brennen Vb. 1. verbr. – a. ‘in Flammen stehen’, auch dabei einen hellen Schein verbreiten, verbr. – dat Fa will nich bren’n SA-Dä; bain Nabbor hads jebrennd DE-Ca; Füer, Füer, bei uns brännt et! Heimatkalender-Ma 1932,44 (JE2-Vie); ... wenn de Lichter an’n Bome (Weihnachtsbaum) brennt. Wedde 1938,11; Rda.: ’s brennt Ausruf, wenn sich ein Suchender dem Versteck nähert, Wb-Ak 40; da brent et ‘dort wird gezankt’ Wb-Nharz 33; Sprw.: de Männer hebbet alle den Brand, un brennet (sind erregbar) se nich, sau glimmet se doch Wb-We 22; Rätsel:Ik weet män wat, wat brennt
Un’ brennt nich lichterloh.
– Brennnessel, Bewohner-Altm
2,170.
– b. ‘eingeschaltet, angezündet sein’. – 2. ‘Haare mit der Brennschere kräuseln’ 3: HA-Oh, 4: Wb-Be. – 3. ‘Kaffee rösten’ 3: HA-Oh. – 4a. ‘jmdn. verbrennen, durch Feuer verletzen’, auch refl. ‘sich verbrennen, durch Feuer verletzen, einen brennenden Schmerz zuziehen’ 1: SA-Rie, 2: ZE-Roß, 3: vereinz. elbostf. – aua, ick hawwe mich awwer an’n Finger jebrennt ZE-Roß; Rda.: sek reine brennen ‘die Schuld von sich abwälzen’ Wb-We 22; Sprw.: wat mick nich brennt, dat puste ick nich ‘was mich nicht persönlich betrifft, ist mir egal’ Sprw-Börde; Rätsel:Hinner uns Hus steiht een Männeken.
Wenn mer’n anfoat, denn brennt he.
– Brennnessel, SA-Rie.
– 4b. ‘einen brennenden Schmerz verspüren’, auch ‘von Juckreiz befallen sein, Juckreiz verspüren’, bes. in der Nase,  kribbeln, 2: Pohlmann 1905,33, 3: OSCH-Crot, 4: Heese 21919,94 – et brennt in de Näse OSCH-Crot. – 5. ‘auf ungültige Weise aufkommen, im Lauf gestört werden’, beim Spiel, bes. ‘verkantet liegen’, vom Würfel, 2: Wb-Altm 24, 3: Wb-We 22.
Lautf., Gram.: Inf.: brenn(e)n; außerdem: pren’, [pre] Mda-Sti 46, Wb-Be; [brä] JE2-Scho; 3. Sg. Präs.: [brent]; außerdem: [bränt] SA-Ch, vereinz. w Altm., verbr. mittlere/ö Altm. (außer s Rand), JE2-Scho, Heimatkalender-Ma 1932,44 (JE2-Vie); [brant] vereinz. nwaltm. nö Altm.; 3. Sg. Prät. und Part. Prät. Formen mit -e- oder -ä- (ohne Rückumlaut); außerdem: prnte Mda-Sti 2.
brt Adj. allg. 1. ‘von vergleichsweise großer räumlicher Ausdehnung in seitlicher Richtung’ – de breie Strate Id-Eilsa 54; n’ brei’n Grben HA-Oh; ... de weißen Wasserlieljen ... mit de breeten Blätter ... Richter o.J. 32;De Stein, dee drückt se doot, ganz breit,
De arme Mus da lijjen deit.
Gorges 1938,63;
Rda.: Mache dich nich s brt! ‘Nimm nicht so viel Platz ein!’ Wb-Ak 40; sek breid maken ‘sich wichtig machen’ Wb-We 22; ... un vertellte lang un breet (sehr ausführlich), wieville Hunne em al krepiert wiern ... Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie). – 2. ‘eine bestimmte räumliche Ausdehnung in seitlicher Richtung aufweisend’, Gegensatz zu lang, oft einer Maßangabe nachgestellt – ... die keene zwee Meter breet wieren ... Heimatkalender-Ma 1932,46 (JE2-Vie); ... finnew Schritte lank un viere breet. Wäschke 61915,53; s brt w mein Dau’m Wb-Ak 40; Rda.: dat is breit wie lang ‘das ist einerlei’ WE-Be.
Lautf., Gram.: breet, [brt], [brd] verbr. nwaltm., vereinz. nw SA (außer nwaltm.), SA-Kal, GA-Schw, vereinz. s Altm. (außer sö), verbr. ö Altm. n/mittleres JE2 mbrdb. w JE1 anhalt.; breeten sw. n. Dat./Akk. Pl. Richter o.J. 32; [prt] Wb-Be; breit, [brait], [braid] SA-Ku, verbr. mittleres/ö SA, GA-Fau, verbr. elbostf. (außer w JE1); [prait] Mda-Sti 30; [bri] OST-Bi GrRo, GA-Ku; [bräid] SA-Vie Zie, vereinz. sw GA (altm. Teil), STE-Ber; braat vereinz. QUE; mit Kürze im Kompar.: [bredr] ZE-Göd; [bretr] Mda-Ze (ZE-Roß, dort daneben mit Länge); [brerr] a.a.O. (ZE-Reu Stre); [brelr] a.a.O. (ZE-Gro); im Superl.: [bretst] verstr. ZE.
bringen Vb. allg. 1a. ‘etw. an einen best. Ort schaffen, befördern’ – de tolle Hagen hat de Schwiene na Schlanstidde brocht OSCH-Wu; w brengng k Tüffeln in Tüffellock JE2-Scho; Rda.: bei Siet bringen ‘stehlen, entwenden’ STE-Ga; was ewwern Jordn brengen ‘etw. verderben’ Wb-Ak 79. – 1b. ‘etw. zu jmdm. befördern und übergeben’ – ... ne halwe Semmel müßte hä doch för öähre kranke Wiese (Luise) met na Huse breng’n ... Heimatkalender-Ma 1930,81 (JE2-Vie); d musd de Schg noch bain Schsdor brengng DE-Ca; D’ Stork hät di’n kleinen Broder brocht. Pohlmann 1905,30; ... ich were Eich doch keen Unjlicke nich brengen! Wäschke 61915,18; Sprw.: Wer’t Klein nich acht, wärd’t Grod nich bracht’. Bewohner-Altm 1,344. – 2. ‘jmdn. an einen best. Ort begleiten’ – ... brachte awwer doch noche, wie sichs jeheert, das Mächen zu Hause. Heese 21919,45. – 3. ‘verursachen’, auch ‘mit etw. einhergehen, mit sich bringen’ – de wint brinkt rn Wb-Nharz 33; Der Winter hat Schnee un Ais jebracht. Spr-Asch 28; ... Mul- un Klauensüke, Rotlauf, Schwinsüke usw., de recht völe Sorr’nn un Not up’n Hof breng’n künn’n. Heimatkalender-Je 1923,99 (JE2-Fi); Bauernregel: De April mag sien wie e will, aber Loof un Gras bringet e doch. Chr-Em 427; kolln Ma bringkt Strou un Hou (Heu) SA-Rist; Sprw.: Höner bringen Fndschopp (weil sie im Garten des Nachbarn Schaden anrichten) Wb-Altm 278. – 4. ‘etw., jmdn. in eine best. Lage, in einen best. Zustand versetzen’ – op’n Swunk bringen ‘jmdn. antreiben’ HA-Oh; hei brochte mek rscht wedder drop ‘er erinnerte mich daran’ Wb-Nharz 33; Ick will de Sache woll tau Schick (zum richtigen Ergebnis) bringen ... Lindauc o.J. 23. – 5. in Verbdg. mit um ‘dafür sorgen, dass jmd. einen Verlust, Schaden erleidet’ –Dat se hat dän Schnied’r
Um sien bettjen Jeld ebracht
. 3: Lieder-Ma 979 (WO-Ol).
– 6. ‘erbringen, einbringen, Gewinn bringen’ – dat bringet vl HA-Oh. – 7. ‘aufgrund eigenen Strebens eine best. Position, Reichtum, Ansehen erreichen’ – hei het et wd ebrocht BLA-Brau; Da sall ’t dä Minsche tau wat bringen! Klaus 1936,18. – 8. in Verbdg. mit Subst. zur Umschreibung eines Verbalbegriffs – dat Heu op de Wiesche opn Hupen bringen WA-KlWa.
Lautf., Gram.: bring(e)n, bringng, [bri], bring’ Inf.; bring(e)t 3. Sg. Präs.; bring Imp. Sg.: verbr. nwaltm., verstr. w Altm., vereinz. nö GA nw STE, verbr. s JE1 ZE elbostf., Heimatkalender-Börde 1925,62 (CA-Sa), verstr. w BE; [prin] Wb-Be; breng(e)n, brengng, [bre], breng’ Inf.; brengt 3. Sg. Präs.; breng Imp. Sg.: SA-Die, vereinz. w SA w GA, sonst verbr. nbrdb. n/mittleres mbrdb., BLA-Bö, BA-Ha, verbr. anhalt.; bräng(e)n, bräng’ Inf.; brängt 3. Sg. Präs.: SA-Bre, vereinz. nbrdb., JE1-Ma; prëngen Mda-Sti 5; 1./3. Sg. Prät.: -a-, -o-; außerdem: -u- JE1-Ziep; -ö- SA-GrGe Kön, OST-Werb; -e- SA-Sa, OST-KlBeu; -ä- SA-Kri; Part. Prät.: -a-, -o-; außerdem: -ö- Wb-Altm 25, WA-See.
Brder m. 1. ‘männl. Geschwister, Bruder’ allg. – Mien Brorer, de hitt Fritz. Matthies 1912,31 (STE-Hü); mien Broder mütt dat Holt sawn un klöven (sägen und spalten) GA-Si; Bes na dienen Brueder is jo dät Füer noch lange nich hen ... Heimatkalender-Ma 1932,46 (JE2-Vie); ... abber hadden ’s Harze vull Trauer, denn der Sohn odder Bruder, odder Breitjam war nich widderjekommen ... Richter o.J. 69 f.; Rda.: dat is et under Bräudern wert (urspr. Bezug zum Mitglied einer Bruderschaft, vgl. Röhrich 1991 f.,269) ‘das ist nicht zu teuer’ Sprw-Börde; Sprw.: like Breuder, like Kappen Wb-We 22; Bräuder hebben ein Jebläute, selten awer ein Jemüte Sprw-Börde; het mn brauder eschtlen, sau henkt en deif ‘ich kann nicht für die Taten meines Bruders verantwortlich gemacht werden’ Wb-Nharz 32. – 2. ‘männl. Person’, bes. mit negativen Eigenschaften, vereinz. – Das warn alles lustije Brüder, die dachten an witter nischt, als wiese sich uf andere Leite ihre Kosten an Schpaß machen kunnten. Wäschke 61915,118. – 3. Dim. Pl. NeckN für die Bewohner von Trautenstein, 3: BLA-Ha. – 4. in der Verbdg.: Brauder Nitiech ‘neugieriger Mensch’ 3: Wb-Holzl 69 (HA-Eil). – 5. in der Verbdg.: brauder Namiddag ‘langsamer, trä- ger, saumseliger Mensch’, abw.,  Trntte, 3: Id-Queb 12.
Lautf.: Broder, [brdr, nbrdb.: -, -] verbr. nbrdb. (außer s SA GA ö STE, dort verstr.), vereinz. s JE2 n JE1, verbr. w JE1; Brorer, [brr] vereinz. sw SA, verstr. mittleres/ö SA, vereinz. nw OST, verbr. mittleres/s OST GA, verstr. n/w STE, vereinz. s STE; Broer, [brr] vereinz. mittleres GA ö STE, Mda-nwJe1a 48 (JE1-Ger); [br] Mda-Ar 37; Brr, brr Wb-Altm 25, Vk-Ask 373 (QUE-Asch); Brojer STE-Schö; Broader, -a SA-Sta, vereinz. ö Altm., JE2-Ba Sy; Broarer SA-Ban, OST-Pol, GA-KlEn; Broar STE-Buch Do; Brouder SA-Gü, OST-Fe, STE-Grie; pruder Mda-Sti 33; Brauder verstr. nwaltm., verbr. elbostf. (außer w, dort verstr.); Brau(e)r GA-Nie, verstr. sw HA w OSCH n WE, BLA-Rü; Braurer verstr. nwaltm. (-), GA-Wal; Bruder, [brdr] verbr. mbrdb., vereinz. sö elbostf., verbr. nthür., verstr. w/n anhalt. (-r, vorw. mittlere Generation); [prdr] Wb-Be; Brueder, [brdr] vereinz. mbrdb.; [brr] Mda-nwJe1a 48 (JE1-Scha); [brurr] Mda-Ze (ZE-Reu Stre); Bruler, [brlr] verstr. ö ZE, Mda-Fuhne 97 (verstr. anhalt. – vorw. mittlere und jüngere Generation, n/mittleres KÖ – bes. ältere Generation, sö DE in allen Generationen); [brulr] Mda-Ze (ZE-Gro); Bruser, [brzr] Wb-Ak 41, Mda-Fuhne 97 (verstr. anhalt. – vorw. ältere oder mittlere (bes. n/mittleres KÖ) Generation).
Brosch(e) m., f. 1. ‘als Schmuck getragene Anstecknadel’ 2: Heimatkalender-Ma 1931,86 (Altm.), ZE-Roß, 3: Spr-Maa 436 (WO-Ol), 4: Wb-Be. – 2. ‘Scheide der Frau’ 2: ZE-Roß.
Lautf., Gram.: f.: [bro] ZE-Roß; [proe] Wb-Be; m.: Brosch Heimatkalender-Ma 1931,86 (Altm.), Spr-Maa 436 (WO-Ol).
brken Vb. 1. verbr. – a. ‘nötig haben, benötigen’ – ek brke’n doktor Id-Quea 146; Doch Drefot (dreifüßiges Gestell für Kochtöpfe) brukt Nich völ Platz. Kredel 1927,74; Wenn eener in’n Dörp Geld bruken dä, kloppt he bie’n Möller an. Heimatkalender-Ma 1931,84 (Altm.); Rda.: watte nich brukst, letste ‘was du nicht brauchst, musst du nicht kaufen’ Sprw-Börde; Sprw.: Ole Schtewwel bruket veel Schmär. Vk-Harz 3,58. – b. ‘benutzen, verwenden, gebrauchen’ – dann Emma (Eimer) mütt ik briukng SA-Dä; dat is noch te brken HA-Oh; Ich hawwe hr noch anne neie Hse, ... kannste d brauchen? Wb-Ak 40; Wer keinen Garen hat ..., dä kann doch sau’n Ding gar nich bruken. Klaus 1936,35. – c. in Funktion eines modalen Hilfsverbs mit Inf. ‘müssen’ – ek brke dat nich te daun Wb-Nharz 34; Denn brukste dick nich te schenieren ... Gorges 1938,17; ... da brauchst De nich jlei so laute zu lachen ... Richter o.J. 105; Rda.: Se bruken bloß de Näs nach gahn, denn i’st blot noch’n Hunnblaff wiet! Bewohner-Altm 2,123; Sprw.: Hinderpoorten open, brukst du nich tum Doktor lopen WO-Gu. – 2. ‘mit der Streichkelle gegen das Wasser drücken’, Schifferspr., vgl. brken 3., 4: Wb-Ak 41.
Lautf., Gram.: bruken, [brkn], [brk] vereinz. ö nwaltm., verbr. brdb. (außer s ZE) elbostf., Wb-Ak 41 (2.); bru(u)kst 2. Sg. Präs., bru(u)kt 3. Sg. Präs. verbr. Altm., JE2-Scho, verbr. elbostf.; brukest 2. Sg. Präs. verstr. w elbostf.; prchen Mda-Sti 19; bruckst, [brukst] 2. Sg. Präs., bruckt, [brukt] 3. Sg. Präs. JE2-Gü, verbr. mbrdb., Mda-Ro; bruckte 3. Sg. Prät. Heimatkalender-Je 1923,94 (JE2-Vie); brk’n Wb-Altm 25; [briuk] verbr. nwaltm.; brauchen, [brauxn] vereinz. s ZE, QUE-GrSchie, verbr. anhalt.; brauchste 2. Sg. Präs. mit Enklise des Personalpron. Richter o.J. 105; [prauxn] Wb-Be; braucht’n 1. Pl. Prät. Heimatkalender-Ze 1962,89 (ZE-Ze).
Bdnerhoff m. ‘kleiner Ackerhof des  Bdners’ 2: Heimatkalender-Ma 1932,46 (JE2-Vie).
bten 1. Adv. 1/2/3: verbr. nd. (außer s, dort verstr.), 4: Mda-Sti 128. – a. ‘draußen, im Freien, außerhalb eines Raumes, Gebäudes’, vgl. drt(en), s. Kt. – bliv’ butten! Wb-We 24; Ja, butten treckt et sau ... Wedde 1938,47; Ist’t buten kolt, so böt ick Für In’n Oawen an ... Pohlmann 1905,3; bai Naimaond isset bt’n ümma dsta JE2-Scho; Rda.: et is butten sau kolt wie for de Dere ‘es macht keinen Unterschied’ Sprw-Börde. – b. ‘relativ weit draußen (entfernt)’ – butten opp’n Felle (Feld) HA-Eim; Buten vor’n Dörp, wo d’ Wischen anfangen, liet d’ Watermöll. Heimatkalender-Ma 1931,84 (Altm.); Rda.: von bt’n rinntreck’n ‘vom Land in die Stadt ziehen’ Wb-Altm 29. – c. ‘außen, an der Außenseite’ – bt’n an Kn JE2-Scho; maake mal de Deer von butten tau BA-GrAls. – 2. Präp. ‘außerhalb, außer’, veralt., 2: Wb-Altm 29, 3: BA-GrAls – but’n Stad waon’ Wb-Altm 29.
Lautf.: but(e)n, [btn], [bt] vereinz. w nwaltm., verbr. brdb. (außer s mbrdb., dort verstr.), verstr. w JE1, vereinz. elbostf.; [btn] Mda-Ze (vereinz. ZE); [bt] Mda-sJe1 6 (JE1-Schor); bud(e)n, [bdn] SA-Stör We, GA-So, verstr. ö Altm., JE2-Schö; boütn SA-Ben; biut(e)n, [biutn] verbr. nwaltm.; [biud] SA-Dä; butt(e)n, [butn] SA-Kä, STE-HWu, vereinz. s Altm., JE1-Da, verbr. elbostf. (außer s, dort verstr.); budden WO-GrAm, CA-Egg; puszen(e) Mda-Sti 128.
drdran Adv. 1. ‘daran, unmittelbar an diesem Gegenstand’ 2: Heimatkalender-Ma 1932,47 (JE2-Vie), 3: Wb-We* 203 – ... en glimmendet Stücke Holt krien un doadran de Piepe wedder anrooken. Heimatkalender-Ma 1932,47 (JE2-Vie). – 2. ‘an dieser Sache/ Angelegenheit’, auch ‘durch diese Sache/Angelegenheit’ 3: Wb-We* 203, 4: Wäschke 61915,110.
Lautf.: ddranne Wb-We* 203; dadrane Wäschke 61915,110; doadran Heimatkalender-Ma 1932,47 (JE2-Vie).
drhinder Adv. 1. ‘hinter diesem Gegenstand/Ort’, auch ‘hinter diesen Gegenstand/Ort’ 2: Kredel 1927,70, Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie), JE1-Stei, 3: vereinz. w elbostf., WA-Am, 4: vereinz. anhalt. – Blomstrütsch stoahn Dahinner, wo Ick lustig woan. Kredel 1927,70. – 2. hinter diese(r) Sache/Angelegenheit’ 1: Hausfr-Altm 1930,7 (SA-Die), Heimatkalender-Ma 1931,84 (Altm.), Gaede 1962,177, 3: vereinz. w elbostf., 4: verstr. anhalt. – jroße Harren wollen se spielen unn ’s is nischt derhinder ... Richter o.J. 130; Verbdg.: Nu kem Dörten ok dahinner ... ‘Nun merkte sie es, fand es heraus ...’ Hausfr-Altm 1930,7 (SA-Die); d moste dik mal dr hinderknn ‘da musst du dich sehr bemühen’ HA-Oh.
Lautf.: doarhinner Heimatkalender-Je 1923,95 (JE2-Vie); derhinder vereinz. sw elbostf., Heimatkalender-Börde 1925,62 (CA-Sa), Richter o.J. 130; -hinger Wäschke 61915,39; [trhir] Wb-Be; terhinger KÖ-GrPa; [dorhir] CA-Ak; [drhir] DE-Ca; dr hinder HA-Oh; dahinder WA-Am; -hinner Hausfr-Altm 1930,7 (SA-Die), Kredel 1927,70, Heimatkalender-Ma 1931,84 (Altm.); daohinner Gaede 1962,177; doahinder JE1-Stei; Erweiterung mit d: dadorhinner Krause 1964,75.