Akkord m. ‘Bezahlung einer Arbeit nach der Stückzahl’ 2: Hausfr-Altm 1929,24 (STE-KlMö), 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Be – de Zuckerreiben wärn ock in Akkord e’roht (gerodet) HA-Neu.
allerlei Indefinitpron. ‘mancherlei, vielerlei’ 1: Hausfr-Altm 1930,6 (SA-Die), 2: Heimatkalender-Je 1924,59 (JE2-Vie), 3: vereinz. sw elbostf., 4: vereinz. w/mittleres anhalt. – ... her gaw em allerlei Ratslä’, wie her sick tue verholln harre ... Heimatkalender-Je 1924,59 (JE2-Vie).
Lautf.: allerlei Hausfr-Altm 1930,6 (SA-Die), Heimatkalender-Je 1924,59 (JE2-Vie); -lee, [alrl] Wb-Be, Alt-Cöthen 9; al’lerl Wb-Ak 15; alderlai, -lei vereinz. sw elbostf.
1an verbr. I. Präp. – 1. räumlich – a. (mit Dativ – wie auch nachfolgend mit Bezug zur Standardspr.) zur Bezeichnung des Ortes/zur Angabe der Lage, der Nähe, der Berührung – de Jawwel schdd ne Dre DE-Ca; dai Msk sitt an Fensta SA-Dä; doa stund ant Morjenenge ene Windmelle ZE-Ste; An’n Krüzdamm keem w’ tosamm un vödrewen uns de Tiet ... Hausfr-Altm 1927,43 (STE-Ber); d hängt dät schne Bild anne Wand JE2-Schö; Un nu kukt man vons Ziwwelputzen odder vons Riebenlangen jaornich mehr uff, wenn son Zuch aon eenen längrattert. Heimatkalender-Börde 1925,64 (CA-Sa); Sprw.: ter Horricher ne Want hrt saine jene Schant Wb-Be. – b. (mit Akk.) zur Bezeichnung der Richtung ‘in Berührung kommen’ – n de re fallen Wb-Nharz 10; ... , der nahmpse hok un naeltese omn an’n Jewwel (Giebel). Wäschke 61915,63; n Land jn Schifferspr., Wb-Ak 16; Db km’n se an’n Seelschen See. Tiedge 1954,39 (HA-Ost). – c. in räumlich übertr. Wendungen – das Mchen schummelt sich n dn Bengel rn ‘das Mädchen schmeichelt sich bei dem Jungen ein’ CA-Ak; an daene is kein gdes Hr ‘er taugt nichts’ BLA-Brau; dr is ne Bne ‘er arbeitet bei der Bahn’ CA-Ak; Rda.: Das jt ’n ne Nr’n. ‘Das erregt einen sehr.’ Wb-Ak 121; hei sittr bis an de Ohren inne ‘er hat sehr viel zu tun; er hat viele Schulden’ Wb-We 6; n tn hawwich main Mtchen jeklt ‘an ihm habe ich meinen Zorn ausgelassen’ Wb-Be; Fasse dich man n deine Nse! ‘Kümmere dich lieber um deine eigenen Angelegenheiten!’ Wb-Ak 119. – 2. zeitlich – a. (mit Dativ) zu einem best. Zeitpunkt – n hellicht’n T Wb-Ak 68; wat is et n der tt? ‘wie spät ist es?’ Wb-Nharz 10. – b. (mit Akk.) mit der Präp. bet bis zu einem best. Zeitpunkt – ... un wie die Kossäten dunnemals alle, hadde seine Arweet von friehmorjens bes an’n schpäten Amnt. Wäschke 41920,45. – 3. in festen Wendungen, in Verbdg. mit best. Vb. – Das lt n dich ... Wb-Ak 16; et is an däm! da vorlat dick op! HA-Bee; Rda.: et an sek hebben ‘eine best. Gewohnheit haben’ Wb-Nharz 10. – II. Adv. – 1. ‘eingeschaltet, angezündet’ – Ist’t Fr all an? Wb-Altm 4; hest’n all Fa an up’m Farait (Feuerherd)? JE2-Scho; s’ Licht is n Wb-Ak 16. – 2. zeitlich, mit der Präp. vonVon der Tied aan, wu de Minschen in’n kleinen Städten aanfungen, seck der Aarbäd tau schämen ... Firmenich 1854,138 (BA-Ba). – 3. als Kurzform von  dran ‘daran’ – du bist an ‘du bist an der Reihe’ Wb-We 6; hei wil an dn Kp nich n ‘er ist nicht geneigt zu kaufen’ Wb-Nharz 10; da is kein Selt anne HA-Oh; he kann’t nich an warn ‘er kann sich nicht daran gewöhnen’ Wb-Altm 4; an dänn Jungng is kne Hülpe an ‘er begreift schwer, lernt schlecht’ JE2-Scho.
Lautf.: die Verteilung von Kurz- und Langvokal s. Kt.; Präp.: an(n); außerdem: aan, ahn, n vereinz. HA (Hötenslebener Winkel), verstr. sw elbostf. (außer w WE), WA-Wel, Mda-Sti 16; aon, oahn, n Mda-Sti 2, verstr. n CA anhalt. (außer ö DE – dort vereinz. und z.T. veralt.), Mda-Fuhne 43 f. (vereinz. sö DE); mit Enklise des nachfolgenden Art. Dat./Akk. Sg.: m.: an’n; außerdem: ahn’n, aan’n, [] HA-War, WA-We, CA-Ak; f.: anne, [an]; außerdem: ahne, ne Wb-We* 199, Serimunt 1929 Nr. 46; ne, [n] Wb-Ak 16, CA-Ak; n.: ant, an’t verstr. nd. (außer s elbostf.); Adv.: an Wb-Altm 4, JE2-Scho, Wb-We 6 (II. 3.); anne (II. 3.) HA-Oh; aan, n vereinz. w elbostf. (außer w WE), Mda-Sti 3; ane, [n] vereinz. sw elbostf. (außer w WE), Mda-Sti 3, 13 und 16; n Wb-Ak 16.
Andacht f. ‘Aufmerksamkeit, innere Sammlung’ 1: Hausfr-Altm 1930,6 (SA-Die), 3: vereinz. elbostf., 4: Mda-Sti 3, Wb-Ak 17 – ndacht hat dr nich b keinder sache Mda-Weg 85.
Lautf.: Andacht Hausfr-Altm 1930,6 (SA-Die), WO-Dru, Klaus 1936,25; n- Mda-Weg 85, Wb-Nharz 11; -tcht Mda-Sti 3; ndacht Wb-Ak 17.
Anfang m. 1. ‘Ausgangspunkt, Beginn’ 2: vereinz. nbrdb., 3: vereinz. elbostf., 4: vereinz. omd. – mke man eml den Anfang BLA-Brau; In Ahnfange war eersch en orntijer Happen ejetten. Vk-Harz 8,30; Rda.: da finste keinen Anfang un kein Enne ‘es herrscht heillose Verwirrung’ Sprw-Börde; All’ Anfang is swar – sä de Bur, dao woll häi de Koh bäin Stärt in’n Stall trecken. von jmdm., der eine Angelegenheit verkehrt anpackt, Bewohner-Altm 1,323; Aller Anfang is swar, seggt de Dew, da slep’r ’n Möhlensteen weg. dass., Spr-Altm 88; Sprw.: Watt’n Anfang hätt, mütt ok’n En’n hämm’. Wb-Altm* 72. – 2. ‘erster Teil eines Zeitabschnittes’ 2: Hausfr-Altm 1929,23 (STE-KlMö), JE2-Gü Scho – et wor so Anfang September un buten wor ne bannige Hitze JE2-Gü.
Lautf.: Anfang; außerdem: Anfank, [anfak] JE2-Scho, HA-Oh, Wb-Ak 17, Wäschke 61915,31; Am- Krause 1964,37; Ahnfang BE-Neu; -fange Vk-Harz 8,30; nfank Wb-Nharz 12, Mda-Sti 3.
anfren Vb. 1. dass. wie  anfren 1., 3: Wb-We* 199. – 2. dass. wie  anfren 2.... äwer doa kamm groade unse Onkel Busse met vier Päere aneführt ... 2: Heimatkalender-Ma 1932,46 (JE2-Vie). – 3. dass. wie  anfren 3., 3: HA-Oh. – 4. dass. wie  anfauchen 2.wat fäuherste mik denn sau n? 3: CA-Fö. – 5. ‘leiten, anführen’ 3: Wb-Nharz 12, 4: Wb-Ak 18 – S an Strollech, dr hat de janze Ban’ne njefrt. a.a.O. 18. – 6. ‘necken,  foppen, zum Narren halten’, auch ‘betrügen, täuschen’,  bedrgen, 1: Ehlies 1960a 79, Hausfr-Altm 1930,7 (SA-Die), 2: ZE-Ze, 3: vereinz. elbostf., 4: Mda-Sti 142, Wb-Ak 18 – “Dei verflixte Kräuger ... nu hädd hei di ollich anföhrt!” Hausfr-Altm 1930,7 (SA-Die); Neckreim: njefrt mit Leschpapr, morrejen kimmt der Un’neroffzr! rufen die Kinder nach einer gelungenen Täuschung, Wb-Ak 18.
Lautf., Gram: anföhren Ehlies 1960a 79; -föhrt Part. Prät. Hausfr-Altm 1930,7 (SA-Die); -feuern HA-Oh; -fürn Id-Eilsa 48; -fern HA-Oh; angeführt Part. Prät. ZE-Ze; ane- Part. Prät. Heimatkalender-Ma 1932,46 (JE2-Vie); nfrn Mda-Sti 142; nfoiern Wb-We* 199; fäuherste n mit Enklise des nachfolgenden Personalpron. 2. Sg. Präs. CA-Fö; nfeuren Wb-Nharz 12; neführt Part. Prät. vereinz. nö QUE; nfr’n Wb-Ak 18.
anhlden Vb. 1. ‘anhalten, zum Stillstand bringen’ 2: OST-Gee, Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie), 3: vereinz. elbostf., 4: vereinz. anhalt. – “Brr!” – sase Vetter Keil, hult de Pfere an un kukte, ... Wäschke 61915,19; an Maiboom wurre anneholl’ un drei Dänze danzt under emm JE1-Pre; einen nhlen ‘jmdn. ansprechen und dadurch aufhalten’ Wb-Nharz 13; den Atem anholen Wb-We 7. – 2. ‘aufhören, innehalten’ – hlt n ‘höre auf zu arbeiten, mach Feierabend’ 3: Wb-Nharz 13. – 3. ‘schwer Milch geben’, von der Kuh – de Kau hel’ld awwor de Mel’lk an 3: WA-Neu. – 4a. ‘festhalten’, auch ‘stützen’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 13 – hlt’n wgen n ‘stütze den Wagen, damit er nicht umkippt’ Wb-Nharz 13. – 4b. refl. ‘sich an etw. festhalten’ – hle tich toch ns Jelenter ne 4: Wb-Be. – 5. ‘jmdn. ermahnen, zu etw. veranlassen’ 2: Hausfr-Altm 1928,93 (Kredel), 4: Wb-Ak 18 – D mußt eiern Jungen nh’l, dasse sich abtritt. a.a.O. 18. – 6a. ‘jmdn. um etw. angehen, unablässig bitten’,  beddeln, 1: vereinz. w nwaltm., 3: HA-Oh, Wb-Nharz 13 – ik heff en anhen ..., aiwa hai lait sik nich awkng SA-Dä. – 6b. ‘bei den Eltern eines Mädchens um die Erlaubnis zur Heirat nachsuchen’ 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 18 – Unse Fritze will um eire Frd’n nh’l. a.a.O. 18; ... en anderer Frieer ... harre um dat hübsche Mäken anehollen. Rauch 1929,69. – 7a. ‘andauern’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 13, 4: Wb-Ak 18 – ’s Jewitter helt lange n a.a.O. 18; dat Fest hat lange anehlen HA-Oh. – 7b. ‘längere Zeit bleiben, verweilen’, bes. im Wirtshaus oder beim Tanz, 3: vereinz. sw elbostf. – op den Danzboden anholen Wb-We 7.
Lautf., Gram.: anholen, -hlen vereinz. w elbostf.; -helen HA-Oh; [anhn] SA-Dä; anhollen SA-Die Scha, -holl’n Spr-Maa 437 (WO-Ol); [hd n] 3. Sg. Präs. WA-Neu; anehollen Part. Prät. Rauch 1929,69; anneholl’ Part. Prät. JE1-Pre; holt an Imp. Sg. Sprw-Börde; höl(l)t - 3. Sg. Präs. Hausfr-Altm 1928,93 (Kredel), OST-Gee; hölst - 2. Sg. Präs. Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie); hult - 3. Sg. Prät. Wäschke 61915,19; hultnse - mit Enklise des nachfolgenden Personalpron. 3. Pl. Prät. a.a.O. 48; nhlen Wb-Nharz 13; anhahlen Richter o.J. 18, -haln Krause 1964,83; [nhln] QUE-Di, Wb-Be; nh’l Wb-Ak 18.
1ankren Vb. ‘einkehren, besuchen’ 1: Hausfr-Altm 1930,5 f. (SA-Die), 3: Lindaua o.J. 48 – Hei stewelte ... dörch den deipen Snei na Diesdörp un kihrt’ ierst bi Peddingen Muddern an. Hausfr-Altm 1930,5 f. (SA-Die).
Lautf., Gram.: ahnekeert Part. Prät. Lindaua o.J. 48; kihrt an 3. Sg. Prät. Hausfr-Altm 1930,5 f. (SA-Die).
ankmen Vb. 1. ‘ankommen, eintreffen’ 2: vereinz. Altm. JE2, 3: vereinz. elbostf., 4: vereinz. w anhalt. – ik kme freu an HA-Oh; August ist Dienstag annekomen ... JE2-Bö; ... de Vie’schen (Bewohner von Viesen) wiern bekannt davör, dät se beit Füer ümmer tue späede ankiemen. Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie); Rda.: is wat Kleines anekommen ‘ein Kind ist geboren’ Sprw-Börde. – 2. ‘anfangen, beginnen’ – dat Fa hat anko’m up Bannaias Hoff 1: SA-Dä. – 3a. ‘eine Anstellung finden’ 3: HA-Oh, Wb-Nharz 14, 4: Wb-Ak 20 f. – Kannste denn nich uf de Schiffbauereie nkom’m? a.a.O. 21. – 3b. ‘einen Mann finden, heiraten’ 3: Wb-Nharz 14. – 4. ‘erreichen, heranreichen’ 3: a.a.O. 14, 4: Wb-Ak 21 – ... d stt z ville Brack (Gerümpel) dorvr, d kannich nich nkom’m. a.a.O. 21. – 5a. in der Verbdg.: einen grof nkommen ‘jmdn. heftig anfahren, schelten’ 3: Wb-Nharz 14. – 5b. ‘jmdn. anfassen, berühren’, auch ‘schlagen, prügeln’,  verhauen, 2: Hagen 1957,327, 3: Sprw-Börde, Wb-Nharz 14, 4: Wb-Ak 21 – Van Jungkerls woll’ he sick nich gern ankaom laten. Hagen 1957,327. – 6. ‘Anklang, Widerhall finden’, auch ‘etw. erreichen’ 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 20, Krause 1964,119 – Jejn de messerscharf jebiejelte Lanke kommt heite keene Knickerbocker mehr an. a.a.O. 119; schne nkommen iron. ‘irgendwo übel empfangen werden’ Wb-Nharz 14. – 7. ‘einer Sache/jmdm. beikommen, etw. ausrichten’ 3: vereinz. w elbostf. – Rda.: dene kann man nich ankomen ‘er lässt sich nicht bestechen’ Wb-We 7. – 8a. ‘befallen, ergreifen, überkommen’ 2: Matthies 1903,37, Hausfr-Altm 1928,94 (Kredel), ZE-Roß, 3: vereinz. elbostf., 4: Wb-Ak 21 – Wenn’t mick ok mal’n betchen släperig ankommen dehe, ... Rauch 1929,108 f.; wemman diche so quasseln heert, kann een je’t Kackern ankomm ZE-Roß; Dreesen (RN Andreas) kann ja watt annekomen (zugestoßen) sien. Hbl-Ohre 1924 Nr. 77/Wöhlbier (HA-Eim). – 8b. refl., in der Verbdg.: sik’t nich ankmen lten ‘sich etw. nicht anmerken lassen’ 3: HA-Oh. – 9. ‘von jmdm./etw. abhängen, von Bedeutung sein’ 3: vereinz. n/w elbostf., 4: Wb-Ak 21, Heese 21919,72 – Wuroppe ett freuher annkomen dei, datt werrd ja nich mehr beacht. Heimat-Ohre 1922/Wöhlbier (HA-Eim); Rda.: ... dat kümmt op ne Mark nich an! Rauch 1929,38; hei lett et dropp ankmen ‘er wartet ab, wie sich eine Sache entwickelt’ HA-Oh.
Lautf., Gram.: Inf.: an(n)komen, -kmen vereinz. w elbostf.; ankemen HA-Oh; -kom’, -kaom Hagen 1957,327, Hausfr-Altm 1928,94 (Kredel); [anko] SA-Dä; ankommen Rauch 1929,109, Sprw-Börde; -komm ZE-Roß; nkommen Wb-Nharz 14; nkom’m Wb-Ak 20, [nko] Wb-Be; 3. Sg. Präs.: kommt an Krause 1964,119; kömmt - JE2-Sy; ankummt Lindauc o.J. 15; kummt ahn a.a.O. 9; kummet an HA-Oh, Wb-We 7; kümmt - Wb-Altm 206, Rauch 1929,38; kimmt - Sprw-Börde; kimt n Wb-Nharz 14; [gimd n] BE-Dro; kimmet an Heese 21919,72; - n Wb-Ak 20; 3. Sg. Prät.: kamm an Matthies 1903,37, Pohlmann 1905,82; ankamp Heimatkalender-Be 1936,155; -kom Hausfr-Altm 1929,24 (STE-KlMö); 3. Pl. Konjunk. Prät.: -kiemen Heimatkalender-Je 1924,60 (JE2-Vie); Part. Prät.: an(n)ekomen, -kmen JE2-Bö, Hbl-Ohre 1924 Nr. 77/Wöhlbier (HA-Eim), HA-Oh; aanekoomen OSCH-Hor; anekommen Sprw-Börde; an e komm’n Rauch 1929,25; anjekommn Krause 1964,134; nekommen Wb-Nharz 14; njekom’m Wb-Ak 20.
anschaffen Vb. (refl.) ‘(käuflich) erwerben, sich zulegen’, auch ‘heranschaffen’ 1: Hausfr-Altm 1930,8 (SA-Die), 2: Heimatkalender-Je 1937,77 (JE2-Fi), JE2-Gü, 3: vereinz. n elbostf., Sprw-Börde, 4: Wb-Be, Krause 1964,41 – sick ’n plauch (Pflug) anschaffen Spr-Maa 438 (WO-Ol); sick wat Lüttjet (ein Kind) anschaffen HA-Oh; hei harre sick ok balle ’n Meeken anneschafft Hbl-Ohre 1925 Nr. 7/Wöhlbier (HA-Eim); “Hinnerk, du mußt Woter anschaffen, ...” Hausfr-Altm 1930,8 (SA-Die); Da sat grade de Gemeinderat tesamme un tüftele hen un her, ob woll ’ne nie’e Spritze aneschafft wer’n solle oder nich. Lindauc o.J. 20.
Lautf., Gram.: anschaffen Inf., schafften an 3. Pl. Prät.; außerdem: an(n)eschafft Part. Prät. Lindauc o.J. 20, Hbl-Ohre 1925 Nr. 7/Wöhlbier (HA-Eim); an- Part. Prät. Heimatkalender-Je 1937,77 (JE2-Fi); [nafn] Wb-Be.