhandenes Gehörorgan’, bes. des Menschen, allg. – kolte Ohrn CA-Tra; ik kann mit de ern wackeln HA-Oh; d musd m daine orn waschen DE-Ca; hinder de Oren slen Wb-We 96; Rda.: de ren opkneppen ‘genau zuhören’ Wb-Nharz 141; … un spitz doabi de Ohr’n. dass., Matthies 1903,20; sek opt r leggen ‘schlafen gehen’ Wb-We 96; b de ern krn ‘zur Rede stellen’ HA-Oh; in de Ohrn lien ‘unablässig bitten’ Sprw-Börde; umme de ren schln ‘absuchen’ Wb-Nharz 141; sik de Nacht umme de ern sln ‘nicht zum Schlafen kommen’ HA-Oh; Hinner de Ohr’n schriew’n. ‘sich etw. gut merken’ Spr-Altm 79; is op beie Ohrn dof ‘ist für eine Sache unzugänglich’ Sprw-Börde; d hat hei keine Oren tau ‘das will er nicht hören’ Wb-We 96; De Uhren stief holl’n. ‘den Mut bewahren’ Bewohner-Altm 1,364; de ren hengen lten ‘niedergeschlagen sein’ Wb-Nharz 141; wie hinder de Ohren jeseicht dass., Sprw-Börde; Bnen in den Oren hebben ‘schlecht hören können’ Wb-We 96; hei krijjt wecke hinder de ren ‘er bekommt Ohrfeigen’ HA-Oh; er hat’s hinger de Uhren ‘er offenbart sich jedem schnell’ Spr-Anhalt 166; hai hat fingadick hinna Eoan to sitt’n ‘er ist sehr verschlagen’ SA-Dä; is noch nich drege hinder den Oren ‘ist noch unerfahren’ Wb-We 96; bet ewwer beie Ohrn in Schullen stecken Sprw-Börde; dat Fell wer de ern trecken ‘jmdn. übervorteilen, betrügen’ HA-Oh; einen hinder’t r schtten dass., Wb-Nharz 141; ewwert Ohr hauen dass., Sprw-Börde; Sprw.: Mit de Ohren, wu ek andere midde höre da hör’ ek mek ok sülwest midde. ‘Was ich über andere höre, kann auch für mich gelten.’ Sprw-Harzvorld382. – Volksgl.: recht Ohr schlecht Ohr, link Ohr kling Ohr Sprw-Börde.
Lautf., Gram.: Ohr, [r] Sg., Ohr(e)n Pl. Wb-Altm 206, Spr-Altm 79, Matthies 1903,20, Mda-Ar 38, vereinz. sw Altm., verbr. elbostf., Mda-Sti 23, verstr. w anhalt.; [] vereinz. s Altm.; [] vereinz. ö nwaltm., verbr. w/n Altm., WO-Zi Zie; er HA-Oh, er Mda-Weg 109; [ern] Pl. Id-Eilsa 81; [rn] Pl. Mda-Fuhne 81 (verstr. BE sw KÖ, verbr. ö DE; verstr. anhalt., jüngere Generation); Ohre, [r] verbr. mbrdb., vereinz. w JE1; Uhr Sg., Uhr(e)n Pl. Bewohner-Altm 1,364, OST-Möl, STE-Je, JE2-Schön, Spr-Anhalt 166; [] STE-Buch Steg, Siedler-Je § 127 (n JE2); [] OST-Kru, verstr. STE; U’ern Pl. Serimunt 1930 Nr. 82; [rn] Mda-Fuhne 81 (verbr. w/mittleres anhalt., ältere Generation); [r] Siedler-Je § 127 (JE2), JE2-Scho; uor OSCH-Di; uere Mda-Ro; [eo] verbr. nwaltm. Zuss.: Hsen-, Mse-.
wenlock n. 1. ‘Loch im Ofen für das Hineinstekken des Feuerungsmaterials’ 3: HA-Oh, 4: CA-Ak, Spr-Anhalt 174. – 2. ‘Loch in der Wand für das Ofenrohr’ 4: Wb-Be.
Lautf.: Owenloch Spr-Anhalt 174; m’nlock HA-Oh; O’mloch CA-Ak, [mlo] Wb-Be.